Ein Schlaganfall ist einfach zu erkennen! Oder?

Ein Schlaganfall ist einfach zu erkennen! Oder?

vor 2 Tagen
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Beschreibung

vor 2 Tagen

Gute Nachrichten in der Schlaganfallversorgung! Weibliche
Betroffene erhalten in Deutschland nach einem Schlaganfall
mittlerweile ebenso häufig Thrombektomien und Thrombolyse wie
männliche. Konnte für diesen Bereich der Gender Health-Gap
geschlossen werden? Ganz so einfach ist es natürlich nicht.


In Folge 4 der Reihe Gendersensible Medizin in der Neurologie
spricht Dr. med. Milani Deb-Chatterji, leitende Oberärztin am
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel, über
geschlechtersensible Versorgung beim Schlaganfall. Neben
großartigen Fortschritten weist sie auf kritische Punkte hin,
etwa Diagnoseverzögerung bei atypischen Symptomen oder Gender
Bias durch etwaige falsche Vorannahmen. Außerdem werden in der
Folge Risikokonstellationen wie Schwangerschaft und Wochenbett
besprochen, der Einfluss des sozialen Umfeldes und in welchen
Bereichen besonderer Forschungsbedarf besteht, um langfristig
eine noch bessere und vor allem schnellere Versorgung zu
ermöglichen.


Kapitel


(00:07) Einführung: Warum Schlaganfall gendersensibel betrachtet
werden muss


(01:05) Atypische Schlaganfallsymptome und Diagnoseverzögerungen.


(02:59) Gender Bias in der Schlaganfalldiagnostik


(04:02) Fallbeispiel aus der Versorgung einer Transperson


(05:17) Schlaganfallrisiko bei Transfrauen und Datenlage dazu


(06:52) Risikogruppen für ein schlechteres Outcome


(07:54) Geschlechterunterschiede beim juvenilen Schlaganfall


(08:59) Akuter Schlaganfall in Schwangerschaft und Wochenbett


(11:15) Hormonhaushalt und kardiovaskuläres Risiko
(12:02) Ist die Schlaganfallversorgung bereits gendersensibel?


(14:11) Forschungsbedarf und aktuelle Impulse


(16:25) Zusammenfassung und Ausblick


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