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Beschreibung
vor 1 Tag
Uiii-juiiii-juiiii-juiiiii! Als Karl Banghard bei uns im Studio zu
Gast ist, kann er tatsächlich vorführen, wie es in der Steinzeit
geklungen hat. Das müsst ihr euch anhören! In unserer neuen
Förderbande-Folge dreht sich diesmal alles um die Vergangenheit.
Wir besuchen das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen im
Teutoburger Wald. Wir treffen wir Jäger und Sammler, eine echte
Wikingerfamilie und den Mann, der einen „Knochenjob“ übernommen hat
– auf überraschend kunstvolle Weise, wie sich zeigt. Und
spätestens, wenn Jung und Alt in der Museumstasche den Feuerstein
entdecken, springt echt der Funke über. Ehrenamtliche Kräfte
mischen in Oerlinghausen auch ordentlich mit. Denn anders als sonst
in Nordrhein-Westfalen üblich wird dieses Freilichtmuseum von einem
Verein getragen. Eine Aufgabe mit historischer Verantwortung, denn
das Archäologische Freilichtmuseum wurde 1936 als „Germanengehöft“
im Kontext nationalsozialistischer Propaganda gegründet. Sie
vereinnahmte die Geschichte damals ideologisch. Das verklärte Bild
vom „ewig kampfbereiten“ Germanen, der in blitzblanken, weiß
getünchten Häusern lebte, ein vermeintliches Symbol der Reinheit,
sei historisch schlichtweg falsch, stellt Museumsdirektor und
Prähistoriker Karl Banghard klar. Und die Germanen hätten auch
keine weiße Kleidung getragen, wie damals dargestellt. Sie hätten
in ihren bunten Klamotten eher ausgesehen wie die „Fruchtzwerge“.
Ideologien entlarven, Zeichen setzen und Geschichte auf
wissenschaftlich fundierter Basis zum packenden Erlebnis machen –
das unterstützt auch die NRW-Stiftung. Kommt mit auf Zeitreise!
Host: Cornelia Wegerhoff Studiogast: Karl Banghard, Direktor des
Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen Aus der
Vergangenheit vor Ort: Das Wikinger-Paar Alexandra und Tristan
(Living-History-Gruppe „Hvergelmir“) Aus der Gegenwart vor Ort:
Dirk Becker, Vorsitzender des Vereins Archäologisches
Freilichtmuseum Oerlinghausen e. V. Diana, Andreas, Bruno und Henry
von der ehrenamtlichen Lehmbau-Gruppe Roman Mahr, Museumspädagoge
Söhnke Raimann, Museums- und Archäotechniker NRW-Stiftung: Markus
Roos, Abteilung Heimat- und Kulturpflege Ein besonderer Dank geht
an die Besucherfamilie von Linda und Andre. Produktion: Arnold
Kaup, sounds fresh Tonstudio Website des Archäologischen
Freilichtmuseums Oerlinghausen: www.afm-oerlinghausen.de Das
Freilichtmuseum ist von April bis Oktober geöffnet. Von November
bis März sind nach Anmeldung Gruppenbesuche möglich.
Literatur-Hinweis: Karl Banghard: Die wahre Geschichte der
Germanen. Verlag Propyläen. Mehr Infos zur NRW-Stiftung:
www.nrw-stiftung.de
Gast ist, kann er tatsächlich vorführen, wie es in der Steinzeit
geklungen hat. Das müsst ihr euch anhören! In unserer neuen
Förderbande-Folge dreht sich diesmal alles um die Vergangenheit.
Wir besuchen das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen im
Teutoburger Wald. Wir treffen wir Jäger und Sammler, eine echte
Wikingerfamilie und den Mann, der einen „Knochenjob“ übernommen hat
– auf überraschend kunstvolle Weise, wie sich zeigt. Und
spätestens, wenn Jung und Alt in der Museumstasche den Feuerstein
entdecken, springt echt der Funke über. Ehrenamtliche Kräfte
mischen in Oerlinghausen auch ordentlich mit. Denn anders als sonst
in Nordrhein-Westfalen üblich wird dieses Freilichtmuseum von einem
Verein getragen. Eine Aufgabe mit historischer Verantwortung, denn
das Archäologische Freilichtmuseum wurde 1936 als „Germanengehöft“
im Kontext nationalsozialistischer Propaganda gegründet. Sie
vereinnahmte die Geschichte damals ideologisch. Das verklärte Bild
vom „ewig kampfbereiten“ Germanen, der in blitzblanken, weiß
getünchten Häusern lebte, ein vermeintliches Symbol der Reinheit,
sei historisch schlichtweg falsch, stellt Museumsdirektor und
Prähistoriker Karl Banghard klar. Und die Germanen hätten auch
keine weiße Kleidung getragen, wie damals dargestellt. Sie hätten
in ihren bunten Klamotten eher ausgesehen wie die „Fruchtzwerge“.
Ideologien entlarven, Zeichen setzen und Geschichte auf
wissenschaftlich fundierter Basis zum packenden Erlebnis machen –
das unterstützt auch die NRW-Stiftung. Kommt mit auf Zeitreise!
Host: Cornelia Wegerhoff Studiogast: Karl Banghard, Direktor des
Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen Aus der
Vergangenheit vor Ort: Das Wikinger-Paar Alexandra und Tristan
(Living-History-Gruppe „Hvergelmir“) Aus der Gegenwart vor Ort:
Dirk Becker, Vorsitzender des Vereins Archäologisches
Freilichtmuseum Oerlinghausen e. V. Diana, Andreas, Bruno und Henry
von der ehrenamtlichen Lehmbau-Gruppe Roman Mahr, Museumspädagoge
Söhnke Raimann, Museums- und Archäotechniker NRW-Stiftung: Markus
Roos, Abteilung Heimat- und Kulturpflege Ein besonderer Dank geht
an die Besucherfamilie von Linda und Andre. Produktion: Arnold
Kaup, sounds fresh Tonstudio Website des Archäologischen
Freilichtmuseums Oerlinghausen: www.afm-oerlinghausen.de Das
Freilichtmuseum ist von April bis Oktober geöffnet. Von November
bis März sind nach Anmeldung Gruppenbesuche möglich.
Literatur-Hinweis: Karl Banghard: Die wahre Geschichte der
Germanen. Verlag Propyläen. Mehr Infos zur NRW-Stiftung:
www.nrw-stiftung.de
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