Ungeklärt - Adelina Pismak – Verschwunden auf einem kurzen Heimweg

Ungeklärt - Adelina Pismak – Verschwunden auf einem kurzen Heimweg

vor 2 Tagen
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Beschreibung

vor 2 Tagen

Am 28. Juni 2001 verschwindet die zehnjährige Adelina Pismak in
Bremen-Kattenturm. Sie war bei ihrem Großvater zu Besuch und
wollte anschließend zurück zur Wohnung ihrer Mutter. Der Weg ist
nur wenige hundert Meter lang. Trotzdem kommt Adelina dort nie
an.





Innerhalb kurzer Zeit beginnt eine umfangreiche Suche. Polizei,
Einsatzkräfte, Spürhunde, Taucher und zahlreiche Helfer suchen
nach dem Mädchen. Fahndungsplakate werden verteilt, Hinweise
geprüft und das Umfeld befragt. Doch zunächst fehlt jede Spur.
Niemand scheint sicher beobachtet zu haben, was auf diesem kurzen
und vertrauten Heimweg geschehen ist.





Mehr als drei Monate später, am 7. Oktober 2001, entdeckt eine
Pilzsammlerin im Pastorenwäldchen bei Weyhe-Leeste einen blauen
Plastiksack. Darin befinden sich Adelinas sterbliche Überreste.
Der Vermisstenfall wird endgültig zu einem Mordfall.





Die Ermittler gehen davon aus, dass das Waldstück nicht der
eigentliche Tatort war. Adelina wurde vermutlich an einem anderen
Ort getötet und später dorthin gebracht. Das legt nahe, dass der
Täter ein Fahrzeug genutzt haben könnte und möglicherweise über
Ortskenntnisse verfügte.





In der Nähe des Fundortes stoßen die Ermittler auf weitere
rätselhafte Gegenstände. Im Boden sind mehrere Damenbadeanzüge,
Strumpfhosen und andere Kleidungsstücke verscharrt. Haben diese
Funde etwas mit Adelinas Tod zu tun? Stammen sie vom Täter? Oder
liegen dort zwei voneinander unabhängige Geschehnisse vor?





Die Polizei prüft Hinweise auf Wäschediebstähle, einen möglichen
Fetischbezug und sexualisierte Tatmotive. Eine entscheidende Spur
ergibt sich daraus jedoch nicht.





Auch persönliche Gegenstände von Adelina bleiben verschwunden.
Dazu gehören unter anderem ihr blauer Wollrock, eine weiße
Tasche, ein Schlüsselbund und weitere Dinge, die sie an diesem
Tag bei sich gehabt haben soll. Bis heute ist ungeklärt, was
damit geschah und ob der Täter einzelne Gegenstände an sich nahm
oder an einem anderen Ort entsorgte.





Im Laufe der Ermittlungen geraten verschiedene Personen in den
Fokus. Jahre später wird auch Marc Hoffmann überprüft, der wegen
der Entführung, des sexuellen Missbrauchs und der Ermordung
zweier Kinder verurteilt wurde. Die Parallelen wirken
erschreckend. Dennoch gelingt es den Ermittlern nicht, ihm den
Mord an Adelina nachzuweisen. Er wurde in diesem Fall weder
angeklagt noch verurteilt.





In dieser Folge von „Ungeklärt – Die offenen Fälle der Justiz“
rekonstruieren wir Adelinas letzten bekannten Weg, die große
Suche, den Fund im Pastorenwäldchen und die wichtigsten
Ermittlungsansätze.





Wir sprechen über die rätselhaften Kleidungsstücke, die Bedeutung
des Ablageortes und die Frage, ob Adelina ihren Täter
möglicherweise kannte.





Warum verschwand ein zehnjähriges Mädchen auf einem so kurzen
Heimweg, ohne dass jemand etwas Entscheidendes bemerkte?





Wo befand sich der eigentliche Tatort?





Warum wählte der Täter ausgerechnet das abgelegene Waldstück bei
Weyhe-Leeste?





Und gibt es noch heute jemanden, der weiß, was am 28. Juni 2001
geschah?





Der Mord an Adelina Pismak ist bis heute ungeklärt.





Hinweise zu diesem Fall nimmt die Polizei Bremen entgegen.





Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um das Verschwinden und
die Tötung eines Kindes sowie um den Verdacht eines
Sexualdelikts.





„Ungeklärt – Die offenen Fälle der Justiz“ erzählt ungelöste
Vermissten- und Mordfälle sachlich, respektvoll und ohne unnötige
Sensationsdarstellung.





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