Kants Philosophie - Das radikale Böse

Kants Philosophie - Das radikale Böse

vor 11 Monaten
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Beschreibung

vor 11 Monaten

Das Böse ist für Kant mehr als nur ein Mangel des Guten. Es kann
nicht dadurch erklärt werden, dass die sinnlichen Antriebe im
Menschen schlicht stärker sind als die Vernunft, vielmehr muss
der, der lieber diesen als dem moralischen Gesetz folgt, sich
bereits entschieden haben, ihnen mehr Einfluss auf sein Handeln
einzuräumen als dem Gedanken der Pflicht. Den Hang hierzu, den
jeder Mensch, selbst der tugendhafte und weise, in sich trägt,
nennt Kant ein radikales Böses in der menschlichen Natur. Und
ohne dessen Erkenntnis kann keine Theorie eine wahrhafte
Moralphilosophie sein.





Zitat: 0:08


Das Böse: 1:06


Menschen sind nicht böse aus bösem Willen: 7:02


Menschen sind nicht böse wegen der Übermacht ihrer Sinnlichkeit:
18:07


Das radikale Böse im Menschen: 32:13


Jeder hat einen Hang, wenn auch nicht zwingend eine Begierde oder
Neigung zum Bösen: 55:20


Der Mensch ist von Natur weder gut noch böse, sondern gar kein
moralisches Wesen, aber er hat einen Hang zum Bösen und eine
Anlage zum Guten: 1:11:19


Die drei Arten des radikalen Bösen: 1:20:54


Falschheit als Wurzel des Bösen: 1:30:41


Wegen des Hangs zum Bösen kann der Mensch nur durch Tugend gut
sein: 1:57:29


Dank: 2:15:36





Über das radikale Böse spricht Kant vornehmlich im ersten Stück
seiner Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft:
http://korpora.org/kant/aa06/017.html. Zum vollen Verständnis sei
aber dringend empfohlen, zur Ergänzung auch seinen
handschriftlichen Nachlass zur Anthropologie:
http://korpora.org/kant/aa15/ und vor allem zur
Religionsphilosophie: http://korpora.org/kant/aa19/615.html zu
studieren.





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