Kants Philosophie - Das Ergebnis der Kritik der reinen Vernunft: Die regulative Funktion d. Vernunft

Kants Philosophie - Das Ergebnis der Kritik der reinen Vernunft: Die regulative Funktion d. Vernunft

vor 1 Jahr
2 Stunden 18 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Jahr

In der Kritik der reinen Vernunft geht es Kant um die Frage, was
reine, d. h. von jeder Erfahrung freie, Vernunft erreichen kann.
Er weist nach: Sie ist nicht konstitutiv für unsere Erkenntnis.
Das bedeutet: Sie kann keine eigenen Erkenntnisse hervorbringen
und uns keinen neuen Bereich der Erkenntnis aufschließen. Wenn
sie das Übersinnliche ergreifen will, wenn sie in der reinen
Metaphysik nach der Unsterblichkeit der Seele, nach der Freiheit,
nach Gott fragt, dann wird sie dialektisch, d. i. sie bringt nur
lauter Schein hervor. Konstitutiv für unsere Erkenntnis ist nur
der Verstand, nicht für die Erkenntnis des Übersinnlichen,
sondern für die des Sinnlichen, denn seine Grundbegriffe, die
zwölf Kategorien, sind Bedingung der Möglichkeit der Erfahrung,
nach ihnen muss sich alle Natur richten. Die Vernunft und ihre
Ideen sind aber deshalb nicht ganz nutzlos und chimärisch, sie
haben nach Kant eine regulative Funktion: Sie dienen als Richtmaß
für das Vorhandene und auch als Muster zur Hervorbringung von
Neuem. Die Prinzipien der Vernunft verraten uns zwar nicht, wie
die Welt der Erfahrung beschaffen ist, aber sie leiten uns darin
an, es herauszufinden und sie zu begreifen. Zitat: 0:08 Kants
Anliegen in der Kritik der reinen Vernunft Lösung seiner Frage:
0:59 Die transzendentale Dialektik kann nur durch den
transzendentalen Idealismus gelöst werden: 26:04 Was von der
Vernunft und ihren Ideen bleibt: 32:41 - Richtmaß der
Beurteilung: 36:44 - Muster der Hervorbringung: 54:00 Die
regulative Funktion der Vernunft: 1:03:08 Drei regulative
Prinzipien der Vernunft: Homogenität, Spezifikation, Kontinuität:
1:07:52 Die drei Vernunftprinzipien ergeben sich aus den
Kategorien bzw. Urteilen der Quantität: 1:30:14 Die Vernunft ist
für unser Erkenntnisvermögen nicht konstitutiv, aber regulativ:
1:31:51 Die Prinzipien der Vernunft sind nicht objektiv, sondern
subjektiv: 1:41:10 Auch das Ding an sich ist eine regulative
Idee: 2:08:18 Kants Apologie Platons: 2:10:44 Dank: 2:18:01 Über
das Ergebnis seiner Vernunftkritik und über die nicht
konstitutive, aber regulative Rolle der Vernunft spricht Kant im
Anhang zur transzendentalen Dialektik in der Kritik der reinen
Vernunft: https://korpora.org/kant/aa03/426.html Wer mein
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