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Beschreibung
vor 1 Jahr
Das Denken ist nach Kant eine Tätigkeit des Verknüpfens. Alles
Material unserer Vorstellungen kommt aus der Sinnlichkeit, aber
es ist das Denken, welches es zusammensetzt und ihm die Form
gibt. Der erste verbindende Akt des Denkens ist dabei die
Apperzeption, wodurch die verschiedenen Vorstellungen in unserem
Bewusstsein gedacht werden als zu einem und demselben Subjekt als
eben dessen Vorstellungen gehörig. Zitat: 0:08 Alles Denken ist
Verbinden: 0:55 Das Denkungsvermögen: 18:39 Der Verstand: 22:47
Das Ich ist der erste Akt des Denkens: 27:41 Der Irrtum im
cartesischen „Ich denke, also bin ich“: 33:14 Das „Ich denke“
muss alle meine Vorstellungen begleiten können: 40:13 Empirische
und reine Apperzeption: 46:22 Homo noumenon und phaenomenon:
1:09:30 Das Ich an sich ist nicht erkennbar: 1:22:33 Die
transzendentale Einheit der ursprünglichen Apperzeption ist
Bedingung der Möglichkeit der Erfahrung: 1:40:39 Dank: 1:47:32
Übersicht über das Denkungsvermögen nach Kant:
https://jonathanivoloewer.de/wp-content/uploads/2024/09/Denkungsvermoegen-nach-Kant.jpg
Obwohl diese Passagen zu den dunkelsten und schwierigsten bei
Kant gehören, weiß ich, sowohl zur verbindenden Arbeit des
Verstandes überhaupt als auch zur Apperzeption keine bessere
Leseempfehlung zu geben als die transzendentale Deduktion der
reinen Verstandesbegriffe in der Kritik der reinen Vernunft:
http://korpora.org/kant/aa03/107.html Wer mein aufklärerisches
Schaffen unterstützen will, kann dies tun über:
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