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  3. Echt jetzt? Gendersensible Medizin in der Neurologie Podcast

Episoden

29 Minuten
Frauen sind häufiger von Alzheimer betroffen und erhalten Ihre Diagnose deutlich später. Zwei Fakten, die sich nicht allein durch ihre potenziell höhere Lebenserwartung erklären lassen. In dieser Folge werden Einflüsse behandelt, die eine Demenz begünstigen, etwa Lebensstil, Hormone, kognitive Reserve, Bildung und Rollenbilder und welche Auswirkungen sie auf den weiteren Verlauf der Erkrankung haben. Thematisiert werden außerdem mögliche Verzerrungen in Demenztests, geschlechtsspezifische Unterschiede bei Therapieeffekten sowie die unterschiedliche Belastung in der Pflege Angehöriger.

Expertin

Prof. Dr. Inga Liepelt-Scarfone, Tübingen

Inhalt:

(02:11) Prävalenzen in unterschiedlichen Formen der Demenz

(03:42) Einfluss von Hormonen und Genen

(06:56) Geschlechtsspezifische Unterschiede im Krankheitsverlauf

(09:09) Genderspezifische Unterschiede

(12:04) Wahrnehmung der Demenzerkrankung durch Gesundheitstrends

(12:54) geschlechts- und genderspezifische Verzerrungen

(15:25) Demenztherapien im Frühstadium

(18:29) Umgang mit Betroffenen und (pflegenden) Angehörigen

(24:25) Zukunftsprognose

(26:40) Zusammenfassung

Darum geht’s

·         Geschlechtsspezifische Risiken bei Demenzen

·         Einfluss von Hormonen auf Erkrankungsrisiko

·         Soziale und gesellschaftliche Faktoren

·         Therapieoptionen

·         Rollenbilder in der Pflege

Weitere Empfehlungen

Leitlinie im Fokus - Demenzen (Version 2026)

Kontakt

Bei Fragen und Anregungen zum Podcast, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: redaktion@dgn.org

Disclaimer

In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.
30 Minuten
Es gibt Erkrankungen, über die gesprochen werden kann, andere sind „Tabuthemen.“ Depressionen sind ein Grenzfall: Mittlerweile werden sie gesellschaftlich eher akzeptiert, primär jedoch bei Frauen, im Jugendalter und in der sogenannten Rushhour des Lebens. Weniger präsent sind sie im Alter, dabei ist der Anteil Betroffener nicht gerade gering. Und Männer fallen schneller durchs Raster. Aus Scham, aufgrund ihrer eigenen Sozialisation, durch gesellschaftliche Prägung und atypische Symptome. In dieser Folge sprechen wir über geschlechts- und genderspezifische Risikofaktoren, Symptome, diagnostische Herausforderungen, den Zusammenhang mit neurologischen Erkrankungen, beispielsweise Demenz, über Therapie und (Suizid-)prävention.

Expertin

Prof. Dr. med. Marija Djukic, Göttingen

Darum geht’s

Geschlechtsspezifische Unterschiede

Atypische Symptome im Alter

Depressionen und neurologische Erkrankungen

Diagnostik, Therapie und Suizidprävention

Prävention und soziale Teilhabe

Inhalt

(01:14) Warum Depressionen ein Thema für die Neurologie sind

(02:26) Geschlechtsspezifische Unterschiede und Risikofaktoren

(04:08) Atypische Symptome der Depression im Alter

(05:58) Manifestation durch Stereotype und Entstigmatisierung

(09:36) Therapieoptionen

(11:06) Depressionen bei neurologischen Erkrankungen und medikamentöse Auslöser

(14:19) Abgrenzung Demenz und Depression

(16:59) Suizidrisiko im höheren Lebensalter

(21:45) Prävention durch Teilhabe

(25:05) Forschung und zukünftige diagnostische Ansätze

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30 Minuten
Parkinson ist keine „Alte-Männer-Erkrankung.“ Ein nicht unerheblicher Teil der Betroffenen ist weiblich und nun muss nachgeholt werden. Welche atypischen Symptome bereits in der Prodromalphase auftreten, warum Frauen seltener eine Tiefe-Hirnstimulation erhalten, welchen Einfluss Hormone haben und warum am Ende eine personalisierte Medizin der Schlüssel sein muss, erfahren Sie in dieser Folge.

Experte

Prof. Dr. Lars Timmermann, Marburg

 

Inhalt

(01:02) Gender Bias bei Parkinson

(05:31) atypische nicht motorische Symptome und spätere Diagnose bei Frauen

(08:07) Einfluss von Hormonen auf Krankheitsaktivität

(11:19) Familienplanung und Parkinson

(15:13) Auswirkung sozialer und gesellschaftlicher Komponenten

(18:09) THS und das Zögern der Frauen

(23:30) Wie sich Gender weiter auf die Therapie auswirken kann

(25:21) Individualisierte Therapie als Zukunftsziel

(27:29) Zusammenfassung/Schluss

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44 Minuten
"Man kann doch nicht immer nur eine einzige Erkrankung für alles verantwortlich machen?" Werden Wechseljahresbeschwerden bei MS-Patientinnen nicht ernst genommen? Wird eine Late Onset MS zu spät erkannt, weil die Symptome auch klimakterisch bedingt sein könnten? Wie Patientinnen begleitet werden können in Zeiten der Hormonumstellungen, ob Therapiepausen sinnvoll sind und warum wir immer wieder bei der patientenzentrierten Versorgung landen. Darum geht es in dieser Folge.

Expertin: Dr. Birte Elias-Hamp, Leiterin der Nervenpraxis Elias in Hamburg

Darum geht's:

Einfluss des Klimakteriums auf die MS

Wann eine Hormontherapie sinnvoll sein kann

Mögliche Therapiepause während der Wechseljahre

Hormonelle Veränderung bei Männern im Alter

Wie Patienten gestärkt werden können

Kapitel:

(01:13) gendersensible Neurologie: Stellenwert auf dem AAN-Kongress

(05:14) Warum Frauen seltener Zugang zu hocheffektiven Therapien erhalten

(08:23) Darauf sollten Behandelnde immer achten in der MS-Therapie

(11:16) Geschlechtsspezifische Fragen bei Männern mit MS

(13:09) Welches Risiko an einer MS zu erkranken haben Transpersonen?

(15:29) Wenn die Hormone kippen - Klimakterium und MS

(18:27) Wie früh lässt sich eine LOMS abgrenzen

(20:44) Symptomregister fürs Klimakterium - sinnvoll oder nicht?

(27:14) Therapiemaßnahmen während des Klimakteriums

(31:51) Therapiedeeskalation während des Klimakteriums - eine gute Idee?

(37:35) MS und die männliche Perspektive

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30 Minuten
Familiengründung und MS schließen sich nicht aus. Obwohl diese Tatsache seit Jahrzehnten bekannt ist, gibt es Unsicherheiten auf Seiten der Betroffenen und der Behandelnden. Und diese sollen in der Folge überwunden werden.

Expertin:

Prof. Dr. Kerstin Hellwig, leitet das deutschsprachige Multiple Sklerose und Kinderwunsch Register (DMSKW) und ist niedergelassene Neurologin in der neurologischen Gemeinschaftspraxis Castrop-Rauxel.

Darum geht‘s

Bester Zeitpunkt, um über Familienplanung zu sprechen

Individuelle Therapie bei Kinderwunsch, in Schwangerschaft und Stillzeit

Schubraten nach der Schwangerschaft

Der Umgang mit Immuntherapeutika und Antikörpertherapien

Forschungsschwerpunkte in der Zukunft

Kapitel:

(01:12) Unsicherheiten und der perfekte Zeitpunkt

(05:37) Versorgungssituation von Frauen mit MS

(08:08) Die ideale MS-Therapie

(11:15) Medizinische Betreuung bei ungeplanter Schwangerschaft

(13:30) Schwangerschaft und Stillen mit MS

(14:48) Schubgefahr nach der Geburt

(17:00) 20 Jahre Kinderwunschregister

(21:21) Erkenntnisse durch das Schwangerschaftsregister

(24:50) Herausforderungen in den nächsten Jahren

(27:37) abschließende Empfehlung

Weitere Inhalte - Empfehlung

Leitlinie im Fokus Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose...

zur Leitlinie Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD) und MOG-IgG-assoziierten Erkrankung (MOGAD)

DGN-Deep-Dive: Patientenzentrierte Kommunikation

Range, Nele & Thiel, Sandra & Hellwig, Kerstin & Gold, Ralf. (2023). Impact of Assisted Reproductive Technologies (ART) on Relapse Risk in Women with Multiple Sclerosis (S31.005). Neurology. 100. 3021. 10.1212/WNL.0000000000202966.

 

Bove R, Hellwig K, Pasquarelli N, Borriello F, Dobson R, Oreja-Guevara C, Lin CJ, Zecevic D, Craveiro L, McElrath T, Vukusic S. Ocrelizumab during pregnancy and lactation: Rationale and design of the MINORE and SOPRANINO studies in women with MS and their infants. Mult Scler Relat Disord. 2022 Aug;64:103963. doi: 10.1016/j.msard.2022.103963. Epub 2022 Jun 11. PMID: 35753176.

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Über diesen Podcast

Gender Bias findet statt! Und wir sind alle Teil davon. Obwohl Gendermedizin langsam aus seinem Nischendasein in die Öffentlichkeit tritt, werden biologische und soziokulturelle Geschlechterunterschiede in Forschung, Diagnostik und Therapie noch immer nicht konsequent berücksichtigt. Kein Wunder, das Thema ist mittelmäßig sexy und in seiner Umsetzung komplex. Warum wir uns trotzdem damit befassen müssen und warum es eben nicht „nur“ ein Frauenthema ist, darum geht es in dieser Serie. Echt jetzt? Gendersensible Medizin in der Neurologie ist ein Podcast der Deutschen Gesellschaft für Neurologie e. V.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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