Kants Philosophie - Tierethik: Warum Tiere rechtlose Sachen sind & man sie dennoch nicht quälen darf

Kants Philosophie - Tierethik: Warum Tiere rechtlose Sachen sind & man sie dennoch nicht quälen darf

vor 3 Wochen
3 Stunden 25 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Wochen

Kants Position den Tieren gegenüber wird oft attackiert, aber
meist völlig missverstanden. Wir haben nach ihm keine Pflichten
gegen Tiere, aber doch Pflichten in Bezug auf Tiere. Rechtlich
sind sie Sachen, können also besessen und benutzt werden und
haben keine Rechte, wie sie auch keine Pflichten haben. Wir
sollen dennoch pfleglich mit ihnen umgehen. Nicht um ihrer,
sondern um unserer selbst willen: Weil es unserer eigenen
Menschenwürde unangemessen wäre, uns nicht wie vernünftige Wesen
zu betragen und nicht zweckmäßig zu handeln. Kants
Moralphilosophie ist damit eine, die nicht nur den achtlosen
Umgang mit Tieren, sondern selbst mit leblosen Gegenständen
verbietet.





Zitat: 0:08


Kants Position gegenüber den Tieren: 1:40


Die Natur der Tiere: 10:56


- Das Erkenntnisvermögen der Tiere: 18:14


- Die Gefühle der Tiere: 37:39


- Das Begehrungsvermögen der Tiere: 50:38


- Die Seele der Tiere und ihr Leben nach dem Tod: 58:52


Die Kritik an Kants Position: 1:03:52


Tiere sind rechtlose Sachen: 1:22:21


Kant lehnt Tierquälerei ab: 1:43:40


Kant ist nicht anthropo-, sondern ratiozentristisch: 1:54:23


Wir sollen Tiere nicht quälen, weil wir sonst abstumpfen: 2:06:34


Wir sollen Tiere nicht quälen aus Selbstachtung: 2:12:58


Selbstachtung ist wirklich, weshalb Menschen achtvoll mit Tieren
umgehen, selbst wenn sie es sich nicht klar machen: 2:20:34


Weshalb Leute Kants Moralphilosophie in Bezug auf die Tiere
wirklich ablehnen: 2:37:04


Der Mensch soll nicht vom Geist der Zerstörung beseelt sein:
2:46:13


Die Pflichten in Bezug auf die Tiere sind weite Pflichten und
unserem Ermessen überlassen: 3:09:07


Wir sollen uns aus allem ein Gewissen machen: 3:18:08


Dank: 3:25:29





Eine kleine Korrektur: Es war nicht Mohammed, sondern dessen
Schwiegersohn Ali, der riet, den eigenen Magen nicht zum Grab der
Tiere zu machen.





Übersicht über die Gemütsvermögen nach Kant:
https://jonathanivoloewer.de/wp-content/uploads/2024/08/Gemuetsvermoegen-und-Kritiken-nach-Kant.jpg





Übersicht über die Sinnlichkeit nach Kant:
https://jonathanivoloewer.de/wp-content/uploads/2024/08/Sinnlichkeit-nach-Kant.jpg





Das moralische Verhältnis zu den Tieren und wie wir mit ihnen
umgehen sollten ist Thema in der Metaphysik der Sitten:
https://korpora.org/kant/aa06/203.html und den Vorlesungen über
Moralphilosophie:
https://www.archive.org/details/kantsgesammeltes271imma |
https://archive.org/details/kantsgesammeltes272imma |
https://archive.org/details/kantsgesammeltes0027kant_s1s1/mode/2up.


Wer an Kants eigenem Verhältnis zu Tieren interessiert ist,
sollte die Lebensbeschreibungen seiner Bekannten lesen,
insebesondere Ehregott Andreas Christoph Wasianskis Immanuel Kant
in seinen letzten Lebensjahren:
https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10064190?page=1.


Auf die Natur der Tiere im Gegensatz zur menschlichen kommt Kant
an verschiedenen Stellen seiner Vorlesungen über Metaphysik:
https://archive.org/details/kantsgesammeltes0028kant/mode/2up |
https://archive.org/details/kantsgesammeltes0028kant_d7g2/mode/2up
sowie seiner Vorlesungen über Anthropologie:
https://archive.org/details/kantsgesammeltes0000kant_a3n3 |
https://archive.org/details/kantsgesammeltes0000kant_j8c0 zu
sprechen.





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