#44: Die Vermessung der Dunkelflaute

#44: Die Vermessung der Dunkelflaute

vor 3 Tagen
1 Stunde 3 Minuten
0
0 0 0

Beschreibung

vor 3 Tagen

Heute gibt es mal wieder eine DIW-interne Folge. Wolf-Peter
Schill spricht mit Martin Kittel über ein echtes Reizthema der
Energiewende, die berüchtigte Dunkelflaute. Basierend auf eigenen
Forschungsarbeiten erklären wir, warum zwar Viele (mit
unterschiedlichen Begriffen) über dieses Phänomen sprechen – es
aber gleichzeitig so schwierig ist, konkret zu definieren, was
eine Dunkelflaute eigentlich ist und wie man sie messen kann.
Dafür diskutieren wir drei verschiedene Ansätze mit ihren Vor-
und Nachteilen, die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen
können. Wenn euch das zu nerdig ist, könnt ihr in den zweiten
Teil springen, wo es um extreme europäische Dunkelflauten in den
letzten vier Jahrzehnten geht. Spoiler: sie sind länger, als die
meisten denken – aber es ist auch nicht so, dass es währenddessen
gar keinen erneuerbaren Strom gibt. Zudem können ein erneuerbarer
Technologiemix und ein europäischer Stromverbund die Länge der
Extremereignisse deutlich verringern. Zuletzt ordnen wir die
Ergebnisse einer Kurzstudie von Uniper, die zuletzt Schlagzeilen
machte, kurz ein. Die Frage, mit welchen Technologien man das
erneuerbare Energiesystem am besten gegen Dunkelflauten
absichert, kann mit diesen Methoden allerdings nicht beantwortet
werden. Und das ist auch nicht Thema diese Folge – darüber reden
wir dann nächstes Mal!


Wenn euch fossilfrei gefällt, freuen wir uns über Abos,
freundliche Rezensionen und Bewertungen – und natürlich auf euer
Feedback.


Kapitel


00:00 Intro

00:29 Willkommen

02:29 Warum werden Dunkelflauten relevanter?

05:04 Warum ist die Vermessung der Dunkelflaute so schwierig?

08:55 Ansatz 1: Analyse des erneuerbaren Stromangebots

16:17 Ansatz 2: Untersuchung der Residuallast

20:43 Ansatz 3: Fokus auf Strompreise

26:15 Gibt es bessere Begriffe als „Dunkelflaute“?

29:57 Quantifizierung von Dunkelflauten in Europa

34:42 Portfolioeffekt: Vorteile eines Technologie-Mixes

36:04 Verbundeffekt: Vorteile des europäischen
Stromaustauschs

41:41 Die größte Dunkelflaute in den historischen Daten

48:03 Einordnung der Uniper-Kurzstudie

57:08 Fazit: was lernen wir aus diesen Analysen und was
nicht?

59:52 Kampfbegriff oder relevantes Phänomen?

1:02:07 Wir freuen uns auf euer Feedback!



Links


Fachartikel „Measuring the Dunkelflaute: how (not) to analyze
variable renewable energy shortage“

Fachartikel “Multi-threshold time series analysis enables
characterization of variable renewable energy droughts in Europe”

Früherer Fachartikel „Frequency and duration of
low-wind-power events in Germany”

Kurzstudie zu Dunkelflauten von Uniper

fossilfrei #11 zur Nationalen Wasserstoffstrategie

fossilfrei #43 zur Relevanz von Erneuerbaren und
Elektrifizierung



Kontakt und Plattformen


„fossilfrei“ E-Mail (fossilfrei@diw.de)

„fossilfrei“ auf der Homepage des DIW

„fossilfrei“ auf Spotify

„fossilfrei“ bei Apple Podcast

„fossilfrei“ RSS-Feed

Wolf-Peter Schill auf Bluesky (@wpschill.bsky.social),
LinkedIn
(https://www.linkedin.com/in/wolf-peter-schill-320a07303/) und
Mastodon (@wpschill@social.tchncs.de)

Martin Kittel auf LinkedIn
(https://www.linkedin.com/in/martin-kittel-346700104/)



Lizenz und Zitiervorschlag


Lizenz: CC-BY 4.0


Zitiervorschlag: Wolf-Peter Schill (2026): fossilfrei-Podcast
Folge 44 „Die Vermessung der Dunkelflaute“ 19.06.2026,
https://www.diw.de/de/diw_01.c.870293.de/fossilfrei__-_der_energiewendepodcast_des_diw_berlin.html


Transkript


Das Transkript als Volltext
15
15
Close