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Beschreibung
vor 1 Tag
Humor in der High Fashion: Warum Luxusmarken plötzlich verspielt,
ironisch und überraschend werden. Modedesign und Humor. Passt das
überhaupt zusammen? Oder gehören beide vielleicht enger zusammen,
als man zunächst vermuten würde? Diese Frage haben wir uns in den
vergangenen Monaten immer wieder gestellt, als wir die aktuellen
Kollektionen der großen Luxusmarken betrachtet haben. Denn zwischen
all den Inszenierungen von Status, Perfektion und Coolness taucht
plötzlich etwas auf, das lange Zeit fast verschwunden schien:
Humor. Doch die Verbindung von Mode und Witz ist keineswegs neu.
Bereits in den 1920er- und 1930er-Jahren zeigte die legendäre
Designerin Elsa Schiaparelli, dass Mode gleichzeitig intelligent,
künstlerisch und verspielt sein kann. Ihre Arbeiten griffen Motive
aus Träumen, Karikatur und Kunst auf. Lange Zeit schien dieser
spielerische Ansatz in der Luxusmode jedoch in den Hintergrund zu
treten. Viele Marken setzten stattdessen auf Ernsthaftigkeit,
Performance und makellose Coolness. Doch inzwischen zeichnet sich
ein Wandel ab. Besonders deutlich wird das bei den Designs von
Jonathan Anderson. In seiner neuen Rolle bei Dior bringt er eine
Form von Humor in die Luxusmode zurück, die man dort lange kaum
gesehen hat. Seine Entwürfe wirken oft bewusst naiv, manchmal fast
kindlich, und genau darin liegt ihre Stärke. Alltägliche Objekte,
absurde Proportionen oder scheinbar einfache Motive werden zu
Luxusprodukten mit einem Augenzwinkern. Auch Matthieu Blazy schlägt
bei Chanel neue Töne an. Popkultur, Tiere, Illustrationen und
kunstvolle Referenzen finden ihren Weg auf Tücher, Strickwaren,
Schmuck und Accessoires. Motive, die früher in der Welt des
klassischen Luxus beinahe undenkbar gewesen wären, erscheinen
plötzlich selbstverständlich. Die Marke erlaubt sich wieder,
spielerisch zu sein. Und Loewe? Die spanische Marke hat Humor
längst zu einem festen Bestandteil ihrer Identität gemacht. Dort
ist er oft subtiler, urbaner und intellektueller, aber dennoch
unübersehbar. Es ist ein Humor, der nicht laut sein muss, um
Wirkung zu entfalten. Doch warum passiert das gerade jetzt? Ist
Humor eine Reaktion auf eine zunehmend ernste und angespannte Welt?
Sind Konsumenten müde geworden von Perfektion und Statussymbolen?
Und weshalb sehnen wir uns heute offenbar stärker nach
Leichtigkeit, Ironie und Selbstironie als noch vor wenigen Jahren?
In dieser Episode gehen wir genau diesen Fragen nach. Wir sprechen
über die Geschichte des Humors in der Mode, über Elsa Schiaparelli,
Jonathan Anderson, Matthieu Blazy und Loewe. Vor allem aber fragen
wir, warum Luxusmode plötzlich wieder lachen darf. All das und
vieles mehr in dieser neuen Episode von Lost On Planet Fashion.
***** Alle Looks auf Social Media @lostonplanetfashion : Instagram:
www.instagram.com/lostonplanetfashion/ TikTok:
www.tiktok.com/@lostonplanetfashion und unserer Website:
www.lostonplabetfashion.de
ironisch und überraschend werden. Modedesign und Humor. Passt das
überhaupt zusammen? Oder gehören beide vielleicht enger zusammen,
als man zunächst vermuten würde? Diese Frage haben wir uns in den
vergangenen Monaten immer wieder gestellt, als wir die aktuellen
Kollektionen der großen Luxusmarken betrachtet haben. Denn zwischen
all den Inszenierungen von Status, Perfektion und Coolness taucht
plötzlich etwas auf, das lange Zeit fast verschwunden schien:
Humor. Doch die Verbindung von Mode und Witz ist keineswegs neu.
Bereits in den 1920er- und 1930er-Jahren zeigte die legendäre
Designerin Elsa Schiaparelli, dass Mode gleichzeitig intelligent,
künstlerisch und verspielt sein kann. Ihre Arbeiten griffen Motive
aus Träumen, Karikatur und Kunst auf. Lange Zeit schien dieser
spielerische Ansatz in der Luxusmode jedoch in den Hintergrund zu
treten. Viele Marken setzten stattdessen auf Ernsthaftigkeit,
Performance und makellose Coolness. Doch inzwischen zeichnet sich
ein Wandel ab. Besonders deutlich wird das bei den Designs von
Jonathan Anderson. In seiner neuen Rolle bei Dior bringt er eine
Form von Humor in die Luxusmode zurück, die man dort lange kaum
gesehen hat. Seine Entwürfe wirken oft bewusst naiv, manchmal fast
kindlich, und genau darin liegt ihre Stärke. Alltägliche Objekte,
absurde Proportionen oder scheinbar einfache Motive werden zu
Luxusprodukten mit einem Augenzwinkern. Auch Matthieu Blazy schlägt
bei Chanel neue Töne an. Popkultur, Tiere, Illustrationen und
kunstvolle Referenzen finden ihren Weg auf Tücher, Strickwaren,
Schmuck und Accessoires. Motive, die früher in der Welt des
klassischen Luxus beinahe undenkbar gewesen wären, erscheinen
plötzlich selbstverständlich. Die Marke erlaubt sich wieder,
spielerisch zu sein. Und Loewe? Die spanische Marke hat Humor
längst zu einem festen Bestandteil ihrer Identität gemacht. Dort
ist er oft subtiler, urbaner und intellektueller, aber dennoch
unübersehbar. Es ist ein Humor, der nicht laut sein muss, um
Wirkung zu entfalten. Doch warum passiert das gerade jetzt? Ist
Humor eine Reaktion auf eine zunehmend ernste und angespannte Welt?
Sind Konsumenten müde geworden von Perfektion und Statussymbolen?
Und weshalb sehnen wir uns heute offenbar stärker nach
Leichtigkeit, Ironie und Selbstironie als noch vor wenigen Jahren?
In dieser Episode gehen wir genau diesen Fragen nach. Wir sprechen
über die Geschichte des Humors in der Mode, über Elsa Schiaparelli,
Jonathan Anderson, Matthieu Blazy und Loewe. Vor allem aber fragen
wir, warum Luxusmode plötzlich wieder lachen darf. All das und
vieles mehr in dieser neuen Episode von Lost On Planet Fashion.
***** Alle Looks auf Social Media @lostonplanetfashion : Instagram:
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www.tiktok.com/@lostonplanetfashion und unserer Website:
www.lostonplabetfashion.de
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