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Beschreibung
vor 2 Tagen
Woop! Woop! Neue Folge und es wird wieder historisch und politisch!
Zuerst spreche ich mit dem Politikwissenschaftler Thomas Biebricher
über den Sammelband „Oben Rechts" (Suhrkamp). Die zentrale
Provokation des Buches: Rechtspopulismus ist keine Revolte der
Abgehängten — er ist ein gezielt vorangetriebenes Projekt. Nicht
Arbeiter, sondern konservative Unternehmer, Berlusconis und Musks,
Thiels und Chrupallas, stehen im Mittelpunkt — Männer, die ihr
eigenes Kapital in politische Macht ummünzen. Biebricher,
Heisenberg-Professor für Politische Theorie an der
Goethe-Universität Frankfurt, kennt die Rechte von innen wie von
außen. Was bedeutet das für die Demokratie — wenn ihre Feinde nicht
unten, sondern oben sitzen? Danach kommt Konstantin Richter mit
„Dreihundert Männer. Aufstieg und Fall der Deutschland AG"
(Suhrkamp) — frisch ausgezeichnet mit dem Deutschen Sachbuchpreis
2026. Dreihundert deutsche Männer bestimmten einst die
wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents — ein enges Geflecht aus
Bankiers, Industriekapitänen und Lobbyisten, das sich mit
Unternehmen wie Allianz, Krupp und Siemens herausgebildet hatte.
Richter erzählt diese Geschichte als episches Panorama — und fragt:
Wie wenig die damit verbundenen Vorstellungen noch auf die
Gegenwart passen — und was das für ein Land bedeutet, das sich noch
immer über seine Wirtschaftskraft definiert. Zwei Bücher, ein
Thema: Wer hat in diesem Land eigentlich die Macht — und wie lange
schon? Enjoy!^^
Zuerst spreche ich mit dem Politikwissenschaftler Thomas Biebricher
über den Sammelband „Oben Rechts" (Suhrkamp). Die zentrale
Provokation des Buches: Rechtspopulismus ist keine Revolte der
Abgehängten — er ist ein gezielt vorangetriebenes Projekt. Nicht
Arbeiter, sondern konservative Unternehmer, Berlusconis und Musks,
Thiels und Chrupallas, stehen im Mittelpunkt — Männer, die ihr
eigenes Kapital in politische Macht ummünzen. Biebricher,
Heisenberg-Professor für Politische Theorie an der
Goethe-Universität Frankfurt, kennt die Rechte von innen wie von
außen. Was bedeutet das für die Demokratie — wenn ihre Feinde nicht
unten, sondern oben sitzen? Danach kommt Konstantin Richter mit
„Dreihundert Männer. Aufstieg und Fall der Deutschland AG"
(Suhrkamp) — frisch ausgezeichnet mit dem Deutschen Sachbuchpreis
2026. Dreihundert deutsche Männer bestimmten einst die
wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents — ein enges Geflecht aus
Bankiers, Industriekapitänen und Lobbyisten, das sich mit
Unternehmen wie Allianz, Krupp und Siemens herausgebildet hatte.
Richter erzählt diese Geschichte als episches Panorama — und fragt:
Wie wenig die damit verbundenen Vorstellungen noch auf die
Gegenwart passen — und was das für ein Land bedeutet, das sich noch
immer über seine Wirtschaftskraft definiert. Zwei Bücher, ein
Thema: Wer hat in diesem Land eigentlich die Macht — und wie lange
schon? Enjoy!^^
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