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Beschreibung
vor 2 Tagen
Bach – Eine eiskalte Komponier-Maschine oder das größte Genie aller
Zeiten? Stellt Euch vor, ein Künstler droppt alle drei bis fünf
Tage einen neuen Hit – und das nicht nur für ein paar Wochen,
sondern über Jahrzehnte hinweg. Klingt nach einem modernen Popstar
mit einem riesigen Ghostwriter-Team? Weit gefehlt! Die Rede ist von
Johann Sebastian Bach. In dieser Folge killen wir den Mythos des
romantischen Komponisten, der jahrelang auf die Muse wartet. Wir
zeigen Euch Bach, wie er wirklich war: Ein Typ mit einem extrem
harten Agentur-Alltag, der als Thomaskantor eine Großfamilie
durchbringen musste und dafür wie eine hocheffiziente Musik-Fabrik
arbeitete. Wir klären, wie Bach sein brutales Pensum von über 3.000
musikalischen Einheiten überhaupt wuppen konnte. Wir verraten euch,
wie er weltliche Party-Tracks einfach recycelte und unbemerkt ins
geistliche Weihnachtsoratorium schmuggelte. Außerdem tauchen wir
tief in die Matrix seiner "Maschinen" ein: Ist Bachs Musik in
Wahrheit reine Mathematik? Wir diskutieren, warum seine strengen
Regeln beim Komponieren an ein mehrdimensionales Sudoku erinnern
und wie er musikalische Themen als "Generatoren" für unzählige neue
Kombinationen nutzte. Und: Warum ist ausgerechnet Bach heute der
absolute Boss, wenn es um Samples und Adaptionen in Pop, Jazz und
Rock geht, während sein damals viel berühmterer und produktiverer
Kollege Telemann im modernen Gedächtnis quasi keine Rolle mehr
spielt? Macht Euch also bereit für Algorithmen aus dem 18.
Jahrhundert und eine "Ordnung, die singt"! Viel Spaß!
Zeiten? Stellt Euch vor, ein Künstler droppt alle drei bis fünf
Tage einen neuen Hit – und das nicht nur für ein paar Wochen,
sondern über Jahrzehnte hinweg. Klingt nach einem modernen Popstar
mit einem riesigen Ghostwriter-Team? Weit gefehlt! Die Rede ist von
Johann Sebastian Bach. In dieser Folge killen wir den Mythos des
romantischen Komponisten, der jahrelang auf die Muse wartet. Wir
zeigen Euch Bach, wie er wirklich war: Ein Typ mit einem extrem
harten Agentur-Alltag, der als Thomaskantor eine Großfamilie
durchbringen musste und dafür wie eine hocheffiziente Musik-Fabrik
arbeitete. Wir klären, wie Bach sein brutales Pensum von über 3.000
musikalischen Einheiten überhaupt wuppen konnte. Wir verraten euch,
wie er weltliche Party-Tracks einfach recycelte und unbemerkt ins
geistliche Weihnachtsoratorium schmuggelte. Außerdem tauchen wir
tief in die Matrix seiner "Maschinen" ein: Ist Bachs Musik in
Wahrheit reine Mathematik? Wir diskutieren, warum seine strengen
Regeln beim Komponieren an ein mehrdimensionales Sudoku erinnern
und wie er musikalische Themen als "Generatoren" für unzählige neue
Kombinationen nutzte. Und: Warum ist ausgerechnet Bach heute der
absolute Boss, wenn es um Samples und Adaptionen in Pop, Jazz und
Rock geht, während sein damals viel berühmterer und produktiverer
Kollege Telemann im modernen Gedächtnis quasi keine Rolle mehr
spielt? Macht Euch also bereit für Algorithmen aus dem 18.
Jahrhundert und eine "Ordnung, die singt"! Viel Spaß!
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