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Beschreibung
vor 1 Tag
Bipolar Disorder & Eating Disorders – zwei Themen,
die oft komplett falsch verstanden werden
In dieser Solo-Folge spricht Ami über
Bipolar Disorder und Eating Disorders — zwei Themen, die sehr
unterschiedlich sind und trotzdem etwas gemeinsam haben: Beide
werden oft auf Klischees, Verhalten und oberflächliche Bilder
reduziert, statt auf die Belastung und die Menschen dahinter.
In dieser Folge geht es um:
was Bipolar Disorder eigentlich ist
was Eating Disorders eigentlich sind
was bei beiden Themen oft falsch verstanden wird
Zahlen aus der Welt, Europa und Deutschland
und warum Awareness mehr sein muss als nur Begriffe zu kennen
Weltweit lebten laut WHO 2021 etwa 37 Millionen
Menschen mit Bipolar Disorder, also
rund 0,5 % der Weltbevölkerung. In
europäischen Studien liegt die 12-Monats-Prävalenz bipolarer
Störungen meist bei ungefähr 1 %. Für
Essstörungen zeigte die ESEMeD-Studie in sechs europäischen
Ländern eine Lifetime-Prävalenz von 2,51 %;
in Deutschland lag sie dort bei 1,28 %.
KiGGS fand in Deutschland bei 21,9
% der 11- bis 17-Jährigen auffällige
Essstörungssymptome im Screening — das ist
ausdrücklich keine Diagnoseprävalenz.
Diese Folge ersetzt keine Diagnose oder Therapie. Sie soll
aufklären, entstigmatisieren und einen ehrlichen, sicheren Raum
schaffen.
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