Longevity Decoded

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Episoden

Lithium gegen Alzheimer – was steckt wirklich dahinter?"
11.06.2026
24 Minuten
Eine Harvard-Studie hat Lithium als mögliches Therapeutikum gegen Alzheimer zurück ins


Gespräch gebracht. Was steckt wirklich dahinter — und warum könnte ausgerechnet das Salz


entscheidend sein?


Alzheimer ist die häufigste Demenzform weltweit — und bis heute haben wir keine Therapie, die die


Krankheit wirklich aufhält. In dieser Episode schauen Jan und Ben auf ein Molekül, das seit 25 Jahren


in der Forschung auftaucht und trotzdem nie klinisch durchgekommen ist: Lithium.


Eine neue Studie der Harvard Medical School liefert jetzt eine Erklärung — und zeigt, warum ein


spezifisches Lithiumsalz (Lithium-Orotat) möglicherweise das entscheidende fehlende Puzzlestück


war.


In dieser Folge:


stößt


 Warum Alzheimer so schwer zu behandeln ist — und wo die Amyloid-Hypothese an ihre Grenzen


 Was Lithium im gesunden Gehirn tut und welche Rolle GSK3-beta spielt


 Der Mechanismus: Wie Amyloid-Plaques Lithium sequestrieren — und das gesunde Gewebe


unterversorgt lassen


 Lithium-Orotat vs. Lithiumcarbonat: Warum das Salz alles ändert


 Was die Tierdaten zeigen — und warum der Weg zum Menschen noch offen ist


 Welche Humandaten bereits existieren und was von künftigen Studien zu erwarten ist


 Hauptstudie dieser Episode


Aron et al. (2025) — Lithium deficiency and sequestration in amyloid plaques contribute to Alzheimer's


disease pathology


Harvard Medical School / Nature Aging (2025)


 Humanstudien — Lithium bei MCI und Alzheimer


Forlenza et al. (2011) — Disease-modifying properties of long-term lithium treatment for amnestic mild


cognitive impairment


British Journal of Psychiatry, 198(5), 351–356


doi:10.1192/bjp.bp.110.080044


 Randomisierter Trial: Lithiumcarbonat bei MCI, signifikante Verbesserung kognitiver Scores und CSF-Biomarker


Nunes et al. (2013) — Lithium and risk for Alzheimer's disease in elderly patients with bipolar disorder


British Journal of Psychiatry, 190(4), 359–360


doi:10.1192/bjp.bp.106.029868


 Retrospektive Kohortenstudie: Lithium-Langzeittherapie assoziiert mit reduziertem Alzheimer-Risiko


Kessing et al. (2008) — Lithium treatment and risk of dementia


Archives of General Psychiatry, 65(11), 1331–1335


doi:10.1001/archpsyc.65.11.1331


 Epidemiologisch: Lithium-Therapie bei bipolaren Patienten  reduziertes Demenzrisiko auf Bevölkerungsniveau


 Mechanismus — GSK3-beta


Hooper et al. (2008) — The GSK3 family as therapeutic target for Alzheimer's disease


Nature Reviews Neuroscience, 9(5), 396–407


doi:10.1038/nrn2321


 Überblick zur zentralen Rolle von GSK3-beta in Tau-Phosphorylierung und Neuroinflammation


Eldar-Finkelman & Martinez (2011) — GSK-3 Inhibitors: Preclinical and Clinical Focus on CNS


Frontiers in Molecular Neuroscience, 4, 32


doi:10.3389/fnmol.2011.00032


 Lithium als GSK3-Inhibitor: Wirkmechanismus, Dosisabhängigkeit, therapeutische Breite Lithium-Orotat — Pharmakokinetik


Kling et al. (2022) — Lithium salts: A comparison of pharmacokinetic properties


Psychopharmacology (Berl.), 239, 3505–3517


doi:10.1007/s00213-022-06198-6


 Vergleich verschiedener Lithiumsalze hinsichtlich Bioverfügbarkeit, ZNS-Penetration und Verträglichkeit


 Alzheimer Epidemiologie & aktuelle Therapieoptionen


Alzheimer Forschung Initiative (2024) — Lithium und Alzheimer — aktueller Forschungsstand


alzheimer-forschung.de/forschung/aktuell/lithium/


https://www.alzheimer-forschung.de/forschung/aktuell/lithium/


 Deutschsprachige Einordnung für Hintergrundrecherche


Van Marum (2008) — Current and future therapy in Alzheimer's disease


Fundamental & Clinical Pharmacology, 22(3), 265–274


doi:10.1111/j.1472-8206.2008.00578.x


 Übersicht Therapieansätze inkl. Lithium als Neuroprotektivum
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Warum dein Immunsystem im Alter schwächer wird
04.06.2026
31 Minuten
Unser Immunsystem altert mit uns – aber nicht einfach, indem es „schwächer“ wird. Es wird vor allem unpräziser: Es reagiert auf manche Gefahren schlechter, produziert gleichzeitig aber mehr chronisches Entzündungsrauschen. Genau hier beginnt Immunseneszenz.


In dieser Folge sprechen wir darüber, warum ein langlebiges Immunsystem nicht maximal aggressiv sein sollte, sondern präzise, lernfähig und gut reguliert. Wir erklären, welche Rolle der Thymus, Inflammaging, chronische Entzündung und der unterschätzte Faktor CMV spielen – und warum Immunalterung mit Infekten, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Mortalität zusammenhängt.
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Nikotin ohne Zigaretten: Kognitions-Booster oder Suchtfalle?
28.05.2026
32 Minuten
Nikotin ohne Zigaretten – gefährlich, nützlich, oder irgendwo dazwischen?  In dieser Episode zerlegen wir die Wissenschaft hinter Nikotin: Was macht das Molekül wirklich mit dem Gehirn? Warum ist Nikotin nicht dasselbe wie Tabak? Und welche Produkte sind am wenigsten schädlich?  Themen: Kognition & Arbeitsgedächtnis | Abhängigkeitsmechanismen | Schlaf & REM | ZYN, Vapes & Pflaster im Risiko-Vergleich | Raucherentwöhnung | Nikotin & Longevity  Evidenzbasiert. Kein Hype. Nur Daten.
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Hormone & Longevity: Warum Männer und Frauen anders altern
21.05.2026
37 Minuten
Altern Männer und Frauen eigentlich gleich – nur unterschiedlich schnell? Oder laufen im Körper komplett andere biologische Prozesse ab?


In dieser Folge schauen wir darauf, wie Hormone unser Altern prägen: von Östrogen, Testosteron und Zyklus über Menopause und den langsamen Testosteronabfall bis hin zu Herz-Kreislauf-Risiko, Stoffwechsel, Gehirn, Krebsrisiken und Immunsystem.


Es geht nicht um Klischees wie „Frauen leben länger“ oder „Männer achten weniger auf sich“, sondern um die Frage: Welche biologischen Engpässe bestimmen Gesundheit und Langlebigkeit bei Männern und Frauen wirklich?


Warum ist die Menopause ein entscheidendes Präventionsfenster? Warum sollte Testosteron beim Mann nüchtern und differenziert betrachtet werden? Und warum ist Longevity am Ende nicht unisex?


Eine Folge über Hormone, Prävention und die Frage, wie Männer und Frauen gezielter gesund altern können. Grundlage ist das Skript zu „Mann vs. Frau – Wie Hormone unser Altern und unsere Gesundheit prägen“. 
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Warum wir nach Diäten wieder zunehmen – Die Wissenschaft hinter dem Jo-Jo-Effekt
14.05.2026
21 Minuten
Warum nehmen so viele Menschen nach einer erfolgreichen Diät wieder zu? In dieser Folge sprechen wir evidenzbasiert über den sogenannten Jo-Jo-Effekt – und warum er kein Zeichen mangelnder Disziplin ist, sondern eine biologische Schutzreaktion des Körpers.


Du erfährst, welche Rolle Hormone wie Leptin und Ghrelin spielen, warum der Stoffwechsel nach einer Diät herunterfährt, weshalb Muskelverlust das Halten des Gewichts erschwert und was aktuelle Langzeitstudien wirklich zeigen.


Außerdem geht es um die Frage: Wie kann man Gewicht langfristig halten – ohne Crash-Diäten und Frustspiralen?


Diese Episode liefert wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, praktische Strategien für den Alltag und konkrete Maßnahmen gegen die typische Gewichtsrücknahme nach Diäten.
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Über diesen Podcast

Hey! Wir sind Ben & Jan, zwei Medizinstudenten mit einer Mission: Wissenschaftlich fundiertes Wissen über Langlebigkeit für alle verständlich zu machen. In unserem Podcast „Longevity Decoded“ entschlüsseln wir die Wissenschaft hinter einem langen, gesunden Leben – ohne Hype, nur echte Erkenntnisse. 🔬 Evidenzbasiert – Keine Mythen, nur Fakten 🎙 Locker & verständlich – Wissenschaft ohne Fachchinesisch 🧬 Für alle – Egal ob Mediziner oder einfach nur interessiert Abonniere uns & entdecke die Kunst des langen Lebens! 🚀
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Warum wir nach Diäten wieder zunehmen – Die Wissenschaft hinter dem Jo-Jo-Effekt
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