Kants Philosophie - Wie sind (logische) synthetische Urteile a priori möglich?

Kants Philosophie - Wie sind (logische) synthetische Urteile a priori möglich?

vor 1 Jahr
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Beschreibung

vor 1 Jahr

Wie (logische) synthetische Urteile a priori möglich sind, ist
die zentrale Frage der Kritik der reinen Vernunft: Urteile, die
unsere Erkenntnis erweitern, aber dabei doch nicht auf Erfahrung
fußen. Kants Antwort lautet: Nur analytische Urteile sind
diskursiv, also Urteile des bloßen begrifflichen Denkens. Alle
synthetischen Urteile bedürfen einer Anschauung, in der sie die
Begriffe verbinden und durch die sie die Erkenntnis erweitern.
Der Mensch hat aber nach Kant nur eine sinnliche, also eine
empfangende Anschauung, keine intellektuelle, also ihre
Gegenstände selbsttätig hervorbringende Anschauung. Damit sind
synthetische Urteile a priori zwar möglich - aber nur immanente
von Gegenständen der Erfahrung (Phänomenen), sie können niemals
transzendent auf Dinge an sich (Noumene) gehen. Zitat: 0:08
Einführung: 1:24 Das Vorstellungsvermögen: 3:50 Anschauung und
Denken: 11:17 Exkurs: Geist und Buchstabe in der Philosophie:
24:00 Synthetische Urteile bedürfen stets der Anschauung: 31:42
Synthetische Urteile a priori sind nur von Erscheinungen möglich:
42:02 Dank: 48:27 Das Thema dieses und der folgenden Vorträge
wird in Kants Kritik der reinen Vernunft:
https://korpora.org/kant/aa03/ am gründlichsten und
erschöpfendsten behandelt. Aber es dürfte dort auch am
schwierigsten dargestellt sein. Daher mag der Anfänger sich
zunächst mehr an die Prolegomena zu einer jeden künftigen
Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können:
https://korpora.org/kant/aa04/253.html, halten, worin Kant die
Hauptgedanken des vorgenannten Werkes zur Einführung in dasselbe
darzustellen versuchte. Darüber hinaus empfehle ich auch die
Lektüre seiner Metaphysik-Vorlesungen:
https://archive.org/details/kantsgesammeltes0028kant/mode/2up |
https://archive.org/details/kantsgesammeltes0028kant_d7g2/mode/2up,
die zwar auch viel Scholastisches und viele Auseinandersetzungen
mit der damaligen Schulmetaphysik enthalten, gerade aber in ihren
allgemeinen und einführenden Abschnitten oft leichter
verständlich sind, als die Kritik der reinen Vernunft. Wer mein
aufklärerisches Schaffen unterstützen will, kann dies tun über:
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