Warum Kinder Wutausbrüche brauchen – und was sie dabei eigentlich lernen.

Warum Kinder Wutausbrüche brauchen – und was sie dabei eigentlich lernen.

vor 1 Tag
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Beschreibung

vor 1 Tag

Wut ist für viele Eltern das schwierigste Gefühl überhaupt. Bei
ihren Kindern. Und oft auch bei sich selbst. Wenn dein Kind
schreit, tobt und mit den Füßen aufstampft, fühlt sich das an wie
ein Problem, das du sofort lösen musst.


Aber was, wenn die Wut selbst gar nicht das Problem ist? Was,
wenn sie sogar ein wichtiger Teil der
Entwicklung ist?


In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. drehen
wir die Perspektive: Weg von „Wie bringe ich die Wut zum
Verschwinden?" – hin zu „Was lernt mein Kind eigentlich gerade?"


Du erfährst:


Warum Wut keine Erziehungsfrage, sondern eine
völlig normale, wichtige Emotion ist
Das Zwei-Etagen-Modell des Gehirns nach Dan
Siegel: warum das Obergeschoss bei Kindern noch Baustelle
ist
Warum jeder Wutausbruch, bei dem du ruhig bleibst, im Gehirn
deines Kindes eine Treppenstufe baut
Was „Name it to tame it" bedeutet – und warum
das Benennen von Gefühlen hirnphysiologisch wirkt
Was passiert, wenn Wut unterdrückt wird – und
warum sie dann nicht verschwindet, sondern sich Wege sucht
Warum dein Kind nicht „die Vernunft einschalten" kann – weil
der Schalter neurologisch noch nicht fertig verkabelt ist
Wie du den Unterschied zwischen Gefühl (immer
erlaubt) und Verhalten (mit Grenzen) klar machst


Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen
Fachkräfte, die vor tobenden Kindern nicht mehr in Hilflosigkeit
oder Scham erstarren wollen – sondern verstehen, dass im
Verborgenen gerade etwas Wunderbares passiert.


Deine Aufgabe ist nicht, die Wut wegzumachen. Sondern
deinem Kind zu zeigen: Auch dieses Gefühl darf da sein. Und du
gehst trotzdem nicht weg.


Die wissenschaftlichen Quellen zum Zwei-Etagen-Modell und „Name
it to tame it" (Siegel & Bryson, Lieberman) findest du am
Ende der Beschreibung.


Neu: Ich plane einen Mitgliederbereich mit
Bonus-Episoden, Live-Q&As und konkreten Praxis-Skripten für
schwierige Eltern-Momente. Wer auf der Warteliste steht, bekommt
den Gründungspreis.


Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der das
gerade braucht.


Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Wut und Pädagogik
im Alltag findest du auf Instagram:
@fachlich.menschlich


Quellen:


Siegel, D.J. & Bryson, T.P. (2011): The Whole-Brain Child
– Delacorte Press

Lieberman, M.D. et al. (2007): Putting Feelings Into Words:
Affect Labeling Disrupts Amygdala Activity – Psychological
Science

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