Podcaster
Episoden
10.01.2026
57 Minuten
Groteske mit kauzigen Typen und schaurig-schräger Musik. Physiker
Anton will nicht mehr die Weltformel erforschen, sondern nur noch
das zarte Gefühl, das er für seine Kollegin Lea empfindet. Deren
Gefühle werden allerdings von einem riesengrossen Magneten
angezogen. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag,
10.01.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Schier unlösbare Probleme
haben auch die restlichen Personen des Hörspiels: Wie Faust in
seiner Studierstube hockt Herr Gogudz in seiner Wohnung und
versucht, verklungene Töne aus dem 16. Jahrhundert wieder hörbar zu
machen. Und Frau Mack wird in ihrer zwanzigjährigen Witwenruhe
gestört, weil sie plötzlich hinter ihrer Kommode einen neuen
Mitbewohner entdeckt: ein unanschaubares, alles fressendes Loch.
Und sowieso allen ist unklar, wie der Erfinder des Magneten,
Karlsson, vor einem Jahr unter mysteriösen Umständen spurlos aus
dem Labor verschwinden konnte. Der Autor Lorenz Langenegger und der
Musiker Philipp Schaufelberger haben ein Hörspiel konzipiert, das
Text und Musik zu gleichwertigen Erzählebenen macht. Es ist eine
kauzige Glasperlenspielerei, eine Synthese aus verschiedenen
Künsten und Wissenschaften. Und so wie sich auf formaler Ebene
Sprache und Gesang, Worte und Noten abwechseln, ergänzen, anziehen
und abstossen, so entsteht auch zwischen den vier Figuren ein
Beziehungsgeflecht. Zwar ist jeder mit seinen eigenen Problemen
beschäftigt, doch auf ihrer blinden Bahn stossen sie immer wieder
zusammen und bringen so die Materie zum Klingen.
____________________ Mit: Brigitta Furgler (Frau Mack), Peter Kner
(Herr Gogudz), Annette Strasser (Lea) und Michael Wächter (Anton)
____________________ Musik: Philipp Schaufelberger – Tontechnik:
Basil Kneubühler – Regie: Susanne Janson ____________________
Produktion: SRF 2017 ____________________ Dauer: 57’
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09.01.2026
57 Minuten
Tragik-Komödie von Hermann Bohlen. Ein gestresster Autor und
Familienvater holt sich in seiner Verzweiflung Hilfe bei einer KI.
Und gerät immer mehr in Abhängigkeit zu dieser. Seine
Teenie-Töchter sind besorgt ob der sich anbahnenden Internet-Sucht
ihres Ernährers und schmieden einen kühnen Plan. Auf Grund des
nationalen Trauertags in Gedenken an die Opfer der Katastrophe von
Crans-Montana passen wir das das Programm auf SRF 1 an und
verzichten am 9. Januar 2026 auf die Ausstrahlung eines Hörspiels.
Eine Ausstrahlung von «Moetteli – Eine Begegnung mit künstlicher
Intelligenz» auf SRF 1 ist in Planung. Wer das Hörspiel am Radio
hören will: Freitag, 09.01.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 F. ist
Autor und alleinerziehender Vater zweier Teenager-Mädchen. Am
frühen Morgen klingelt es bei ihm an der Tür: Die geleaste
Drucker-/Scanner-Kombination wird von einer Servicemitarbeiterin
abgeholt. Grund sind nicht bezahlte Leasing-Raten – F. ist fast
pleite. Seine Situation spitzt sich weiter zu: In der Nacht hat
sein Computer selbständig ein Update der Betriebssoftware gemacht,
wichtige Apps funktionieren nicht mehr. Dafür funktioniert völlig
ungefragt eine Software im Computer, die sich plötzlich stimmlich
meldet, weil sie bei F. «ein krisenhaftes Muster der Benutzung des
Endgeräts» festgestellt hat. Was genau klemmt bei F.? Darüber frei
zu sprechen, sich vielleicht sogar eine professionelle Beratung zu
genehmigen, kommt für F. nicht in Frage. Stattdessen: Hinwendung
zur KI als preiswertem Gesprächspartner und Gehilfen – um ein in
der Tat ganz schön happiges Pensum zu bewältigen: F. muss bis in
zwei Tagen ein Hörspiel geschrieben haben, einen schwierigen Brief
an den Klassenlehrer und die Trauerrede für seine kürzlich
verstorbene Schwester Henni. Gneta und Pepi, zwei vernachlässigte,
aber übelst selbstbewusste Töchter, schwirren um ihn herum, gucken
ihm auf die Finger und funken dazwischen, als sie seinen sorglosen
Umgang mit künstlicher Intelligenz bemerken. Dabei bedienen sie
sich selbst künstlicher Intelligenz, etwa um Stimmen zu klonen. Der
Zweck – ihren Vater von der KI wegzubringen – heiligt die Mittel.
___________________ Mit: Hermann Bohlen (F.), Irene Grüter
(Moetteli), Toni Lorentz (Gneta), Rubi Lorentz (Pepi), Bettina
Kurth (Henni), Britta Steffenhagen (Servicemitarbeiterin), Golo
Euler (Bestattungsunternehmer), Thelma Buabeng
(Hörspiel-Redakteurin) sowie bekannten KI-Stimmen wie Siri, Bard
und Co. ____________________ Musik und Montage: Hermann Bohlen –
Aufnahme und Mix: Jean Szymczak – Regieassistenz: Vanessa
Gräfingholt – Dramaturgie: Mark Ginzler – Regie: Judith Lorentz
____________________ Produktion: SRF 2024 ____________________
Dauer: 51’
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02.01.2026
1 Stunde 13 Minuten
Klassischer Locked-In-Krimi der Grossmeisterin. Seit über 70 Jahren
wird «The Mousetrap» (Originaltitel) jeden Abend im Londoner West
End aufgeführt und ist damit eines der erfolgreichsten
Theaterstücke der Welt. Ursprünglich war es allerdings ein
Hörspiel! Eine wahre Trouvaille aus dem Archiv. Wer das Hörspiel am
Radio hören will: Freitag, 02.01.2026, 19.30 Uhr, Radio SRF 1
Digital ab 08.01.2026 im Krimipodcast In der eingeschneiten und von
der Umwelt abgeschlossenen Pension «Monkswell Manor» wird ein Gast
ermordet. Im Haus verbleiben das Gastgeberehepaar, drei gebuchte
Gäste, ein Fremder und ein Sergeant. Indizien weisen in
unterschiedliche Richtungen, die meisten in die Vergangenheit. Es
beginnt eine Fuchsjagd, bei der auch der Fuchs selbst jagt. Und so
kann sich Agatha Christie's genial konstruierte Geschichte in all
ihren skurrilen Details aufs Vergnüglichste entfalten. Lust auf
neue Fälle von Miss Marple? Unter «Mehr zum Thema» finden Sie
weitere Miss Marple-Geschichten.
https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/miss-marples-weihnachten-von-ruth-ware?id=AUDI20251226_NR_0005
____________________ Mit: Fritz Haneke (Jack Ralston), Eva Maria
Duhan (Mollie Ralston), Klaus Höring (Christopher Wren), Ebba
Johannsen (Mrs. Boyle), Arnold Putz (Captain Metcalf), Eileen
Leibbrand (Miss Casewell), Marc Doswald (Mr. Arturo Paravicini),
Amido Hoffmann (Sergeant Trotter), Krikor Melikjan (Radiosprecher)
und Felix Klee (Vortragender im Radio) _________________ Aus dem
Englischen von Kurt Nachmann – Musik: Hans Moeckel –
Hörspielfassung: Tilde Binder – Regie: Felix Klee
____________________ Produktion: SRF 1958 ____________________
Dauer: 73′
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27.12.2025
53 Minuten
Ein neuer Fall aus Sachsen. Nancy Ritter als verdeckte Ermittlerin
in einem Cold Case. Vor sechs Jahren wurde in einem stillgelegten
Bergwerksschacht ein toter Asylbewerber gefunden. Doch Kommissarin
Gesche Kraus will nicht, dass der Fall einfach so im Archiv
verschwindet. Warum nur? Wer das Hörspiel am Radio hören will:
Samstag, 27.12.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Bei ihrem
letzten Einsatz wurde Nancy Ritter durch eine Bombe verletzt. Kaum
wiederhergestellt, hat Gesche Kraus vom LKA gleich wieder einen Job
für sie. Denn Nancy hat wiederholt bewiesen, dass sie auch als
«einfache» Streifenpolizistin sehr wohl zu anspruchsvollen
Ermittlungen taugt. Diesmal soll sich Nancy als VE, als verdeckte
Ermittlerin, in einen ehemaligen Bergwerksort einschleusen. In
Schlackstedt wurde vor sechs Jahren ein Asylbewerber, Desmond
Mbayo, in einem stillgelegten Schacht aufgefunden. Tot. Und übel
zugerichtet. War es ein Unfall-Sturz? Oder wurde er gejagt und
ermordet? Offenbar hatte er in seinem Asylheim diverse Missstände
angeprangert. Nancy soll in Schlackstedt Ryan Ehlert beobachten,
der damals mit seiner Security-Firma in der Zentralen
Aufnahmestelle (ZAST) für Sicherheit gesorgt hat. Oder besser: Für
Unsicherheit? Mit einer Legende ausgestattet, freundet sich Nancy
mit Ryans Freundin Lara an und lernt die Schlackstedter kennen:
solche, die nur in der Vergangenheit leben, und solche, die auf
eine Zukunft in dem Ort hoffen. Ob einer von ihnen weiss, was
damals wirklich mit Desmond passiert ist? Dirk Laucke, 1982 in
Schkeuditz geboren, aufgewachsen in Halle (Saale), schreibt für
Theater, Film und Hörspiel und nun mit «Ausgehöhlt» seinen sechsten
ARD Radio Tatort. ____________________ Mit: Maike Knirsch (Nancy
Ritter), Katja Bürkle (Gesche Kraus), Johannes Kienast (Tommi
Ritter), Thomas Thieme (Arnold Hennecke), Johannes Scheidweiler
(Ryan Ehlert), Vanessa Loibl (Lara Michel), Payam Yazdani (David
Ramdani), Thomas Arnold (Marco Hecker), Pablo Striebeck (Gordon
Tauchert) ____________________ Musik: Tommy Neuwirth – Tontechnik:
André Lüer und Christian Grund – Dramaturgie und Redaktion: Nicole
Standtke – Regie: Anne Osterloh ____________________ Produktion:
MDR 2025 ____________________ Dauer: 53’
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26.12.2025
5 Minuten
Neue Fälle für Miss Marple. Agatha Christies legendäre Detektivin
kehrt zurück – mit brandneuen Geschichten, geschrieben von
renommierten Autorinnen. Die britische Krimiautorin Ruth Ware lässt
ihre Geschichte ganz traditionell in St. Mary Mead spielen - dem
Dörfchen, in dem Miss Marple lebt. Die ist an Weihnachten zu
Nachbarn eingeladen. Was gibt es Schöneres als auf eine dicke
Schneeschicht im englischen Garten zu schauen, während man selbst
unter Mistelzweigen am Kaminfeuer sitzt und sich auf Roastbeef und
Plumpudding freut? Wären da nicht diese lauten Dashwoods, die
ebenfalls zu den Gästen zählen. Und das Unglück, das über die
Weihnachtsgesellschaft hereinbricht.... Diese Lesung hören Sie im
«Krimi»-Podcast. Den Link zum Audio finden Sie unten bei «Mehr zum
Thema». In Ruth Wares Geschichte gibt es für alle Miss
Marple-Kenner ein Wiederhören mit alten Bekannten: So ist Miss
Marples heiss geliebter Neffe Raymond mit von der Partie, zusammen
mit seiner Frau Joan. Auch der Scotland Yard-Beamte Sir Henri
Clithering taucht in Agatha Christies Marple-Geschichten immer
wieder auf. Und die Bantrys, die Gastgeber, kennen eingefleischte
Miss Marple-Fans natürlich auch noch aus dem Dienstagabend-Club,
der in den allerersten Marple-Geschichten gemeinsam schwierige
Rätsel knackte. «There is no detective in England equal to a
spinster lady of uncertain age with plenty of time on her hands.»
Mit diesem Satz schuf Agatha Christie eine Figur, die bis heute
fasziniert: Miss Marple. Die schüchterne, blitzgescheite Jungfer
aus dem fiktiven Dörfchen St. Mary Mead ist keine Detektivin der
spektakulären Methoden. Stattdessen setzt sie auf stille
Beobachtung ihrer Umgebung, profunde botanische Kenntnisse und ein
grundsätzliches Misstrauen gegenüber der menschlichen Natur. Und
löst so jeden Fall präzise, unspektakulär und doch verblüffend
treffsicher. 1927 trat sie erstmals in einer Kurzgeschichte auf,
später folgten zwölf Romane und zahlreiche weitere Geschichten.
1979 erschien der letzte Band – Miss Marple überlebte ihre
Schöpferin damit um drei Jahre. Nun erlebt die berühmteste
Hobbydetektivin eine Renaissance: Zwölf zeitgenössische
Krimiautorinnen aus England und den USA haben neue Geschichten
geschrieben – ganz im Geiste Agatha Christies und oftmals mit
vielen Verweisen auf den «Miss Marple-Kosmos». Aber auch mit
Themen, die in den Krimis der grossen Autorin weniger zum Tragen
kamen: Rassismus im Commonwealth, sozialer Snobismus oder die
gesellschaftlichen Umbrüche in den 1960er Jahren. SRF hat vier
ausgewählte Geschichten als Lesungen mit Musik produziert. Aus
«Miss Marple: Zwölf neue Kriminalgeschichten», erschienen im
Hoffmann und Campe Verlag, 2022 Agatha Christie Limited. Alle
Rechte vorbehalten. AGATHA CHRISTIE und MARPLE sind eingetragene
Marken von Agatha Christie Limited im Vereinigten Königreich und
darüber hinaus. Publiziert mit freundlicher Genehmigung von Agatha
Christie Limited. __________ aus dem Englischen von Alexander Weber
gelesen von Nikola Weisse Komposition: Lukas Fretz Tontechnik: Tom
Willen Einrichtung: Susanne Janson Produktion: SRF 2025 Dauer: 78'
Hier geht es zu allen Lesungen "Neue Fälle für Miss Marple"
https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-1-das-boese-in-kleinen-ortschaften?id=AUDI20251211_NR_0004
https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-2-die-jadekaiserin?id=AUDI20251218_NR_0005
https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-3-miss-marples-weihnachten?id=AUDI20251225_NR_0009
https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-4-eine-toedliche-hochzeit?id=AUDI20260101_NR_0003
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Über diesen Podcast
Das ist SRF Hörspiel: Ob als aktuelles Dialekt-Hörspiel, als rasant
inszenierter Radio-Krimi oder als intimes Hörstück, es erwarten Sie
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