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Beschreibung
vor 6 Tagen
Kreativität begeistert, schafft Erinnerung und kann aktivieren.
Kreativität ist aber auch subjektiv, bietet Raum für
Missinterpretation und entsteht nur in seltensten Fällen aus
Kompromissen. Die kreativsten Kampagnen sind oft diejenigen, für
die eine starke Person im Unternehmen gekämpft hat und eben auch
bereit war das Risiko einzugehen.
Jetzt muss man fairerweise sagen, dass kreative Kampagnen zwar
Aufmerksamkeit und vielleicht auch Zuspruch bekommen können, die
Wirkung aber oft nicht messbar ist. Denn eine kreative Kampagne
allein verkauft nicht. Vielleicht ein Grund dafür, warum
Kampagnen oft weichgespült, austauschbar und „sicher“ umgesetzt
werden. Nicht weil solche Kampagnen besser performen, sondern
einfach, weil es weniger riskant wirkt.
Doch das ist ein Trugschluss. Eine kreative Kampagne kann über
Aufmerksamkeit die Türe öffnen für weitere überzeugende Inhalte –
seien es Studiendaten, Patientenbedürfnisse oder spezielle
Serviceleistungen. Mit einer Kampagne, die keine Stopping-Power
hat, vergebe ich diese Chance, die gerade in der schnelllebigen
und Content-überlasteten Realität so wichtig ist.
In dieser Folge zeige ich zusammen mit meinem Gast Burghard Drew
vom studio au lac auf, dass „kreativ“ nicht gleich „crazy“ ist.
Wie wichtig „campaignability“ ist. Und vor allem, was für eine
tolle Symbiose Kreativität und Healthcare-Kommunikation sein
kann.
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