Kants Philosophie - Die Imperative: Geschicklichkeit, Klugheit, Weisheit

Kants Philosophie - Die Imperative: Geschicklichkeit, Klugheit, Weisheit

vor 1 Jahr
1 Stunde 24 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Jahr

Der Mensch ist ein Vernunftwesen, das gleichwohl auch ein
Sinnenwesen ist und dem blinden Naturtrieb gehorchen kann. Die
Aussprüche der Vernunft sind für ihn daher Imperative: Sie sind
objektiv, aber nicht subjektiv notwendig, sie sagen ihm also,
welche Handlung gut wäre, aber es bleibt immer möglich, dass er
dennoch das Schlechte tut. Kant identifiziert drei Arten von
Imperativen, durch die die Vernunft unser Handeln bestimmen kann:
Regeln der Geschicklichkeit, Ratschläge der Klugheit und Gebote
der Weisheit. Und da die ersteren nicht wirklich praktisch sind,
sondern nur eine Anwendung der Theorie darstellen, kann es nur
zwei mögliche Prinzipien des Handelns geben: Eudämonismus und
Eleutheronomie, das Streben nach Glückseligkeit oder die freie
moralische Selbstgesetzgebung.





Zitat: 0:08


Die Imperative der Vernunft: 0:28


Warum Kant die Imperative nicht nach ihrer Quantität und Qualität
unterscheidet: 5:41


Die Imperative nach ihrer Relation: Kategorische und
hypothetische (und disjunktive?) Imperative: 9:08


Die Imperative nach ihrer Modalität: Geschicklichkeit, Klugheit,
Weisheit: 21:07


Die Technik gehört nicht in die praktische Philosophie, sondern
ergibt sich aus der theoretischen: 38:53


Weltklugheit: 48:09


Torheit und Narrheit: 57:05


Praktische Philosophie als Klugheitslehre oder Weisheitslehre:
59:45


Der Vorteil von Kants Architektonik: 1:11:27


Kants Prinzip der Eleutheronomie ist das einzige Moralprinzip,
alle anderen laufen auf Eudämonismus hinaus: 1:16:41


Dank: 1:24:12





Die Urteilstafel nach Kant:
https://jonathanivoloewer.de/wp-content/uploads/2024/10/Urteilstafel-nach-Kant.jpg





Die Imperative nach Kant:
https://jonathanivoloewer.de/wp-content/uploads/2025/04/Imperative-nach-Kant.jpg





Das Denkungsvermögen nach Kant:
https://jonathanivoloewer.de/wp-content/uploads/2024/09/Denkungsvermoegen-nach-Kant.jpg





Die Lehre von den Imperativen findet man am besten erklärt im
zweiten Abschnitt der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten:
http://korpora.org/kant/aa04/406.html.





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