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Beschreibung
vor 1 Jahr
Neben dem Schönen beschreibt Kant noch eine zweite Art des
ästhetischen Wohlgefallens: Die am Erhabenen, dem, was über alles
Maß groß und schrecklich ist. Es ist zwar dadurch für uns als
Sinnenwesen unzweckmäßig, eben dies weist uns aber auf unsere
eigene Zweckmäßigkeit als übersinnliche Geschöpfe und erinnert
uns an unsere Freiheit, standhaft, prinzipientreu und
charakterfest zu bleiben, selbst im Angesicht unseres physischen
Untergangs. Damit ist das Erhabene wichtig als ein Beweis für
Kants transzendentalen Idealismus wie auch als Übergang zu seiner
Moralphilosophie.
Zitat: 0:08
Kants Auseinandersetzung mit dem Schönen und Erhabenen: 2:28
Das Erhabene: 7:201
. Quantität: 21:46
2, Qualität: 43:47
- Unlust kann Lust gebären: 46:29
- Alle Lust fußt auf der Aufhebung von Unlust: 56:10
- Das Erhabene gefällt, weil es dadurch, dass es uns physisch
überfordert, uns auf unsere übersinnliche Natur weist: 1:09:54
- Das Erhabene gefällt in der bloßen Betrachtung ohne Interesse
1:19:49
3. Relation: 1:28:47
Die Pervertierung des Erhabenen in der faschistischen Propaganda:
1:56:58
4: Modalität: 2:05:48
Der Parallelismus von bestimmender und reflektierender
Urteilskraft: 2:17:39
Die philosophische Bedeutung des Erhabenen: 2:25:35
Die persönliche Bedeutung des Erhabenen für Kant: 2:43:40
Dank: 2:51:16
Eine auch für Laien leicht zu lesende, mehr anthropologische
Beschreibung des Erhabenen und Gegenüberstellung mit dem Schönen
geben Kants Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und
Erhabenen: http://korpora.org/kant/aa02/205.html. Für die
philosophische kritische Auseinandersetzung mit dem Erhabenen
muss man hingegen die Analytik des Erhabenen in der Kritik der
Urteilskraft studieren: http://korpora.org/kant/aa05/244.html.
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