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  3. Apropos – der tägliche Podcast Podcast

Episoden

21 Minuten
Palmen, Seen, warme Sommerabende: Für viele Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer steht das Tessin für Ferien, Dolce Vita und gilt als idealer Ort, um sich nach der Pensionierung niederzulassen. Doch dahinter verbirgt sich ein Problem, das den Kanton zunehmend beschäftigt: Nirgendwo in der Schweiz ist die Bevölkerung älter als im Tessin.

Gleichzeitig verlassen immer mehr junge Menschen den Kanton. Sie studieren in anderen Teilen der Schweiz oder in Norditalien – und viele kehren danach nicht mehr zurück.

Was bedeutet diese Entwicklung für das Tessin? Was müsste sich verändern, damit junge Menschen bleiben oder zurückkehren? Und welche Rolle spielt die Anbindung an die Deutschschweiz?

Reporter Moritz Marthaler ist ins Tessin gereist und hat mit Menschen vor Ort gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er, wie die Tessinerinnen und Tessiner auf die demografische Herausforderung blicken und wie der Kanton die wirtschaftliche Krise lösen will.

Mehr zum Kanton Tessin

Turbo-Tourismus nach Corona: Die Tessiner ächzen unter dem Ansturm der Deutschschweizer

Reportage aus dem Tessin: Verwüstung entlang der Maggia

Velotour quer durch die Schweiz: Zu Fuss über den Monte Ceneri

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38 Minuten
Guy Parmelin war erst Verteidigungsminister (wenn auch nur kurz), dann Chef des Wirtschaftsdepartements. Er hat Joe Biden und Wladimir Putin in Genf empfangen und dabei einen sehr staatsmännischen Auftritt hingelegt. Diverse Freihandelsabkommen hat die Schweiz unter seiner Ägide abgeschlossen. Sein Englisch war gar nicht mal so gut, seine Hipster-Mode dafür umso besser (wenn auch unfreiwillig).

Während seiner gesamten Amtszeit wurde Parmelin immer etwas unterschätzt. Und genau das hat ihm wohl oft geholfen.

Jetzt tritt Guy Parmelin nach elf Jahren aus dem Bundesrat zurück. Schon seit längerem wurde über seinen baldigen Rücktritt spekuliert, er ist der amtsälteste Bundesrat, hat das ordentliche Pensionsalter erreicht – und leidet (offensichtlich) unter Rückenbeschwerden.

Was bleibt von seiner Zeit im Bundesrat? Welche Auftritte, welche Erfolge, welche Niederlagen? War Guy Parmelin überhaupt ein Bundesrat, der in Erinnerung bleibt?

In einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro» ziehen Bundeshauschefin Larissa Rhyn und Inlandchef Mario Stäuble Bilanz über die Amtszeit von Guy Parmelin im Bundesrat. Sie sind zu Gast bei Host Philipp Loser.

Produktion: Sara Spreiter, Noah Fend und Jacky Wechsler

Mehr zu Guy Parmelins Rücktritt:

Und jetzt eine Frau

Die Bilanz von Guy Parmelin: Am Ende überraschte er viele

Mit Käppi und kurzen Hosen, rettete uns ein Winzer vor dem Zollhammer

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23 Minuten
Weinend sitzt Maricarmen Abascal in ihrer Wohnung, in der sie 70 Jahre lang gelebt hat. Vergangenen Mittwoch wurde sie von der Polizei aus ihrer Wohnung zwangsgeräumt. Ihr Bild ging um die Welt – und löste eine gewaltige Protestwelle aus.

Zehntausende gingen in Madrid auf die Strasse und Maricarmen Abascal wurde zum Symbol des Widerstands gegen eine wachsende Wohnungskrise. In vielen spanischen Städten steigen Mieten und Immobilienpreise rasant – auch wegen Ferienwohnungen und Tourismus. Heute Freitag kommt es gar zu einer Sondersession, in der das Parlament über Massnahmen diskutiert.

Was ist da los in Spanien? Was fordern die Menschen? Und wie geht es für Maricarmen Abascal weiter?

Antworten auf diese Fragen kennt Patrick Illinger, Spanienkorrespondent der «Süddeutschen Zeitung» und des Tages-Anzeigers. Er hat die Geschichte von Maricarmen Abascal und deren politischen Folgen nachgezeichnet. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er davon.

Host: Alexandra Aregger

Produzentin: Jacky Wechsler

Hier der Artikel von Patrick Illinger zu Maricarmens Zwangsräumung: «Ich habe es nicht geschafft, mein Heim zu verteidigen»: Das Schicksal einer 87-Jährigen bewegt Spanien

Mehr zum Fall Maricarmen Abascal:

Nach Empörung im Fall Maricarmen stärkt die Regierung den Mieterschutz

Beim Wohnungs­streit um die spanische Rentnerin kommt es zur Wende

Proteste zeigten Wirkung: 87-Jährige darf in ihre Wohnung zurück

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32 Minuten
Sieben Stunden am Montag, fünf Stunden am Dienstag und nochmals mehrere Stunden am Mittwoch. Der Ständerat diskutierte diese Woche intensiv über das bilaterale Vertragspaket mit der EU.

Über zehn Jahre hat die Schweiz die umfangreichen Verträge verhandelt. Diese Woche hat nun die Debatte im Parlament um das neue Vertragspaket begonnen. Zentrale Streitpunkte waren insbesondere die dynamische Rechtsübernahme, die Personenfreizügigkeit, der Lohnschutz und das Ständemehr. Die Ständerätinnen und Ständeräte haben über drei Tage gestritten und abgewogen – und sie haben erste Beschlüsse gefällt.

Was beinhalten die wichtigsten Diskussionspunkte? Wie hat sich der Ständerat positioniert? Wie geht es jetzt weiter? Und welche Chance hätte das EU-Paket bei einer Volksabstimmung?

Bundeshaus-Redaktor Fabian Fellmann hat die Debatte um die Bilateralen III vor Ort in Bern mitverfolgt und analysiert. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt er einen Überblick und ordnet die neusten Erkenntnisse um die Europadebatte ein.

Host: Alexandra Aregger

Produktion: Sara Spreiter

Mehr Informationen zum Thema: 

Europadebatte im Liveticker

Kommentar zum EU-Paket: Holen Firmen ausländische Angestellte, sollen sie 4000 Franken zahlen. Was gut klingt, hat schwere Nebenwirkungen

Zuwanderung, Geldflüsse, Positionen: Alles, was Sie über die neuen Verträge mit der EU wissen sollten

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20 Minuten
Ende der 1980er-Jahre verdrängte Nike Adidas von der Spitze und entwickelte sich zum weltweit führenden Sportartikelhersteller. Mit grossen Athletinnen und Athleten, ikonischen Produkten und aufwendigen Werbekampagnen gelang es dem Unternehmen, Sport und Popkultur miteinander zu verbinden.

Doch in den vergangenen Jahren geriet ihr Erfolgsmodell ins Wanken. Nike überschätzte seine Marktposition, traf strategische Fehlentscheide und verlor wichtige Partnerschaften – unter anderem mit Roger Federer. Gleichzeitig haben sich neue Konkurrenten etabliert. Besonders der Schweizer Laufschuhhersteller On konnte in den vergangenen Jahren stark wachsen.

Was hat Nike falsch gemacht? Warum ist der Sportartikelmarkt heute so hart umkämpft? Und wie gefährlich wird On den führenden Konkurrenten?

Wirtschaftsredaktorin Nelly Keusch hat die Entwicklung von Nike analysiert. In einer neuen Folge von «Apropos», dem täglichen Podcast von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung, spricht sie über den Niedergang der einst coolsten Sportmarke der Welt.

Host: Alexandra Aregger

Produktion: Sara Spreiter

Mehr Informationen zum Absturz von Nike: 

Nike: Der Sportriese verlor seine Coolness, On greift an

On mit Mbappé: Laufschuhfirma steigt ins Fussball-Geschäft

On: Umsatz auf 5,6 Milliarden verdoppeln mit Mbappé

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Über diesen Podcast

Politisch, persönlich, nah: Der tägliche Podcast von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung beleuchtet aktuelle Themen und Geschichten, die zu reden geben. Von Montag bis Freitag – präsentiert von Alexandra Aregger und Philipp Loser.
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„Apropos – der tägliche Podcast“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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