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  4. Privatsphäre ist Würde: Wie viel von mir gehört ins Internet?
In dieser Folge sprechen Noa und Pola über Privatsphäre im
digitalen Raum – was wir von uns zeigen, was wir schützen und wo
die Grenze zwischen Authentizität und Selbstinszenierung
verschwimmt. Es geht um performative Emotionen, kulturelle
Unterschiede im Umgang mit Geld und Spenden im Netz – und die
Frage, was Würde im Internet eigentlich noch bedeutet.

️ Neue Folgen jeden Dienstag 

Für mehr Haltung, mehr Ehrlichkeit und mehr Raum für Widersprüche

Content Format 

Interview

Primäres Ziel 

Discussion

Key Words: Privatsphäre, Social Media, Authentizität, Würde,
Emotionen, Selbstinszenierung, Kulturunterschiede,
Online-Verhalten

Key Topics: Privatsphäre und ihre Grenzen im digitalen Raum
Performative Emotionen vs. Authentizität online Kulturelle
Unterschiede im Umgang mit Spenden und Geld Würde und Selbstbild
im Internet

Hosts: Noa und Pola

Schlüsselkonzept: Privatsphäre als Form von Würde: Was wir online
teilen, ist keine neutrale Entscheidung – es beeinflusst, wie wir
uns selbst sehen und wie andere uns wahrnehmen. Privatsphäre zu
schützen bedeutet, sich einen Raum zu bewahren, der nicht zur
Bühne wird.

Authentizität vs. Inszenierung: Die Grenze zwischen echten
Emotionen und performativer Selbstdarstellung ist im Netz
fließend – und oft schwerer zu ziehen, als wir zugeben wollen.

Handlungsschritte – Frag dich: Was teilst du online – und warum?
Geht es um Verbindung, oder geht es darum, gesehen zu werden? –
Überlege, wo du in sozialen Medien zuletzt impulsiv reagiert hast
– und ob du es im Nachhinein noch genauso machen würdest. –
Reflektiere, ob es Themen gibt, die du bewusst privat hältst –
und was das über deine eigenen Grenzen sagt. – Schau dir an, wie
du mit Geldfragen im Netz umgehst – als Gebende oder Empfangende
– und ob das mit deinen Werten übereinstimmt.

Kernaussagen – Was wir online zeigen, ist immer auch eine
Entscheidung darüber, was wir schützen wollen. – Emotionen im
Netz zu performen und sie wirklich zu fühlen sind zwei
verschiedene Dinge – und wir verwechseln sie öfter, als uns lieb
ist. – Geldfragen im Internet bewegen sich schnell in einem Raum,
der wenig mit Solidarität und viel mit Würde zu tun hat. –
Authentizität bedeutet nicht, alles zu zeigen – sondern das, was
man zeigt, wirklich zu meinen.

Zu PEACH – hot & haltung: Ob „Ich will schön sein", „Ich will
reich sein", „Ich will kein Opfer sein" oder „Ich will links
sein" – jede Episode nimmt sich einen Begriff vor und beleuchtet
ihn aus persönlichen, gesellschaftlichen und politischen
Perspektiven. Noa und Pola bringen ihre Erfahrungen, Zweifel und
Haltungen ein, widersprechen sich, lachen und denken gemeinsam
weiter. Es geht nicht darum, recht zu haben – sondern ehrlich zu
sein.

Die Gespräche sind geprägt von Ambiguitätstoleranz,
feministischen Fragestellungen und einem modernen Blick auf
Lebensentwürfe. Spiritualität darf genauso Platz haben wie
Leistungsanspruch. Zweifel genauso wie Klarheit.

Noa lebt in Tel Aviv und bringt eine internationale, politische
und persönliche Perspektive ein. Pola lebt in Frankfurt, ist
Journalistin und bringt Struktur, Diskursstärke und langjährige
Podcast-Erfahrung mit. Gemeinsam schaffen sie einen Raum, in dem
Unfertigkeit erlaubt ist – und genau darin Stärke liegt.

PEACH richtet sich an Personen, die viel reflektieren, viel
wollen und sich zwischen Ambition und Selbstzweifeln bewegen. Am
Ende jeder Folge steht kein klassisches Fazit, sondern eher eine
Verschiebung: ein neuer Gedanke, eine andere Perspektive oder
einfach das beruhigende Gefühl, nicht allein zu sein.

Insta: @podcastpeach TikTok: @peachhotundhaltung 

Email: peachhothaltung@gmail.com 

Konzept, Moderation & Produktion: Noa Luft (Insta: @insomnoa
/ TikTok: @theinsomnoa) & Pola Nathusius (@polasarah) 

Sounddesign: Andreas Bursche (@herrbursche) 

Grafik: Nur Krinsky
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„Privatsphäre ist Würde: Wie viel von mir gehört ins Internet?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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