Kants Philosophie - Warum der Staat keine Philosophenkönige, aber Redefreiheit braucht

Kants Philosophie - Warum der Staat keine Philosophenkönige, aber Redefreiheit braucht

vor 3 Monaten
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Beschreibung

vor 3 Monaten

Kein Staat war bisher ganz und gar republikanisch in Kants Sinne.
Das wirft die Frage auf, wie ein despotischer Staat zu
republikanisieren ist. Kant trat nicht für den Weg der Revolution
ein, die immer Unrecht ist, sondern für schrittweise Reform.
Hierfür ist nur nötig, dass die Philosophen im Weltsinne - also
die Weisen, die als Gesetzgeber der Vernunft fungieren und über
die letzten Zwecke der Menschheit nachdenken und dabei von allem
Partikularen und allen Eigeninteressen abstrahieren - von den
Herrschern gehört werden. Und hierfür wiederum ist nur nötig,
dass sie das Recht haben, frei in der Öffentlichkeit ihre
Gedanken zu äußern.





Zitat: 0:08


Wie ein despotischer Staat zu republikanisieren ist: 0:51


Die Philosophen sollen nicht herrschen, aber den Herrscher
beraten: 9:07


- Kants eigene Natur strebte nicht nach Herrschaft: 20:00


- Macht verdirbt das Urteil: 26:21


Es muss Redefreiheit für die Philosophen geben: 48:13


Meinungsfreiheit ist kein Selbstzweck: 1:19:06


Die Verfinsterung: 1:42:40


Dank: 2:02:44





Über die Rolle der Philosophen im Staat und die politische
Bedeutung der sogenannten Meinungsfreiheit schreibt Kant in
seiner Schrift Zum ewigen Frieden:
https://korpora.org/kant/aa08/368.html. Ergänzend kann man die
entsprechenden Reflexionen in seinem handschriftlichen Nachlass
zur Anthropologie lesen: https://korpora.org/kant/aa15/.





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