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Über Geld redet man nicht, das hat man. So hat es der Vater von
Herr Direktoa formuliert. Und genau deswegen brechen Vater und
Sohn dieses Tabu – mit voller Ehrlichkeit und einer Prise
Selbstironie.

Lucas erzählt von seinem ersten selbstverdienten Geld in Maria
Alm, seinem ersten Einkauf (ein monströser Vierfach-Toaster) und
seiner dunklen Stunde am Frequency Festival, wo 300 Euro auf
einer App verschwanden. Herr Direktoa gesteht: Sein erstes
Business war ein halblegales Golfball-Imperium am See –
angemeldet als „freiwillige Spende“.

Dann wird es ernst: Wie hat jeder von ihnen gelernt, mit Geld
umzugehen? Antwort: In der Schule gar nicht. Die Gen Z spart 22
Prozent des Einkommens – die Älteren nur 14 Prozent. Krypto?
Lucas ist raus, NFTs haben ihn „deterrt“. Bargeld? Beide quasi
null – außer beim Friseur. Und am Ende zwei Finanztipps, die
jeder kennen sollte.

Key Takeaways

 

1. Über Geld redet man nicht – und genau das ist das
Problem. In Österreich ist Geld ein Tabu. Lucas hat mit
genau zwei Freunden über Aktien geredet – nie über konkrete
Beträge. Der Vater kennt das von seiner Generation: „Über Geld
redet man nicht, Geld hat man.“

2. Die Schule lehrt nichts über Geld. Null
Finanzbildung. Lucas hat das BIP von Luxemburg gelernt, aber
nicht, wie ein Steuerausgleich funktioniert. Den hat ihm sein
Vater über FinanzOnline erklärt.

3. Die Gen Z spart mehr als man denkt. 22
Prozent des Einkommens – bei den Älteren nur 14 Prozent. Lucas
lebt nach dem Prinzip: „Ich gebe so viel aus, wie ich wirklich
nur brauche.“ Außer es kommt ein neuer RAM-Speicher.

4. Langfristig schlägt gierig. Herr Direktoas
größter Fehler: Kurzfristig schnell viel wollen. Seine beste
Strategie: Drittel-Drittel-Drittel – Grund und Boden,
Aktien/ETFs, Gold und Silber. Alles, was langfristig geplant war,
ist gut geworden.

5. Krypto – Lucas ist raus. Aufgewachsen mit dem
Bitcoin-Hype, NFTs und zu vielen Scams. Er schließt es für die
Zukunft nicht aus, aber jetzt? „Momentane sehe ich mich da echt
nicht drin.“

6. Bargeld: Beide fast komplett digital. Kein
Generationenclash hier – Vater und Sohn zahlen beide kaum bar.
Lucas findet Bargeld abschaffen aus Effizienzgründen smart, sieht
aber das Problem für kleine Läden und Trafiken.

7. Der Gender Gap beim Investieren ist real. 43
% der jungen Männer besitzen Wertpapiere, nur 17 % der jungen
Frauen. Vermutung: Finanzbildung wird Männern besser beigebracht
– noch ein Grund für Finanzbildung in Schulen.
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„Reden wir übers Geld“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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