Kants Philosophie - Die Grenzen der Erkenntnis: Der Schematismus und die Grundsätze des Verstandes

Kants Philosophie - Die Grenzen der Erkenntnis: Der Schematismus und die Grundsätze des Verstandes

vor 1 Jahr
2 Stunden 31 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Jahr

Die eigentliche Philosophie macht für Kant die Metaphysik aus und
diese wiederum dreht sich nach ihm vor allem um die drei
Vernunftideen von Gott, Freiheit und Unsterblichkeit der Seele.
Wenn irgendeine rkenntnis von diesen drei Objekten möglich wäre,
so könnte es nur durch synthetische Urteile a priori geschehen,
also Urteile, die nicht aus der Erfahrung hervorgehen, die aber
zugleich unsere Erkenntnis erweitern. Daher war die Fragestellung
der Kritik der reinen Vernunft: Wie sind solche synthetischen
Urteile a priori möglich? Und das Resultat seiner Untersuchung
des Erkenntnisvermögens präsentiert Kant in den zum Teil dunklen
und oft vernachlässigten Abschnitten vom Schematismus und den
Grundsätzen des Verstandes: Wir haben zwölf Kategorien unseres
Denkens, reine Verstandesbegriffe, durch die wir tatsächlich
synthetische Urteile a priori fällen können - aber sie sind für
uns leere Begriffe, solange wir sie nicht vermittelst eines
zeitlichen Schemas auf die Sinnlichkeit beziehen, und daher
erlauben uns die aus ihnen hervorgehenden synthetischen Urteile a
priori, die Grundsätze des Verstandes, zwar Vorhersagen über die
Beschaffenheit der Sinnenwelt und all unserer Anschauungen,
Wahrnehmungen und Erfahrungen in derselben, aber sie erlauben uns
nicht, auch nur einen einzigen Schritt über dieselbe hinaus in
die übersinnliche Welt zu tun. Zitat: 0:08 Begriff und Anschauung
lassen sich nicht ohne weiteres verknüpfen: 1:14 Die Schemata der
Einbildungskraft: 6:36 Die transzendentalen Schemata: 13:58
Erklärung der einzelnen Schemata: 19:21 Die Kategorien sind leer
ohne die Schemata: 42:06 Der Schematismus schränkt die Kategorien
auf die Sinnlichkeit ein: 59:07 Die Grundsätze des Verstandes:
1:09:00 I) Die mathematischen Verbindungen: 1:11:57 - 1) Axiom
der Anschauung: 1:13:53 - 2) Antizipation der Wahrnehmung:
1:24:21 - Das Gemeinsame der mathematischen Grundsätze: 1:30:18
II) Die dynamischen Grundsätze: 1:45:00 - 3) Analogien der
Erfahrung: 1:50:19 - 4) Postulate des empirischen Denkens
überhaupt: 2:13:48 Das Ergebnis der Kritik der reinen Vernunft:
2:28:28 Dank: 2:31:21 Die Kategorientafel nach Kant:
https://jonathanivoloewer.de/wp-content/uploads/2024/10/Kategorientafel-nach-Kant.jpg
So schwierig gerade die Passage über den Schematismus ist, so
kommt man bei diesem Thema nicht darum herum, die Analytik der
Grundsätze in der Kritik der reinen Vernunft selbst zu lesen,
denn in anderen Werken Kants werden die Schemata und die
Verstandesgrundsätze kaum behandelt:
http://korpora.org/kant/aa03/130.html Wer mein aufklärerisches
Schaffen unterstützen will, kann dies tun über:
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