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Hier wird nicht nur debattiert, hier wird auch zusammen nachgedacht. Über alles, was unser Miteinander betrifft. Bildung, Digitalisierung, Demokratie, Einsamkeit, Freiheit, Klima, Kultur, Städtebau, Visionen - die Themen liegen in der Luft, n...
Beschreibung
vor 3 Tagen
Die Debatte mit Natascha Freundel, Teresa Präauer und Regina
Schilling "Therapie schadet nie." (Teresa Präauer) Ingeborg
Bachmann lacht, als sie zum Fernsehreporter sagt: „Die Männer sind
unheilbar krank. Wissen Sie das nicht? Alle!“ Die Interviewszene
von 1971 ist zentral in Regina Schillings Dokumentarfilm „Ingeborg
Bachmann – Jemand, der einmal ich war“. Zum 100. Geburtstag der
solitären Schriftstellerin Bachmann springt hier ihre Aktualität
ins Auge: Ihr Erforschen (und Erleiden) dessen, was heute
strukturelle männliche Gewalt gegen Frauen genannt wird. Ihre
Behauptung eines „Ichs“, das nach einer anderen Freiheit sucht,
nach einem anderen „Du“, jenseits männlicher und weiblicher
Zuschreibungen. Seit Bachmanns tragischem Tod im September 1973 hat
sich viel verändert. Künstlerinnen sind keine Ausnahmen mehr.
Geschlechter sind fluide und kommunizieren „auf Augenhöhe“.
Wirklich? Die Filmemacherin Regina Schilling und die
Schriftstellerin Teresa Präauer denken über das enigmatische Erbe
der Ingeborg Bachmann und Frauen im Kunstbetrieb heute nach. Teresa
Präauer ist Schriftstellerin und lebt in Wien. Ihr Roman »Für den
Herrscher aus Übersee« erhielt 2012 den aspekte-Literaturpreis für
das beste deutschsprachige Prosadebüt. Seither entstanden
zahlreiche Bücher, u. a. ausgezeichnet mit dem Erich-Fried-Preis
2017, dem Ben-Witter-Preis 2022 sowie dem Bremer Literaturpreis
2024 für »Kochen im falschen Jahrhundert«. Demnächst erscheinen:
»Nie mehr weinen – Tränenkunde für Fortgeschrittene« (Essay,
Residenz Herbst 2026) sowie »Guten Abend, Herr Morgan«, 3.12.2026
Theater in der Josefstadt, Kammerspiele. Regina Schilling ist
Dokumentarfilmerin und war 2001 bis 2024 mitverantwortlich für das
Programm der lit.COLOGNE. Zu ihren vielfach ausgezeichneten Filmen
zählen „Bierbichler“ (2007), „Geschlossene Gesellschaft – Der
Missbrauch an der Odenwaldschule“ (2011, Co-Regie Luzia Schmid,)
und „Titos Brille“ (2014). „Kulenkampffs Schuhe" (2018) wurde u.a.
mit dem Grimme-Preis, dem 3sat-Dokumentarfilmpreis und dem
Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2022 folgte ihr
Künstlerportrait „Igor Levit. No Fear“ und 2023 der
ZDF-Dokumentartilm „Diese Sendung ist kein Spiel - die unheimliche
Welt des Eduard Zimmermann, Moderator und Erfinder von Aktenzeichen
XY“. "Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war" mit Sandra
Hüller, Paul Celan, Hans-Werner Henze und Max Frisch startet am
25.6.2026 in den deutschen Kinos. Kapitel: 00:00:00 Intro und
Lieblingssätze 00:03:25 "Die Krankheit der Männer." 00:05:57 Erste
Begegnungen mit Bachmann 00:09:23 Bachmann wiederlesen 00:14:23
Erste Gewalterfahrung (Sandra Hüller liest aus "Malina") 00:25:33
"Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar." 00:28:03 Kunstschaffende
Frauen gestern und heute 00:33:53 Mit Männern leben 00:38:26 "Ich
habe kein Geschlecht mehr." (Gebärmutter-OP) 00:41:04
Todesarten-Projekt 00:47:31 Aus der männlichen Position erzählen
00:50:57 Lese-Empfehlungen 00:53:27 Zweiter Gedanke: Die Männer
sind unheilbar krank? 00:54:58 Outro und Podcast-Tipp: DER
VERBOTENE VATER - Schicksal eines französischen Besatzungskinds
https://1.ard.de/alles-geschichte-der-verbotene-vater Mehr Infos
und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben
Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Schilling "Therapie schadet nie." (Teresa Präauer) Ingeborg
Bachmann lacht, als sie zum Fernsehreporter sagt: „Die Männer sind
unheilbar krank. Wissen Sie das nicht? Alle!“ Die Interviewszene
von 1971 ist zentral in Regina Schillings Dokumentarfilm „Ingeborg
Bachmann – Jemand, der einmal ich war“. Zum 100. Geburtstag der
solitären Schriftstellerin Bachmann springt hier ihre Aktualität
ins Auge: Ihr Erforschen (und Erleiden) dessen, was heute
strukturelle männliche Gewalt gegen Frauen genannt wird. Ihre
Behauptung eines „Ichs“, das nach einer anderen Freiheit sucht,
nach einem anderen „Du“, jenseits männlicher und weiblicher
Zuschreibungen. Seit Bachmanns tragischem Tod im September 1973 hat
sich viel verändert. Künstlerinnen sind keine Ausnahmen mehr.
Geschlechter sind fluide und kommunizieren „auf Augenhöhe“.
Wirklich? Die Filmemacherin Regina Schilling und die
Schriftstellerin Teresa Präauer denken über das enigmatische Erbe
der Ingeborg Bachmann und Frauen im Kunstbetrieb heute nach. Teresa
Präauer ist Schriftstellerin und lebt in Wien. Ihr Roman »Für den
Herrscher aus Übersee« erhielt 2012 den aspekte-Literaturpreis für
das beste deutschsprachige Prosadebüt. Seither entstanden
zahlreiche Bücher, u. a. ausgezeichnet mit dem Erich-Fried-Preis
2017, dem Ben-Witter-Preis 2022 sowie dem Bremer Literaturpreis
2024 für »Kochen im falschen Jahrhundert«. Demnächst erscheinen:
»Nie mehr weinen – Tränenkunde für Fortgeschrittene« (Essay,
Residenz Herbst 2026) sowie »Guten Abend, Herr Morgan«, 3.12.2026
Theater in der Josefstadt, Kammerspiele. Regina Schilling ist
Dokumentarfilmerin und war 2001 bis 2024 mitverantwortlich für das
Programm der lit.COLOGNE. Zu ihren vielfach ausgezeichneten Filmen
zählen „Bierbichler“ (2007), „Geschlossene Gesellschaft – Der
Missbrauch an der Odenwaldschule“ (2011, Co-Regie Luzia Schmid,)
und „Titos Brille“ (2014). „Kulenkampffs Schuhe" (2018) wurde u.a.
mit dem Grimme-Preis, dem 3sat-Dokumentarfilmpreis und dem
Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2022 folgte ihr
Künstlerportrait „Igor Levit. No Fear“ und 2023 der
ZDF-Dokumentartilm „Diese Sendung ist kein Spiel - die unheimliche
Welt des Eduard Zimmermann, Moderator und Erfinder von Aktenzeichen
XY“. "Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war" mit Sandra
Hüller, Paul Celan, Hans-Werner Henze und Max Frisch startet am
25.6.2026 in den deutschen Kinos. Kapitel: 00:00:00 Intro und
Lieblingssätze 00:03:25 "Die Krankheit der Männer." 00:05:57 Erste
Begegnungen mit Bachmann 00:09:23 Bachmann wiederlesen 00:14:23
Erste Gewalterfahrung (Sandra Hüller liest aus "Malina") 00:25:33
"Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar." 00:28:03 Kunstschaffende
Frauen gestern und heute 00:33:53 Mit Männern leben 00:38:26 "Ich
habe kein Geschlecht mehr." (Gebärmutter-OP) 00:41:04
Todesarten-Projekt 00:47:31 Aus der männlichen Position erzählen
00:50:57 Lese-Empfehlungen 00:53:27 Zweiter Gedanke: Die Männer
sind unheilbar krank? 00:54:58 Outro und Podcast-Tipp: DER
VERBOTENE VATER - Schicksal eines französischen Besatzungskinds
https://1.ard.de/alles-geschichte-der-verbotene-vater Mehr Infos
und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben
Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
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