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Beschreibung
vor 1 Tag
Manche Prägungen sitzen so tief, dass wir sie lange Zeit für pure
Normalität halten. Wir spüren sie in der Art, wie in unseren
Familien geschwiegen, gehorcht oder Ordnung gehalten wurde – und
oft verstehen wir erst Jahrzehnte später, woher diese emotionale
Kälte eigentlich kam.
In dieser Episode blicken wir hinter die verschlossenen Türen
deutscher Kinderzimmer. Wir betrachten die unsichtbaren Linien,
die von den Schlachtfeldern und Indoktrinationen der NS-Zeit
direkt in die Erziehungsmuster der Nachkriegsgenerationen führen.
Es ist eine Spurensuche in der eigenen Familiengeschichte, die
zeigt, wie ein millionenfach verkauftes Erziehungsbuch die Härte
eines faschistischen Weltbildes bis weit in die 70er und 80er
Jahre hinein transportiert hat.
Ein ehrliches, persönliches Gespräch über das Erbe des
Funktionierens, die verordnete Angst vor dem eigenen Fühlen und
die Frage, warum es gerade heute so wichtig ist, diese Wurzeln
freizulegen.
Hör jetzt rein und begib dich auf eine Spurensuche, die auch
deinen Blick auf das vermeintlich „Normale“ verändern könnte.
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