Die Natur und die Stadt
Geschichten des Wandels über Städte für Mensch und Natur. Lass‘ Dich inspirieren!
Geschichten des Wandels über Städte für Mensch und Natur. Lass‘ Dich inspirieren!
Podcaster
Episoden
23.07.2026
40 Minuten
Partizipation ist in aller Munde. Stadtbewohner*innen stimmen ab, unterschreiben Petitionen, engagieren sich in Begleitgruppen für Siedlungsprojekte oder lancieren eigene Initiativen. Und trotzdem: Auf beiden Seiten — in Zivilgesellschaft wie bei Behörden — herrscht oft Frustration. Die einen kämpfen nach gewonnenen Abstimmungen weiter. Die anderen fragen sich, ob mehr Beteiligung nicht alles langsamer und mühsamer macht. Dabei hat sich etwas Grundlegendes verändert: Wer heute eine Initiative lanciert, kommt nicht mit leeren Händen. Er oder sie kommt mit Daten, Studien und internationalen Beispielen. Das alte Modell — Experten entscheiden, Bürger*innen werden angehört — greift nicht mehr. Und neue, informellere Modelle der Partizipation, bei denen nicht die "usual suspects" mitmachen, sind weniger gut etabliert. Was braucht es, damit Partizipation nicht Pflichtübung bleibt, sondern echte Hebelwirkung entfaltet? Was muss zusammenspielen, von unten und oben, was muss zusammenfinden? - Darüber spreche ich mit Lukas Ott, Leiter der Kantons- und Stadtplanung Basel und mit Beni Schwarzenbach, Präsident des Vereins Stadtgrün Zürich. Zwei Perspektiven, zwei Städte.
Shownotes
Weiterführende Links:
• Kantons- und Stadtentwicklung: Kantons- und Stadtentwicklung
• Superblocks Basel: https://gruenesuperblocks.ch/superblocks/
• Verein Stadtgrün: https://stadtgruen.jetzt/
• Buch über “Grüne Städte“, mit Schwergewicht auf Natur-basierten Lösungen: https://natureandthecity.ch/zum-buch/
Allgemeine Hinweise in eigener Sache:
• Webseite: Home - Nature and the city
• Webseite, Episodenübersicht: Episoden - Nature and the city
• Blog: Blog - Nature and the city
• Newsletter, alle drei Wochen: Home - Nature and the city (siehe den Button dazu)
Soziale Medien:
• TikTok: www.tiktok.com/@ntc0131
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• Instagram: @ntc/nature/and/the/city, https://www.instagram.com/ntc_nature_and_the_city/
• Facebook: https://www.facebook.com/claudia.acklin.2/
• YouTube:@NTC-Natureandthecity
Die Staffel 4 wird durch die Christoph Merian Stiftung, SWISSLOS - Fonds Basel-Stadt, die Ernst Göhner Stiftung, die IWB und durch meine Eigenleistungen finanziert.
Copyright, Claudia Acklin, 2026
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• Superblocks Basel: https://gruenesuperblocks.ch/superblocks/
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• Instagram: @ntc/nature/and/the/city, https://www.instagram.com/ntc_nature_and_the_city/
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09.07.2026
29 Minuten
Was geschieht, wenn eine Frau auf dem Bahnhofsplatz von Visp einer Viper begegnet? Wenn sich jemand in Brooklyn den Zeh an einem urzeitlichen Pfeilschwanzkrebs stösst? - Franziska Witschi, Biologin und Autorin in Bern, erzählt in ihrem Erzählband Wildwechsel. Geschichten aus der Stadt (Verlag Die Brotsuppe, 2026) von 21 solchen Begegnungen in unterschiedlichen Städten der Welt - kleine Momente, in denen Menschen unverhofft auf etwas Wildes treffen und merken, dass diese Erlebnissem, etwas mit ihnen zu tun haben könnte. In dieser Folge von In Resonanz spreche ich mit Franziska über das Schreiben an der Schnittstelle von Naturwissenschaft und Literatur, über die behutsame Kunst der zufälligen Begegnung und über ihre Forderung nach einer neuen Gemeinsamkeit mit nicht-menschlichen Lebewesen. Wir fragen uns: Was sieht die Biologin, was die Autorin nicht sieht - und umgekehrt? Wo grenzt der eine Teil den anderen ein, wo öffnet er ihn? Und welche Geschichten braucht es, damit wir die Stadt mit anderen Augen wahrnehmen?
Shownotes
Weiterführende Links:
• Zum Buch: https://diebrotsuppe.ch/publikationen/alle-titel/wildwechsel-geschichten-aus-der-stadt
• Büro Witschi: https://www.buerowitschi.ch/
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• Zu meinem Buch: https://natureandthecity.ch/buch-gruene-staedte/
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25.06.2026
34 Minuten
St. Gallen hat in 45 Jahren 383 Fussballfelder Grünfläche verloren — ohne dass die Bevölkerung wesentlich gewachsen wäre. Gleichzeitig leben 60 Prozent der Stadtbewohnerinnen und -bewohnerInnen in der Talsohle, wo die Hitze am stärksten ist und der Zugang zum Grün am knappsten. Angestossen durch den WWF hat sich eine Interessengruppe (IG) daran gemacht, grüne Lösungen zu entwickeln. Dass daraus kein Gutachten für die Schublade wurde, sondern ein heute verbindliches Leitbild mit 14 Massnahmen, ist eine der bemerkenswertesten Leistungen einer BürgerInnen-Initiative in der Schweiz. Die IG, die sich mittlerweile als Verein organisiert hat und die Bevölkerung von ihren Ideen überzeugen konnte, traf auf eine Stadtregierung, die sich für die Vorschläge offen gezeigt hat. – Ich spreche mit Aurelia Winter, Architektin und Mitglied der Geschäftsstelle des Vereins Grünes Gallustal, über den Weg von einer Idee aus der Zivilgesellschaft zum Stadtratsbeschluss, über mutige Projekte wie den geplanten Grünzug durch die Talachse — und über die Frage, was andere Städte von St. Gallen lernen können.
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11.06.2026
34 Minuten
Erfahren Sie von Eva Stengel, was es mit dem Begriff „Miniwildnis“ auf sich hat und wie Sie auch in städtischen Gebieten kleine Rückzugsorte für die Natur schaffen können. Unsere Städte wirken oft naturfern – doch eine wachsende Bewegung zeigt, wie wir Biodiversität zurückgewinnen können, etwa durch die gezielte Auswahl heimischer Pflanzen und mehr Mut zur Wildnis. Warum das so wichtig ist? Ein blühendes Ökosystem verschönert nicht nur unsere Umgebung, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle für unser Wohlbefinden – und ganz besonders für die Entwicklung von Kindern. – Eva Stengel engagiert sich seit Jahren für dieses Thema und hat gemeinsam mit Michael Altmoos das Buch „Miniwildnis für alle. Was Natur kann, wenn man sie machen lässt“ veröffentlicht. Darin zeigen die Autoren zahlreiche Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum, darunter auch zwei Projekte aus Zürich. In diesem Beitrag teilt Eva Stengel ihr Wissen und erklärt, warum auch kommunikative Anstrengungen eine wichtige Säule des Naturschutzes und der Biodiversitätsförderung sind.
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29.05.2026
37 Minuten
Naturschutz – da denkt man an Alpweiden, Moorlandschaften, eingezäunte Reservate. Nicht an Städte. Dabei liegt das älteste Naturschutzgebiet der Schweiz ausgerechnet im Stadtkanton Basel: die Rheinhalde. Naturschutz in der Stadt funktioniert anders. Oft beginnt er mit der Nutzung von heimischen Pflanzen, denn die Förderung von Biodiversität ist bereits goldrichtig. Oder mit der Unterstützung von seltenen Arten und wilderen Lebensräumen. Im Ausland spricht man in diesem Zusammenhang von «Rewilding»: dem aktiven Zulassen von mehr Wildnis mitten in der Stadt. Alle können einen Beitrag leisten – mit Futterpflanzen für Insekten, mit naturnahen Gärten, mit kleinen Trittsteinbiotopen. - Aber wie gelingt das konkret? In dieser Folge hören wir eine Stimme aus der angewandten Wissenschaft und eine aus der Gartenbranche. Sie ergänzen sich, aber manchmal wollen fast zu viele helfen. Was wenn heute Behörden, Stiftungen, Vereine und Praktiker alle beraten wollen, aber nicht immer am gleichen Strang ziehen?
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Über diesen Podcast
Hallo, ich bin Claudia von „Die Natur und die Stadt“. Dieser
Podcast gibt der Natur in der Stadt durch die vielen Menschen, die
sich um sie kümmern, eine Stimme. Ich lasse sowohl begeisterte
Hobbyist*innen wie auch Fachleute zu Wort kommen. Ich beleuchte mit
ihnen vier wichtige Fragen: Was ist eine Grüne Stadt oder wie kann
sie eine werden? Wie geht es der Natur in all ihren Formen in der
Stadt? Wie können Natur-basierte Lösungen für die Klimaanpassung
genutzt werden? Wie sieht eine zukunftsfähige Beziehung von Natur,
Mensch und Stadt aus?
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