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Beschreibung
vor 1 Jahr
Die Kritik der reinen Vernunft hebt mit einer Besprechung der
Sinnlichkeit, unseres empfangenden Erkenntnisvermögens an. Und
mit einer von Kants wichtigsten, ja einer der wichtigsten
Entdeckungen der ganzen menschlichen Geistesgeschichte: Raum und
Zeit existieren nicht an sich, weder als absolute Behältnisse der
Dinge, noch als deren objektive Verhältnisse zueinander. Sie sind
vielmehr die Formen unserer sinnlichen Anschauung. Wir können
daher nicht anders, als alles, was wir empfinden, ja selbst uns
einbilden, uns in Raum und Zeit vorzustellen, und insofern sind
sie Bedingung der Möglichkeit aller Erfahrung und haben völlige
Realität in Hinsicht aller uns erscheinenden Dinge. Die Dinge an
sich aber müssen wir uns jenseits von Raum und Zeit denken, eben
weil wir sie nicht anschauen und Raum und Zeit nur Formen unserer
Anschauung sind. Diese Idealität von Raum und Zeit - zusammen mit
der Realität der Freiheit - ist nach Kants eigener Aussage eine
der beiden Türangeln, an denen seine ganze kritische Philosophie
hängt. Zitat: 0:08 Die Sinnlichkeit: 0:51 Sinn: 5:01
Einbildungskraft: 8:35 Empfindung: 17:58 Exkurs: Die hanebüchene
Leugnung der Anschauung in der zeitgenössischen philosophy of
mind: 46:27 Das Subjektive kommt vom Objekt, das Objektive vom
Subjekt: 1:15:42 Raum und Zeit als Anschauungsformen: 1:22:09
Kants teilnehmende Vermittlung zwischen Leibniz und Newton:
1:48:27 Das Wesen der Anschauungsformen Raum und Zeit: 2:03:08
Empirische und reine Anschauung: 2:09:08 Wie ist Mathematik
möglich?: 2:15:00 Synthetische Urteile bedürfen immer der
Anschauung: 2:22:32 Wahrnehmung ist noch nicht Erfahrung: 2:27:44
Dank: 2:30:43 Übersicht über die Sinnlichkeit nach Kant:
https://jonathanivoloewer.de/wp-content/uploads/2024/08/Sinnlichkeit-nach-Kant.jpg
Kants Theorie von Raum und Zeit als Anschauungsformen liest man
am besten in der transzendentalen Ästhetik in der Kritik der
reinen Vernunft nach: http://korpora.org/kant/aa03/049.html, die
auch beinahe den klarsten Teil dieses Werkes ausmachen. Auch die
Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als
Wissenschaft wird auftreten können:
http://korpora.org/kant/aa04/253.html, sowie auch die späteren
Metaphysik-Vorlesungen geben hierüber Aufschluss:
https://archive.org/details/kantsgesammeltes0028kant/mode/2up |
https://archive.org/details/kantsgesammeltes0028kant_d7g2/mode/2up
Die ausführlichste Beschreibung der Sinnlichkeit, ihrer Teile und
Funktionen stellt Kant allerdings im Rahmen seiner
anthropologischen Überlegungen an, so in seiner Anthropologie in
pragmatischer Hinsicht: http://korpora.org/kant/aa07/140.html
oder in seinen Anthropologie-Vorlesungen:
https://archive.org/details/kantsgesammeltes0000kant_a3n3 |
https://archive.org/details/kantsgesammeltes0000kant_j8c0 Wer
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