Kants Philosophie - Rationale Kosmologie: Wie ist die Welt aufgebaut und gibt es darin Freiheit?

Kants Philosophie - Rationale Kosmologie: Wie ist die Welt aufgebaut und gibt es darin Freiheit?

vor 1 Jahr
2 Stunden 37 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Jahr

Es ist laut Kant das merkwüridgste Phänomen der menschlichen
Vernunft, dass sie sich in der rationalen Kosmologie, jenem Felde
der Metaphysik, das sich mit der Welt als Ganzem befasst, in
Antinomien verstrickt, also in einen Widerspruch mit sich selbst:
Sie gerät hier in verschiedenen Fragen, nicht zuletzt der, ob es
Freiheit gibt oder ob durchgängige Naturkausalität herrscht, auf
eine These und eine Antithese, die beide gleich scheinbar sind,
aber einander auszuschließen scheinen. Es ist diese Antinomie in
unserer Vernunft, die Kant zuerst aus seinem dogmatischen
Schlummer weckte und überzeugte, dass die Vernunft einer Kritik
unterzogen werden müsse. Und es ist ihre Auflösung, auf die die
ganze Kritik der reinen Vernunft hinausläuft. Zitat: 0:08 Die
Dialektik in der rationalen Kosmologie: 2:12 Die Vernunft
verwickelt sich in der rationalen Kosmologie in Antinomien: 6:14
Die Bedeutung der kosmologischen Antinomien: 14:51 Die vier
kosmologischen Antinomien: 28:40 Die Antinomien fußen auf einem
fehlerhaften Gebrauche der Grundsätze des Verstandes: 45:08
Mathematische und dynamische Antinomien: Welt und Natur: 53:32
Die Bedeutung der dritten Antinomie: Freiheit: 1:00:49 Die
Bedeutung der anderen drei Antinomien: 1:17:50 In den Antinomien
stehen sich Rationalismus und Empirismus gegenüber: 1:26:42
Auflösung der Antinomien: 1:34:00 Auflösung der mathematischen
Antinomien: 1:42:20 Auflösung der dynamischen Antinomien: 1:54:38
Die Beseitigung des Wissens schafft Platz für den Glauben:
2:09:08 Ergebnis der Vernunftkritik in der Kosmologie: 2:16:05
Kants Anliegen in seiner kritischen Untersuchung der rationalen
Kosmologie: 2:26:36 Dank: 2:36:42 Die Kosmologie und die in ihr
vorkommenden Antinomien unserer Vernunft behandelt Kant in den
entsprechenden Abschnitten seiner Kritik der reinen Vernunft:
https://korpora.org/kant/aa03/281.html und seiner Prolegomena zu
einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird
auftreten können: https://korpora.org/kant/aa04/338.html.
Aufschlussreich ist auch die Lektüre einiger seiner Reflexionen
aus dem handschriftlichen Nachlass zur Metaphysik:
https://korpora.org/kant/aa17/ | https://korpora.org/kant/aa18/
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