#19 "Vom Einhornland ins Elfenland" - Wofür ich den Alkohol gebraucht habe

#19 "Vom Einhornland ins Elfenland" - Wofür ich den Alkohol gebraucht habe

vor 23 Stunden
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Beschreibung

vor 23 Stunden

Hallo und von Herzen Willkommen in Ella's Welten. Ich freue mich
wirklich sehr, dass Du da bist und in eine meiner Welten mit mir
eintauchst.


Wichtig gleich am Anfang:


Vor fünf Jahren habe ich aufgehört zu trinken und in dieser Folge
spreche ich über meine Alkoholsucht. Wenn sich
dieses Thema gerade unangenehm für Dich anfühlt, vertrau Deinem
Instinkt, ob Du sie Dir anhören möchtest. Jede Entscheidung ist
richtig und absolut okay!


Diese Folge handelt eigentlich nicht davon, wie ich den Alkohol
losgelassen habe. Sondern warum ich ihn so lange gebraucht habe.


Alkohol war für mich lange ein sicherer Ort. Er war der Ort, an
dem mein Kopf endlich leise wurde. Ein Ort, an dem ich mich
leichter, mutiger und irgendwie „richtiger“ fühlte.


Mein Einhornland .


Bis dieser vermeintlich sichere Ort mir mehr genommen als
zurückgegeben hat.





In dieser Folge spreche ich über meinen Weg mit der Sucht, über
Scham, Funktionieren, Perfektionismus und darüber, dass ein
Mensch gleichzeitig erfolgreich sein UND innerlich abstürzen
kann.





Ich gebe hier bewusst keine Anleitung zum Trockenwerden — denn
dafür gibt es meiner Meinung nach keine Blaupause.


Aber ich erzähle von dem Weg, auf dem ich angefangen habe nach
dem WOFÜR zu fragen, statt mich weiter zu verurteilen.





Und ich erzähle Dir von einem realen Ort, der mir heute genau das
gibt, wonach ich früher im Bierglas gesucht habe:





Ruhe und eine Verbindung zu mir.


Mein Elfenland.





Die Bücher, aber vor allem jene Menschen die hinter diesen Worten
stehen, die mich auf diesem Weg begleitet haben, konnten mir das
Gefühl geben, nicht alleine zu sein mit dieser Sucht. Sie haben
auf dem selben Boden gelegen. Sie wussten wie kalt er war. Mit
ihren Geschichten reichten sie mir eine Hand, und irgendwann habe
ich es geschafft, wieder aufzustehen.





Bücher, die mich auf meinem Weg begleitet haben:





Sarah Hepola


Blackout – Die Nächte, an die ich mich nicht erinnern kann, sind
die Nächte, die ich nie vergessen werde


Dieses Buch hat mich damals besonders begleitet, weil ich mich
in vielen ihrer Erfahrungen wiedergefunden habe.





Catherine Gray


Vom unerwarteten Vergnügen, nüchtern zu sein: Frei und glücklich
– ein Leben ohne Alkohol


Hat mir eine andere Perspektive darauf gegeben, wie ein
nüchternes Leben aussehen kann.





Daniel Schreiber


Nüchtern: Über das Trinken und das Glück


angefangen, aber trotzdem Teil meines Weges.





Anonyme Alkoholiker


Das Blaue Buch


ebenfalls angefangen und ein wichtiger Einblick in einen von
vielen möglichen Wegen aus der Sucht.





Matthew Perry


Friends, Lovers, and the Big Terrible Thing


Dieses Buch habe ich erst später gelesen, aber viele seiner
Worte haben rückblickend unfassbar viel in mir berührt. -->
Vielen Dank Matty!





Wenn Du sofort jemanden brauchst - online, anonym und rund um die
Uhr erreichbar:


Telefonseelsorge Österreich


oder telefonisch unter: 142





Und wenn Du mir gerne eine Nachricht zukommenlassen möchtest,
auch anonym, dann nutze gerne das Kontaktformular auf meiner
Website: ellaswelten.com





Ich freue mich sehr, dass Du hier bist, habe einen wunderschönen
Tag,


pass gut auf Dich auf


und hoffentlich bis bald,





Ciao,


die Ella
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