Grünes Gallustal - ein Verein und eine Stadt machen vorwärts

Grünes Gallustal - ein Verein und eine Stadt machen vorwärts

vor 8 Stunden
Mit Aurelia Winter, Architektin und Mitglied der Geschäftsstelle Verein Grünes Gallustal 
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Beschreibung

vor 8 Stunden
St. Gallen hat in 45 Jahren 383 Fussballfelder Grünfläche verloren
— ohne dass die Bevölkerung wesentlich gewachsen wäre. Gleichzeitig
leben 60 Prozent der Stadtbewohnerinnen und -bewohnerInnen in der
Talsohle, wo die Hitze am stärksten ist und der Zugang zum Grün am
knappsten. Angestossen durch den WWF hat sich eine Interessengruppe
(IG) daran gemacht, grüne Lösungen zu entwickeln. Dass daraus kein
Gutachten für die Schublade wurde, sondern ein heute verbindliches
Leitbild mit 14 Massnahmen, ist eine der bemerkenswertesten
Leistungen einer BürgerInnen-Initiative in der Schweiz. Die IG, die
sich mittlerweile als Verein organisiert hat und die Bevölkerung
von ihren Ideen überzeugen konnte, traf auf eine Stadtregierung,
die sich für die Vorschläge offen gezeigt hat. – Ich spreche mit
Aurelia Winter, Architektin und Mitglied der Geschäftsstelle des
Vereins Grünes Gallustal, über den Weg von einer Idee aus der
Zivilgesellschaft zum Stadtratsbeschluss, über mutige Projekte wie
den geplanten Grünzug durch die Talachse — und über die Frage, was
andere Städte von St. Gallen lernen können.
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