Kants Philosophie - Weltbürgerrecht: Flüchtlinge & Kolonialismus

Kants Philosophie - Weltbürgerrecht: Flüchtlinge & Kolonialismus

vor 1 Monat
1 Stunde 23 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Monat

Der Naturzustand ist ein Krieg aller gegen alle. Nur öffentliches
Recht kann ewigen Frieden schaffen: Es muss Gesetze geben, die
jedem das Seine sichern, und diese Gesetze müssen verbindlich
sein und durchgesetzt werden. Das Staatsrecht soll Frieden
zwischen Individuen schaffen, das Völkerrecht zwischen Staaten.
Aber damit ein solches Staats- oder Völkerrecht eingeführt werden
kann, muss es zunächst ein globales Weltbürgerrecht geben: Es
darf eben kein totaler Krieg aller gegen alle herrschen, sondern
jeder Mensch muss ein allgemeines Besuchsrecht haben. Denn nur
wenn der, der einer Rechtsgemeinschaft nicht angehört und nicht
durch die in ihr herrschenden Gesetze geschützt ist, die
Möglichkeit hat, seinen Beitritt zu dieser wenigstens anzubieten,
kann eine Rechtsgemeinschaft überhaupt entstehen.





Zitat: 0:08


Öffentliches Recht und Weltbürgertum: 1:29


Es muss ein Weltbürgerrecht auf Hospitalität geben: 10:42


Flüchtlinge: 27:25


Kolonialismus: 52:38


Die Bedeutung des Weltbürgerrechts im Angesicht des
Totalitarismus: 1:10:34


Dank: 1:23:06





Das Weltbürgerrecht behandelt Kant in seiner Schrift Zum ewigen
Frieden: https://www.korpora.org/Kant/aa08/357.html sowie in
seiner Metaphysik der Sitten:
https://www.korpora.org/Kant/aa06/352.html





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