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  4. Lithium gegen Alzheimer – was steckt wirklich dahinter?"
Eine Harvard-Studie hat Lithium als mögliches
Therapeutikum gegen Alzheimer zurück ins

Gespräch gebracht. Was steckt wirklich dahinter — und
warum könnte ausgerechnet das Salz

entscheidend sein?

Alzheimer ist die häufigste Demenzform weltweit — und bis heute
haben wir keine Therapie, die die

Krankheit wirklich aufhält. In dieser Episode schauen Jan und Ben
auf ein Molekül, das seit 25 Jahren

in der Forschung auftaucht und trotzdem nie klinisch
durchgekommen ist: Lithium.

Eine neue Studie der Harvard Medical School liefert jetzt eine
Erklärung — und zeigt, warum ein

spezifisches Lithiumsalz (Lithium-Orotat) möglicherweise das
entscheidende fehlende Puzzlestück

war.

In dieser Folge:

stößt

 Warum Alzheimer so schwer zu behandeln ist — und wo die
Amyloid-Hypothese an ihre Grenzen

 Was Lithium im gesunden Gehirn tut und welche Rolle
GSK3-beta spielt

 Der Mechanismus: Wie Amyloid-Plaques Lithium sequestrieren
— und das gesunde Gewebe

unterversorgt lassen

 Lithium-Orotat vs. Lithiumcarbonat: Warum das Salz alles
ändert

 Was die Tierdaten zeigen — und warum der Weg zum Menschen
noch offen ist

 Welche Humandaten bereits existieren und was von künftigen
Studien zu erwarten ist

 Hauptstudie dieser Episode

Aron et al. (2025) — Lithium deficiency and
sequestration in amyloid plaques contribute to Alzheimer's

disease pathology

Harvard Medical School / Nature Aging (2025)

 Humanstudien — Lithium bei MCI und
Alzheimer

Forlenza et al. (2011) — Disease-modifying
properties of long-term lithium treatment for amnestic mild

cognitive impairment

British Journal of Psychiatry, 198(5), 351–356

doi:10.1192/bjp.bp.110.080044

 Randomisierter Trial: Lithiumcarbonat bei MCI,
signifikante Verbesserung kognitiver Scores und CSF-Biomarker

Nunes et al. (2013) — Lithium and risk for
Alzheimer's disease in elderly patients with bipolar disorder

British Journal of Psychiatry, 190(4), 359–360

doi:10.1192/bjp.bp.106.029868

 Retrospektive Kohortenstudie: Lithium-Langzeittherapie
assoziiert mit reduziertem Alzheimer-Risiko

Kessing et al. (2008) — Lithium treatment
and risk of dementia

Archives of General Psychiatry, 65(11), 1331–1335

doi:10.1001/archpsyc.65.11.1331

 Epidemiologisch: Lithium-Therapie bei bipolaren
Patienten  reduziertes Demenzrisiko auf
Bevölkerungsniveau

 Mechanismus — GSK3-beta

Hooper et al. (2008) — The GSK3 family as
therapeutic target for Alzheimer's disease

Nature Reviews Neuroscience, 9(5), 396–407

doi:10.1038/nrn2321

 Überblick zur zentralen Rolle von GSK3-beta in
Tau-Phosphorylierung und Neuroinflammation

Eldar-Finkelman & Martinez (2011) —
GSK-3 Inhibitors: Preclinical and Clinical Focus on CNS

Frontiers in Molecular Neuroscience, 4, 32

doi:10.3389/fnmol.2011.00032

 Lithium als GSK3-Inhibitor: Wirkmechanismus,
Dosisabhängigkeit, therapeutische
Breite Lithium-Orotat — Pharmakokinetik

Kling et al. (2022) — Lithium salts: A
comparison of pharmacokinetic properties

Psychopharmacology (Berl.), 239, 3505–3517

doi:10.1007/s00213-022-06198-6

 Vergleich verschiedener Lithiumsalze hinsichtlich
Bioverfügbarkeit, ZNS-Penetration und Verträglichkeit

 Alzheimer Epidemiologie & aktuelle
Therapieoptionen

Alzheimer Forschung Initiative (2024) —
Lithium und Alzheimer — aktueller Forschungsstand

alzheimer-forschung.de/forschung/aktuell/lithium/

https://www.alzheimer-forschung.de/forschung/aktuell/lithium/

 Deutschsprachige Einordnung für Hintergrundrecherche

Van Marum (2008) — Current and future
therapy in Alzheimer's disease

Fundamental & Clinical Pharmacology, 22(3), 265–274

doi:10.1111/j.1472-8206.2008.00578.x

 Übersicht Therapieansätze inkl. Lithium als
Neuroprotektivum
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„Lithium gegen Alzheimer – was steckt wirklich dahinter?"“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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