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Beschreibung
vor 1 Woche
Deutschland erlebt eine Rekord-Auswanderung: 2025 verließen rund
289.000 deutsche Staatsangehörige das Land. Doch wer auswandert,
stößt schnell auf eine der teuersten Steuerfallen des deutschen
Steuerrechts – die Wegzugsteuer. In dieser Podcast-Folge
analysieren wir die steuerlichen Folgen eines Wegzugs aus
Deutschland und die Gründe, weshalb immer mehr Unternehmer,
Investoren und Fachkräfte Länder wie die Schweiz, Österreich,
Spanien oder die Türkei als neue Heimat wählen. Dabei geht es um
die hohe Steuer- und Abgabenbelastung, die Möglichkeiten der
Vermögensbildung sowie die Frage, welche Staaten aus steuerlicher
Sicht tatsächlich attraktiv sind. Im Mittelpunkt steht die
Wegzugsteuer nach § 6 AStG. Bereits bei Beteiligungen von mehr als
1 % an einer Kapitalgesellschaft unterstellt das Gesetz beim Wegzug
einen fiktiven Verkauf der Anteile zum Marktwert. Wir zeigen anhand
eines Praxisbeispiels, wie Unternehmensanteile nach den §§ 202, 203
BewG bewertet werden und weshalb selbst ohne tatsächlichen Verkauf
schnell Steuerforderungen im sechs- oder siebenstelligen Bereich
entstehen können. Außerdem erläutern wir, wann ein steuerlicher
Wegzug überhaupt vorliegt und welche Besonderheiten bei Wohnsitz,
Lebensmittelpunkt und DBA-Staaten gelten. Daneben besprechen wir
die Rückkehrregelung des § 6 Abs. 3 AStG, die unter bestimmten
Voraussetzungen zum vollständigen Entfallen der Wegzugsteuer führen
kann. Dabei gehen wir auf das BFH-Urteil vom 21.12.2022 – I R 55/19
ein, nach dem letztlich die tatsächliche Rückkehr entscheidend ist.
Zudem erläutern wir die aktuellen Stundungsregelungen und die
Auswirkungen des EuGH-Urteils Wächtler vom 26.02.2019 – C-581/17.
Außerdem zeigen wir, weshalb auch Einzelunternehmer von einer
Wegzugsbesteuerung betroffen sein können. Im Fokus stehen die
Entstrickungsbesteuerung nach § 4 Abs. 1 EStG, die Betriebsaufgabe
nach § 16 Abs. 3a EStG sowie die Besteuerung immaterieller
Wirtschaftsgüter. Dabei besprechen wir auch das BFH-Urteil vom
12.06.2019 zur steuerlichen Behandlung kommerzialisierbarer
Namensrechte und die besonderen Risiken für Influencer und digitale
Geschäftsmodelle. Abschließend stellen wir verschiedene
Gestaltungsansätze zur Vermeidung der Wegzugsteuer vor, darunter
Holdingstrukturen über eine GmbH & Co. KG, Familienstiftungen
und Schenkungen unter Nießbrauchsvorbehalt. Außerdem werfen wir
einen Blick auf die geplante Ausweitung der Wegzugbesteuerung auf
Investmentfonds und ETFs und diskutieren, warum künftig selbst
breit gestreute Fondsanlagen von den neuen Regelungen betroffen
sein könnten. Nähere Informationen zum Podcast und alle bisherigen
Folgen findest Du auf unserer neuen Website:
https://www.steuer-podcast.de/ Schau gern mal vorbei und stell uns
Deine Frage! Du willst deine Einkommensteuererklärung selbst über
ELSTER machen, aber dabei keinen Cent liegen lassen? Dann sicher
dir das neues Buch: „Sei doch nicht besteuert“ (Erweiterte &
aktualisierte Ausgabe 2026) https://amzn.eu/d/0aKeCQmB Mit Widmung:
www.rombach.de/steuerfabi Hier findest Du unsere Kontaktdaten, um
bei steuerberaten.de Mandant zu werden oder eine einmalige
Steuerfrage zu stellen: https://www.steuerberaten.de/kontakt/ Du
hast Fragen oder Anmerkungen zum Podcast? Dann schreib uns gerne
eine E-Mail an: podcast@steuerversum.de
289.000 deutsche Staatsangehörige das Land. Doch wer auswandert,
stößt schnell auf eine der teuersten Steuerfallen des deutschen
Steuerrechts – die Wegzugsteuer. In dieser Podcast-Folge
analysieren wir die steuerlichen Folgen eines Wegzugs aus
Deutschland und die Gründe, weshalb immer mehr Unternehmer,
Investoren und Fachkräfte Länder wie die Schweiz, Österreich,
Spanien oder die Türkei als neue Heimat wählen. Dabei geht es um
die hohe Steuer- und Abgabenbelastung, die Möglichkeiten der
Vermögensbildung sowie die Frage, welche Staaten aus steuerlicher
Sicht tatsächlich attraktiv sind. Im Mittelpunkt steht die
Wegzugsteuer nach § 6 AStG. Bereits bei Beteiligungen von mehr als
1 % an einer Kapitalgesellschaft unterstellt das Gesetz beim Wegzug
einen fiktiven Verkauf der Anteile zum Marktwert. Wir zeigen anhand
eines Praxisbeispiels, wie Unternehmensanteile nach den §§ 202, 203
BewG bewertet werden und weshalb selbst ohne tatsächlichen Verkauf
schnell Steuerforderungen im sechs- oder siebenstelligen Bereich
entstehen können. Außerdem erläutern wir, wann ein steuerlicher
Wegzug überhaupt vorliegt und welche Besonderheiten bei Wohnsitz,
Lebensmittelpunkt und DBA-Staaten gelten. Daneben besprechen wir
die Rückkehrregelung des § 6 Abs. 3 AStG, die unter bestimmten
Voraussetzungen zum vollständigen Entfallen der Wegzugsteuer führen
kann. Dabei gehen wir auf das BFH-Urteil vom 21.12.2022 – I R 55/19
ein, nach dem letztlich die tatsächliche Rückkehr entscheidend ist.
Zudem erläutern wir die aktuellen Stundungsregelungen und die
Auswirkungen des EuGH-Urteils Wächtler vom 26.02.2019 – C-581/17.
Außerdem zeigen wir, weshalb auch Einzelunternehmer von einer
Wegzugsbesteuerung betroffen sein können. Im Fokus stehen die
Entstrickungsbesteuerung nach § 4 Abs. 1 EStG, die Betriebsaufgabe
nach § 16 Abs. 3a EStG sowie die Besteuerung immaterieller
Wirtschaftsgüter. Dabei besprechen wir auch das BFH-Urteil vom
12.06.2019 zur steuerlichen Behandlung kommerzialisierbarer
Namensrechte und die besonderen Risiken für Influencer und digitale
Geschäftsmodelle. Abschließend stellen wir verschiedene
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Holdingstrukturen über eine GmbH & Co. KG, Familienstiftungen
und Schenkungen unter Nießbrauchsvorbehalt. Außerdem werfen wir
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breit gestreute Fondsanlagen von den neuen Regelungen betroffen
sein könnten. Nähere Informationen zum Podcast und alle bisherigen
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bei steuerberaten.de Mandant zu werden oder eine einmalige
Steuerfrage zu stellen: https://www.steuerberaten.de/kontakt/ Du
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