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vor 1 Tag
Die Aare in Bern war Ende Mai laut dem Bundesamt für Umwelt mit
über 19 Grad so warm wie nie zuvor. Dieser Rekordwert steht
stellvertretend für eine Entwicklung, die Fachleute seit Jahren
beobachten: Die Schweizer Gewässer erwärmen sich rasant.
Neue Daten des Wasserforschungsinstituts der ETH zeigen: Seit
1980 nahm die mittlere jährliche Oberflächentemperatur von 21
grossen Schweizer Seen im Schnitt 2 Grad zu.
Das hat gravierende Folgen für das Ökosystem – und fürs
Trinkwasser. Denn vor allem dicht besiedelte Gebiete beziehen ihr
Rohwasser hauptsächlich aus grossen Seen.
Was ist der Grund für den Temperaturanstieg? Welche Folgen hat
die Wassererwärmung konkret für Umwelt und Trinkwasser? Und was
kann man dagegen tun?
Das weiss Bundeshausredaktor Cyrill Pinto. Er berichtet unter
anderem über Umweltthemen und ist zu Gast in einer neuen Folge
des täglichen Podcasts «Apropos». Er erzählt, welche Folgen die
Gewässererwärmung haben kann.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zur Hitzewelle
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Trinkwasserversorgung bedroht
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schliessen oder nicht?
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