Russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine (I): Geschichte und Kultur angreifen und zerstören

Russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine (I): Geschichte und Kultur angreifen und zerstören

vor 2 Tagen
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Beschreibung

vor 2 Tagen

Was bedeutet es, wenn im Krieg nicht nur Menschen und
Infrastruktur, sondern auch Kultur angegriffen wird? Dieser Frage
geht die erste Folge unserer Podcastreihe nach. Sie beschäftigt
sich mit der gezielten Zerstörung ukrainischer Kulturstätten seit
Beginn des russischen Angriffskriegs im Jahr 2022. Ausgehend vom
Beispiel des Theaters von Mariupol diskutieren wir die Bedeutung
von Kultur für individuelle und kollektive Identität. Im Gespräch
mit der Kulturanthropologin Dr. Alina Jašina-Schäfer wird
erläutert, wie Kultur wissenschaftlich verstanden werden kann und
welche Folgen Kulturzerstörung für Gesellschaften hat. Die
Ukrainerin Daria schildert uns ihre persönlichen Erfahrungen mit
Krieg, Identität und kultureller Zugehörigkeit. Abschließend
ordnet der Osteuropahistoriker Prof. Dr. Jan Kusber die Angriffe
historisch ein und zeigt, wie die Infragestellung ukrainischer
Eigenständigkeit in längeren Traditionen russischer Herrschafts-
und Geschichtspolitik verwurzelt ist.

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