Osteuropäische Geschichte: Standortsuchen

Osteuropäische Geschichte: Standortsuchen

vor 2 Tagen

Beschreibung

vor 2 Tagen

Trotz des 1998 von Jörg Baberowski ausgerufenen Endes der
Osteuropäischen Geschichte ist die Disziplin höchst lebendig –
und sehr produktiv. Aber: Nachdem sie das Ende des Kalten Krieges
verarbeitet hat, stellen sich spätestens seit den Angriffen
Russlands auf die Ukraine 2014 und 2022 neue Herausforderungen,
und nicht alle davon sind direkt mit diesen Angriffen verbunden.
Andere Herausforderungen werden in den Diskussionen seit 2022
besser sichtbar, haben aber eine Vorgeschichte. Grundsätzlich
stehen Selbstreflexion und die Verständigung über diese
Herausforderungen innerhalb der weiteren disziplinären
Gemeinschaft einer Disziplin wie der Osteuropäischen Geschichte
gut zu Gesicht – aber Sammelbände sind vielleicht nicht mehr der
Ost, an dem diese Reflexion gut verhandelt werden kann. Wir haben
uns deshalb für einen Podcast entschieden, in dem wir viele
Stimmen hörbar machen. Unser Dank gilt den Beiträger:innen:
Franziska Davies, Julia Herzberg, Jerzy Kochanowski, Jannis
Panagiotidis, Hans-Christian Petersen, Ruprecht Polenz, Christine
Roll, Maike Sach, Ingrid Schierle und Martina Winkler. 


Den Podcast widmen wir Jan Kusber, der die Osteuropäische
Geschichte hier bei uns in Mainz seit 2003 in der Leitung des
Arbeitsbereichs produktiv entwickelt.


Andreas Frings, Hans-Christian Maner
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