Podcaster
Episoden
07.07.2026
21 Minuten
Als 20-Jährige verliebte sich Maya Bally in einen zunächst charmant wirkenden jungen Mann. Doch ihr Partner fing an, sie zu schlagen, und stalkte sie später.
Nun spricht die Mitte-Nationalrätin erstmals über ihre persönlichen Erfahrungen mit häuslicher Gewalt. Bally setzt sich für Prävention ein und möchte mit der Veröffentlichung ihrer Geschichte das Bewusstsein für Gewalt in der Partnerschaft schärfen. Sie sagt: «Viele wissen nicht, wie schwierig es ist, da wieder rauszukommen».
Wie hat sie sich damals aus der Beziehung befreit? Wie hat diese ihr späteres Leben geprägt? Und was unternimmt die Schweizer Politik aktuell gegen häusliche Gewalt?
Maya Bally hat mit Inlandredaktorin Anja Burri über ihre Gewalterfahrung und deren Auswirkungen gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Anja Burri vom Gespräch.
Das Interview der Nationalrätin Maya Bally über ihre eigene Gewalterfahrung: «Noch jahrelang rannte ich den Weg von der Tiefgarage zu meiner Wohnung»
Host: Philipp Loser Produktion: Sara Speiter Hilfe bei häuslicher Gewalt
Häusliche Gewalt umfasst nicht nur körperliche, sondern auch psychische oder sexuelle Gewalt. Hier finden Betroffene und Drittpersonen Hilfe:
Im Notfall: Die Polizei alarmieren (Tel. 117), medizinische Hilfe anfordern (Tel. 144) Die Opferhilfenummer 142 richtet sich an Menschen, die psychische, physische oder sexuelle Gewalt erleben – zu Hause, in Beziehungen oder im öffentlichen Raum. Die Opferhilfe Schweiz bietet für Betroffene und deren Umfeld in jedem Kanton kostenlose, vertrauliche und anonyme Beratung. Weibliche Betroffene finden in den Frauenhäusern Zuflucht, für Männer bietet der Verein Zwüschehalt entsprechende Plätze an.
Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Habt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
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Nun spricht die Mitte-Nationalrätin erstmals über ihre persönlichen Erfahrungen mit häuslicher Gewalt. Bally setzt sich für Prävention ein und möchte mit der Veröffentlichung ihrer Geschichte das Bewusstsein für Gewalt in der Partnerschaft schärfen. Sie sagt: «Viele wissen nicht, wie schwierig es ist, da wieder rauszukommen».
Wie hat sie sich damals aus der Beziehung befreit? Wie hat diese ihr späteres Leben geprägt? Und was unternimmt die Schweizer Politik aktuell gegen häusliche Gewalt?
Maya Bally hat mit Inlandredaktorin Anja Burri über ihre Gewalterfahrung und deren Auswirkungen gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Anja Burri vom Gespräch.
Das Interview der Nationalrätin Maya Bally über ihre eigene Gewalterfahrung: «Noch jahrelang rannte ich den Weg von der Tiefgarage zu meiner Wohnung»
Host: Philipp Loser Produktion: Sara Speiter Hilfe bei häuslicher Gewalt
Häusliche Gewalt umfasst nicht nur körperliche, sondern auch psychische oder sexuelle Gewalt. Hier finden Betroffene und Drittpersonen Hilfe:
Im Notfall: Die Polizei alarmieren (Tel. 117), medizinische Hilfe anfordern (Tel. 144) Die Opferhilfenummer 142 richtet sich an Menschen, die psychische, physische oder sexuelle Gewalt erleben – zu Hause, in Beziehungen oder im öffentlichen Raum. Die Opferhilfe Schweiz bietet für Betroffene und deren Umfeld in jedem Kanton kostenlose, vertrauliche und anonyme Beratung. Weibliche Betroffene finden in den Frauenhäusern Zuflucht, für Männer bietet der Verein Zwüschehalt entsprechende Plätze an.
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06.07.2026
30 Minuten
Jugendliche sind täglich auf den sozialen Medien unterwegs, oft stundenlang. Sie scrollen durch kurze Videos auf Instagram und Tiktok, klicken sich durch Youtube oder verschicken Fotos via Snapchat an Freundinnen und Freunde.
Weltweit wird kontrovers darüber diskutiert, wie schädlich die sozialen Medien für Jugendliche sind. In Australien beispielsweise gilt seit Ende 2025 ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. In der Schweiz findet aktuell eine politische Debatte über ein Verbot statt.
Unsere Redaktion hat mit den Jugendlichen selbst gesprochen und mit ihnen ein Experiment durchgeführt. Schülerinnen und Schüler einer 1. Sekundarklasse haben 14 Tage lang auf Social-Media-Apps verzichtet. Kein Tiktok, kein Snapchat, kein Youtube.
Haben sie es geschafft? Was hat es mit den Jugendlichen gemacht? Und wie sinnvoll sind Social-Media-Verbote überhaupt?
Das erzählen die Macher des Experiments, Boris Gygax und Christian Brüngger vom Ressort «Reportagen & Storytelling» in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandrea Aregger Produktion: Sara Spreiter
Artikel zum grossen Experiment:
Wir haben einer 1. Sek die Social-Media-Apps weggenommen – mit verblüffenden Folgen
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Weltweit wird kontrovers darüber diskutiert, wie schädlich die sozialen Medien für Jugendliche sind. In Australien beispielsweise gilt seit Ende 2025 ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. In der Schweiz findet aktuell eine politische Debatte über ein Verbot statt.
Unsere Redaktion hat mit den Jugendlichen selbst gesprochen und mit ihnen ein Experiment durchgeführt. Schülerinnen und Schüler einer 1. Sekundarklasse haben 14 Tage lang auf Social-Media-Apps verzichtet. Kein Tiktok, kein Snapchat, kein Youtube.
Haben sie es geschafft? Was hat es mit den Jugendlichen gemacht? Und wie sinnvoll sind Social-Media-Verbote überhaupt?
Das erzählen die Macher des Experiments, Boris Gygax und Christian Brüngger vom Ressort «Reportagen & Storytelling» in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandrea Aregger Produktion: Sara Spreiter
Artikel zum grossen Experiment:
Wir haben einer 1. Sek die Social-Media-Apps weggenommen – mit verblüffenden Folgen
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04.07.2026
58 Minuten
Geschichte lebt von Dokumenten. Aber nicht nur von Verträgen, Briefen oder Protokollen. Sondern auch von Tonaufnahmen. Das gilt insbesondere für die USA mit ihren zahlreichen Medien, die immer und überall ein Mikrofon hinhalten. Zum 250. Geburtstag der USA haben wir ein Dutzend historischer Töne ausgewählt. Unsystematisch, aber vielleicht zeigen diese Zeitdokumente gerade deshalb ein Bild der vielseitigen Vereinigten Staaten.
Das Line-up: Amanda Gorman, Neil Armstrong, John Coltrane, Sally Hemings, Thomas Jefferson, Steve Jobs, John F. Kennedy, Martin Luther King, Abraham Lincoln, Barack Obama, Thomas Paine, Ronald Reagan, Eleanor Roosevelt, Franklin Roosevelt und Bruce Springsteen. Sie alle haben die USA auf die eine oder andere Weise geprägt.
Was sagen sie zu ihrem Land? Was sind ihre Hoffnungen, Träume und Ideen? Was haben diese Amerikanerinnen und Amerikaner bewirkt? Was bleibt von ihnen? Und: Wie sind die USA gealtert?
Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Korrespondentin Charlotte Walser in Washington D. C., mit Professorin Tina Kempin Reuter in Birmingham, Alabama, und mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in Charlottesville, Virginia - in einer Spezialfolge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?».
Produzent: Noah Fend
Mehr zum 250. Jubiläum der USA:
So feiern die USA ihren runden Geburtstag Leere Pavillons, eine Konföderiertenflagge und lauwarme Getränke Älteste Demokratie der Welt? «Das sind eindeutig wir. Sie haben das von uns abgeschaut» «Seine Kugeln sind nahezu perfekt»: Was ein Basler mit der Amerikanischen Revolution zu tun hatte Elisabeth Bronfen zu 250 Jahre USA: «Die meisten Schweizer wissen gar nicht, wie amerikanisiert sie sind» Jill Lepore über 250 Jahre USA, Trump und die Demokratie: «Es gibt vieles, das man feiern könnte, wenn Trump nicht alles an sich reissen würde» 25 grossartige Dinge, die wir den USA verdanken
Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.
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Was sagen sie zu ihrem Land? Was sind ihre Hoffnungen, Träume und Ideen? Was haben diese Amerikanerinnen und Amerikaner bewirkt? Was bleibt von ihnen? Und: Wie sind die USA gealtert?
Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Korrespondentin Charlotte Walser in Washington D. C., mit Professorin Tina Kempin Reuter in Birmingham, Alabama, und mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in Charlottesville, Virginia - in einer Spezialfolge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?».
Produzent: Noah Fend
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So feiern die USA ihren runden Geburtstag Leere Pavillons, eine Konföderiertenflagge und lauwarme Getränke Älteste Demokratie der Welt? «Das sind eindeutig wir. Sie haben das von uns abgeschaut» «Seine Kugeln sind nahezu perfekt»: Was ein Basler mit der Amerikanischen Revolution zu tun hatte Elisabeth Bronfen zu 250 Jahre USA: «Die meisten Schweizer wissen gar nicht, wie amerikanisiert sie sind» Jill Lepore über 250 Jahre USA, Trump und die Demokratie: «Es gibt vieles, das man feiern könnte, wenn Trump nicht alles an sich reissen würde» 25 grossartige Dinge, die wir den USA verdanken
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03.07.2026
22 Minuten
«Tut das nicht! Lasst uns versuchen, die Gemeinschaft in der Kirche zu leben», appellierte Papst Leo XIV an die Piusbruderschaft. Einen Tag später taten sie es dennoch: Die Piusbrüder haben im Wallis vier Bischöfe geweiht.
Die ultratraditionalistische Glaubensgemeinschaft zählt weltweit 600’000 Anhängerinnen und Anhänger. Diese Woche versammelten sich über 15’000 von ihnen im Wallis für die verbotene Weihe– und feierten dort ihre Rebellion.
Der Vatikan verhängte die schärfste Strafe, die das Kirchenrecht kennt. Die Exkommunikation, den Ausschluss aus der Kirche.
Wer sind die Piusbrüder genau? Wer von ihnen ist von der Exkommunikation betroffen? Und was sagt die grösste Abspaltung seit der Reformation über die katholische Kirche aus?
Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmid war an der vierstündigen Messe in Écône vor Ort. In der aktuellen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt er Einblick in das Massenspektakel und ordnet die Exkommunikation ein.
Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler
Mehr Artikel zum Bruch der Bruderschaft mit der katholischen Kirche:
Nach verbotener Bischofsweihe im Wallis: Vatikan exkommuniziert Piusbrüder «Tut das nicht», fleht Papst Leo – aber die Pius-Bruderschaft feiert im Wallis ihre Rebellion Piusbrüder planen Gottesdienste in historischer Fabrikantenvilla
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Der Vatikan verhängte die schärfste Strafe, die das Kirchenrecht kennt. Die Exkommunikation, den Ausschluss aus der Kirche.
Wer sind die Piusbrüder genau? Wer von ihnen ist von der Exkommunikation betroffen? Und was sagt die grösste Abspaltung seit der Reformation über die katholische Kirche aus?
Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmid war an der vierstündigen Messe in Écône vor Ort. In der aktuellen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt er Einblick in das Massenspektakel und ordnet die Exkommunikation ein.
Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler
Mehr Artikel zum Bruch der Bruderschaft mit der katholischen Kirche:
Nach verbotener Bischofsweihe im Wallis: Vatikan exkommuniziert Piusbrüder «Tut das nicht», fleht Papst Leo – aber die Pius-Bruderschaft feiert im Wallis ihre Rebellion Piusbrüder planen Gottesdienste in historischer Fabrikantenvilla
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02.07.2026
22 Minuten
«War Ihr Opa in der SS?», «Wer war in der Nazi-Partei?» und «Waren Ihr Vater, Ihre Grossmutter oder Ihr Ur-Opa in der NSDAP?» titeln deutsche Medien. Diverse Nachrichtenportale veröffentlichten kürzlich Artikel mit Online-Tools, in welchen man die Mitgliederkarteien der NSDAP durchsuchen kann.
Die Tools stossen seither auf enormes Interesse. Deutsche suchen in den Karteien nach ihren Verwandten, recherchieren ihre eigene Familiengeschichte und studieren historische Dokumente.
Bis 1945 traten etwa 8,5 Millionen Deutsche der NSDAP bei und unterstützten direkt oder indirekt das NS-Regime. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges versuchten viele, ihre Schuld zu verdrängen – und schwiegen. Nun scheint es, kommt Bewegung in die Aufarbeitung der NS-Diktatur.
Warum geschieht das gerade jetzt? Wer ist in diesen Mitgliederkarteien alles erfasst? Und wie tiefgreifend war die deutsche Erinnerungskultur bisher?
Deutschland-Korrespondent Simon Widmer hat sich mit den NSDAP-Mitgliedkarteien und der NS-Aufarbeitung auseinandergesetzt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» berichtet er von seinen Erkenntnissen und Begegnungen.
Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler
Die Texte von Simon Widmer über die Aufarbeitung des Nationalsozialismus
«Ich schäme mich nicht für ihn» – wenn plötzlich der Grossvater in der Nazi-Kartei auftaucht Analyse zur NS-Aufarbeitung: Deutsche Nachfahren stellen sich der unbequemen Wahrheit Was tat Opa während der Nazi-Zeit? Die Deutschen können es jetzt rausfinden Kinder riefen: «Da werden wieder welche vergast», wenn der Transportwagen kam
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Bis 1945 traten etwa 8,5 Millionen Deutsche der NSDAP bei und unterstützten direkt oder indirekt das NS-Regime. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges versuchten viele, ihre Schuld zu verdrängen – und schwiegen. Nun scheint es, kommt Bewegung in die Aufarbeitung der NS-Diktatur.
Warum geschieht das gerade jetzt? Wer ist in diesen Mitgliederkarteien alles erfasst? Und wie tiefgreifend war die deutsche Erinnerungskultur bisher?
Deutschland-Korrespondent Simon Widmer hat sich mit den NSDAP-Mitgliedkarteien und der NS-Aufarbeitung auseinandergesetzt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» berichtet er von seinen Erkenntnissen und Begegnungen.
Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler
Die Texte von Simon Widmer über die Aufarbeitung des Nationalsozialismus
«Ich schäme mich nicht für ihn» – wenn plötzlich der Grossvater in der Nazi-Kartei auftaucht Analyse zur NS-Aufarbeitung: Deutsche Nachfahren stellen sich der unbequemen Wahrheit Was tat Opa während der Nazi-Zeit? Die Deutschen können es jetzt rausfinden Kinder riefen: «Da werden wieder welche vergast», wenn der Transportwagen kam
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Über diesen Podcast
Politisch, persönlich, nah: Der tägliche Podcast von
Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung beleuchtet
aktuelle Themen und Geschichten, die zu reden geben. Von Montag bis
Freitag – präsentiert von Alexandra Aregger und Philipp Loser.
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