«Bartleby der Schreiber» von Herman Melville
vor 11 Stunden
Hörspiel-Klassiker. Wall Street 1850. In der Kanzlei eines Anwalts
erscheint Bartleby, ein blasser junger Mann. Er erhält
Schreibarbeiten, die er still erledigt. Bald aber beginnt er sich
zu verweigern, «möchte lieber nicht mehr». Nichts bringt ihn da ...
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Beschreibung
vor 11 Stunden
Hörspiel-Klassiker. Wall Street 1850. In der Kanzlei eines Anwalts
erscheint Bartleby, ein blasser junger Mann. Er erhält
Schreibarbeiten, die er still erledigt. Bald aber beginnt er sich
zu verweigern, «möchte lieber nicht mehr». Nichts bringt ihn davon
ab. Dann möchte er lieber nicht mehr essen. Bartleby, dieser
negative Held, ist eine Existenz des Neins bis zu seinem sanften
Abschied vom Leben. Melvilles Text von 1853 gehört durch das
tastende, hin- und hergerissene Erzählen des Anwalts und Notars Mr.
Tucker zu den berührendsten Monologen der Weltliteratur. Matthias
von Spallart hat den Text fürs Radio eingerichtet und mit Wolfgang
Reichmann als unvergleichlichem Erzähler inszeniert. Die Produktion
wurde zu einer seiner wichtigsten Regiearbeiten. Die sorgfältig
umgesetzten Szenensplitter zeichnen die enge Welt der Schreibstube
mit den schrulligen Angestellten scharf nach, und mit seinen
wenigen kümmerlichen Sätzen porträtiert Wolfgang Forester den armen
Bartleby so genau, dass man ihn nicht mehr vergessen kann.
____________________ Mit: Wolfgang Reichmann (Erzähler, Anwalt),
Wolfang Forester (Bartleby), Rudolf Hofmann (Turkey), Volker Spahr
(Nippers), Walter Kiesler (Broadbent), Jürgen Cziesla (Hauswirt),
Heinz Günter Kilian (Wärter), Matthias von Spallart (Schliesser)
____________________ Tontechnik: Ernst Neukomm, Vreni Palm-Rupp –
Hörspielbearbeitung und Regie: Matthias von Spallart
____________________ Produktion: SRF 1976 ____________________
Dauer: 77’
erscheint Bartleby, ein blasser junger Mann. Er erhält
Schreibarbeiten, die er still erledigt. Bald aber beginnt er sich
zu verweigern, «möchte lieber nicht mehr». Nichts bringt ihn davon
ab. Dann möchte er lieber nicht mehr essen. Bartleby, dieser
negative Held, ist eine Existenz des Neins bis zu seinem sanften
Abschied vom Leben. Melvilles Text von 1853 gehört durch das
tastende, hin- und hergerissene Erzählen des Anwalts und Notars Mr.
Tucker zu den berührendsten Monologen der Weltliteratur. Matthias
von Spallart hat den Text fürs Radio eingerichtet und mit Wolfgang
Reichmann als unvergleichlichem Erzähler inszeniert. Die Produktion
wurde zu einer seiner wichtigsten Regiearbeiten. Die sorgfältig
umgesetzten Szenensplitter zeichnen die enge Welt der Schreibstube
mit den schrulligen Angestellten scharf nach, und mit seinen
wenigen kümmerlichen Sätzen porträtiert Wolfgang Forester den armen
Bartleby so genau, dass man ihn nicht mehr vergessen kann.
____________________ Mit: Wolfgang Reichmann (Erzähler, Anwalt),
Wolfang Forester (Bartleby), Rudolf Hofmann (Turkey), Volker Spahr
(Nippers), Walter Kiesler (Broadbent), Jürgen Cziesla (Hauswirt),
Heinz Günter Kilian (Wärter), Matthias von Spallart (Schliesser)
____________________ Tontechnik: Ernst Neukomm, Vreni Palm-Rupp –
Hörspielbearbeitung und Regie: Matthias von Spallart
____________________ Produktion: SRF 1976 ____________________
Dauer: 77’
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