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Beschreibung
vor 2 Tagen
Wie war ein Leben mit Zöliakie, als es noch keine glutenfreien
Regale, keine Apps, kein Internet und keine sicheren
Zutatenlisten gab?
In dieser Folge spreche ich mit Annett und Anni, die beide seit
ihrer Kindheit mit Zöliakie leben. Annett seit über 50 Jahren,
Anni seit über 30 Jahren.
Wir sprechen darüber, wie ihre Diagnose damals gestellt wurde,
warum glutenfreies Brot früher echte Handarbeit war und wie
Familien sich durch einen Alltag gekämpft haben, in dem es kaum
Produkte, kaum Austausch und oft nur wenige verlässliche
Informationen gab.
Annett erzählt, wie sie mit Zöliakie in der DDR aufgewachsen ist
mit selbstgebackenem Brot, Reismehl aus dem Konsum und ohne
glutenfreie Nudeln. Anni berichtet von DZG-Lebensmittellisten,
Reformhäusern, frühen glutenfreien Produkten und davon, wie es
war, nie zu wissen, wie „normales“ Essen eigentlich schmeckt.
Eine ehrliche, nostalgische und hoffnungsvolle Folge darüber, wie
weit wir als Zöliakie-Community gekommen sind und warum es sich
lohnt, weiter für Sichtbarkeit, Verständnis und Teilhabe
einzustehen.
Vielen Dank an Annett und Anni!
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