Kants Philosophie - Die internationale Gesetzlosigkeit und die Barbarei der Zivilisierten

Kants Philosophie - Die internationale Gesetzlosigkeit und die Barbarei der Zivilisierten

vor 1 Monat
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Beschreibung

vor 1 Monat

Selbst wenn innerhalb der Staaten Gewaltmonopol und
Rechtsstaatlichkeit bestehen, so herrscht doch zwischen den
verschiedenen Staaten und Völkern die Gesetzlosigkeit und das
Recht des Stärkeren. Dies ist der Naturzustand im Völkerrecht und
der Naturzustand ist stets ein Krieg aller gegen alle. Die dünne
Fassade der Zivilisation bröckelt aber hinweg, sobald Menschen
ihre eigene Gesellschaft mit ihren Sitten und Gesetzen hinter
sich lassen und in diesen gesetzlosen Dschungel eintreten. Im
Umgang mit anderen Völkern erweisen sich noch oder gerade die
zivilisiertesten Völker als rücksichtslose Barbaren. Und diese
Barbarei dringt zuletzt ins Innere zurück. Die Barbarei zu
beenden, Gerechtigkeit und damit nicht nur vorübergehenden
Waffenstillstand, sondern ewigen Frieden zu schaffen, ist die
Aufgabe des Völkerrechts.Zitat: 0:08Frieden ist nicht
Waffenstillstand, sondern Herrschaft des Rechts: 1:40Was Recht
ist, lässt sich durch die Maxime der Publizität bestimmen:
21:20Die gesetzlose Anarchie zwischen den Staaten: 29:25Die
zivilisierten Völker sind nach außen Barbaren: 38:39Die äußere
Barbarei macht auch innerlich barbarisch: 1:38:48Der ewige Friede
ist möglich durch Völkerrecht: 1:45:53Dank: 1:52:23Über den
Krieg, seine Folgen und die damit einhergehende Barbarei schreibt
Kant in Über den Gemeinspruch: Das mag in der Theorie richtig
sein, taugt aber nicht für die Praxis:
https://korpora.org/kant/aa08/273.html sowie an verschiedenen
Stellen in seinem handschriftlichen Nachlass zur Anthropologie:
https://korpora.org/kant/aa15/.Wer mein aufklärerisches Schaffen
unterstützen will, kann dies tun
über:https://ko-fi.com/jonathanivoloewerhttps://www.patreon.com/jonathanivoloewerhttps://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=VDDT7T7XHR77UThumbnail:
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