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Episoden

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56 Minuten
Wenn ein Kind die Diagnose Zöliakie bekommt, verändert sich von heute auf morgen ziemlich viel: das Essen in der Kita, das Pausenbrot in der Schule, Kindergeburtstage, Klassenfahrten, Familienfeiern und oft auch das Gefühl von Sicherheit im Alltag.


In dieser Folge spreche ich mit Eva Roth. Sie lebt selbst seit vielen Jahren mit Zöliakie, ist Zöliakie-Coachin und begleitet Kinder und Familien dabei, die Diagnose besser zu verstehen und Schritt für Schritt in den Alltag zu integrieren.


Wir sprechen darüber, wie man Kindern Zöliakie erklären kann, ohne ihnen Angst zu machen. Warum es so wichtig ist, dass Kinder andere gleichaltrige Betroffene kennenlernen. Und wie Eltern den Spagat schaffen können zwischen Schutz, Vertrauen und Loslassen.


Eva erzählt außerdem von ihrem Zöliakie-Führerschein für Kinder: einem spielerischen Weg, um Gluten, Kontamination, sichere Lebensmittel und typische Alltagssituationen besser zu verstehen. Denn Kinder sollen nicht nur wissen, was sie nicht essen dürfen. Sie sollen auch lernen, selbstbewusst für sich einzustehen.


Eine Folge für Eltern, Großeltern, Erzieher:innen, Lehrer:innen und alle, die ein Kind mit Zöliakie begleiten. Und eine Folge darüber, wie viel Mut entstehen kann, wenn Kinder merken: Ich bin damit nicht allein.


Ihr findet Eva online unter: https://eva-roth.de/
58 Minuten
Trotz glutenfrei noch erschöpft? Was Zöliakie mit Körper & Psyche macht.


Zöliakie ist nicht einfach nur „Gluten weglassen“. Vor allem dann nicht, wenn der Körper über lange Zeit aus dem Gleichgewicht geraten ist.


In dieser Folge spreche ich mit Larissa Kubon. Sie ist Psychologin und Therapeutin für klinische Psychoneuroimmunologie und verbindet in ihrer Arbeit psychologische Beratung mit einem ganzheitlichen Blick auf Körper, Psyche und Lebensstil.


Wir sprechen darüber, welche Rolle Darmgesundheit, Immunsystem, chronischer Stress, Entzündungsprozesse, Hormone und Nährstoffmängel für unsere mentale Gesundheit spielen können und warum Symptome wie Erschöpfung, Brain Fog oder Stimmungstiefs manchmal nicht nur „Kopfsache“ sind.


Außerdem geht es darum, warum es nach einer Zöliakie-Diagnose nicht immer reicht, einfach nur glutenfrei zu essen, was eine unbehandelte Autoimmunreaktion im Körper verändern kann und warum ein ganzheitlicher Blick für viele Betroffene so wertvoll sein kann.


Eine spannende Folge über Zöliakie, mentale Gesundheit und den Wunsch, nicht nur weniger krank, sondern wirklich wieder gesünder zu werden.


Ihr findet Larissa unter: https://www.larissakubon.de/
57 Minuten
Über dieses Thema wird viel geschwiegen, manchmal gelacht und doch kennen es wahrscheinlich mehr Menschen, als wir denken: die Angst vorm Klo.


In dieser Folge spreche ich mit Zöliakie-Coachin Fenja Leib über Toilettenangst, Scham und all die Gedanken, die entstehen können, wenn der Darm plötzlich den Alltag mitbestimmt. Und darüber, warum es so befreiend sein kann, diese Themen endlich auszusprechen.


Was, wenn ich keine Toilette finde? Was, wenn ich es nicht rechtzeitig schaffe? Was, wenn andere Geräusche hören, etwas riechen oder merken, dass ich länger weg bin?


Eine sehr ehrliche und enttabuisierende Folge für alle, die schon einmal gedacht haben: „Bitte jetzt nicht.“


Du bist damit nicht allein!
53 Minuten
Kann man mit Zöliakie mehrere Monate durch Asien reisen, ohne dabei alles bis ins letzte Detail durchzuplanen?


In dieser Folge spreche ich mit Leni von „glutenfrei unterwegs“. Sie hat selbst Zöliakie und war sechs Monate mit dem Rucksack in Asien unterwegs, unter anderem in Sri Lanka, Thailand, Laos, Vietnam, Kambodscha, Malaysia, Singapur und Indonesien.


Wir sprechen darüber, wie sie sich vorbereitet hat, welche Apps und Übersetzungskarten ihr geholfen haben, warum Smoothie Bowls, Reis, Curry und Snacks manchmal echte Lebensretter waren und wie es ist, unterwegs trotzdem Glutenunfälle oder Lebensmittelvergiftungen zu erleben.


Leni erzählt ehrlich, wo sie an ihre Grenzen gekommen ist, warum lange Busfahrten mit Zöliakie zur Herausforderung werden können und wie wichtig eine verständnisvolle Reisebegleitung ist. Gleichzeitig zeigt sie: Reisen mit Zöliakie ist nicht immer einfach, aber es ist möglich.


Eine Folge für alle, die sich mit Zöliakie mehr Freiheit, mehr Mut und weniger Angst vor dem Reisen wünschen.
1 Stunde 3 Minuten
Wie war ein Leben mit Zöliakie, als es noch keine glutenfreien Regale, keine Apps, kein Internet und keine sicheren Zutatenlisten gab?


In dieser Folge spreche ich mit Annett und Anni, die beide seit ihrer Kindheit mit Zöliakie leben. Annett seit über 50 Jahren, Anni seit über 30 Jahren.


Wir sprechen darüber, wie ihre Diagnose damals gestellt wurde, warum glutenfreies Brot früher echte Handarbeit war und wie Familien sich durch einen Alltag gekämpft haben, in dem es kaum Produkte, kaum Austausch und oft nur wenige verlässliche Informationen gab.


Annett erzählt, wie sie mit Zöliakie in der DDR aufgewachsen ist mit selbstgebackenem Brot, Reismehl aus dem Konsum und ohne glutenfreie Nudeln. Anni berichtet von DZG-Lebensmittellisten, Reformhäusern, frühen glutenfreien Produkten und davon, wie es war, nie zu wissen, wie „normales“ Essen eigentlich schmeckt.


Eine ehrliche, nostalgische und hoffnungsvolle Folge darüber, wie weit wir als Zöliakie-Community gekommen sind und warum es sich lohnt, weiter für Sichtbarkeit, Verständnis und Teilhabe einzustehen.


Vielen Dank an Annett und Anni! 
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Über diesen Podcast

Der Podcast für ein glückliches Leben mit Zöliakie! Hier erwarten dich ehrliche Gespräche, fundiertes Wissen und echte Aha-Momente rund um das Leben mit Zöliakie. Gastgeberin Christin Kühne lebt seit über 16 Jahren mit der Zöliakie und spricht mit Betroffenen & Expert:innen über alles, was die Diagnose mit sich bringt: Von Glutenunfällen und Restaurantbesuchen über Nährstoffversorgung bis hin zu Lebensqualität, Selbstvertrauen und den neuesten Erkenntnissen aus der Forschung. Für alle, die sich weniger allein fühlen und ihre Zöliakie besser verstehen wollen.

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