Joseph Haydn: Streichquartett G-Dur op. 33 Nr. 5
vor 3 Tagen
«auf-hören» – so lautete das Motto der diesjährigen, 30. Ittinger
Pfingstkonzerte. Die «Diskothek» war bei dieser Jubiläumsausgabe zu
Gast, und beim Blindvergleich verschiedener Aufnahmen vor Publikum
konnten auch die Zuhörenden vor Ort ihre Stimme ab ...
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Beschreibung
vor 3 Tagen
«auf-hören» – so lautete das Motto der diesjährigen, 30. Ittinger
Pfingstkonzerte. Die «Diskothek» war bei dieser Jubiläumsausgabe zu
Gast, und beim Blindvergleich verschiedener Aufnahmen vor Publikum
konnten auch die Zuhörenden vor Ort ihre Stimme abgeben. Passend
zum Motto hört das besprochene Stück denn auch auf, bevor es
überhaupt beginnt, so paradox das klingen mag: Zwei Akkorde,
Dominante-Tonika; eine Schlusskadenz setzt Joseph Haydn, der
«Vater» der Gattung Streichquartett, an den Anfang seines op. 33
Nr. 5, ein musikalischer Trugschluss quasi als Einstieg, der vom
ersten Takt weg Aufmerksamkeit weckt. Überhaupt ist das gesamte
Werk gespickt mit geistvollen Ideen, die Zuhörende und Interpreten
und Interpretinnen herausfordern. Im langsamen Satz zeigt uns der
Wiener Meister seine düstere Seite, und im abschliessenden Finale
variiert er ein Siciliano-Thema dergestalt, dass sich alle vier
Quartettmitglieder nacheinander an ihren Instrumenten profilieren
können. Moritz Weber hört und analysiert mit dem Liedbegleiter und
Komponisten Daniel Fueter und die Geigerin Agata Lazarczyk vom
Carmina Quartett das Streichquartett in G-Dur von Haydn in den
Gemäuern des altehrwürdigen Klosters.
Pfingstkonzerte. Die «Diskothek» war bei dieser Jubiläumsausgabe zu
Gast, und beim Blindvergleich verschiedener Aufnahmen vor Publikum
konnten auch die Zuhörenden vor Ort ihre Stimme abgeben. Passend
zum Motto hört das besprochene Stück denn auch auf, bevor es
überhaupt beginnt, so paradox das klingen mag: Zwei Akkorde,
Dominante-Tonika; eine Schlusskadenz setzt Joseph Haydn, der
«Vater» der Gattung Streichquartett, an den Anfang seines op. 33
Nr. 5, ein musikalischer Trugschluss quasi als Einstieg, der vom
ersten Takt weg Aufmerksamkeit weckt. Überhaupt ist das gesamte
Werk gespickt mit geistvollen Ideen, die Zuhörende und Interpreten
und Interpretinnen herausfordern. Im langsamen Satz zeigt uns der
Wiener Meister seine düstere Seite, und im abschliessenden Finale
variiert er ein Siciliano-Thema dergestalt, dass sich alle vier
Quartettmitglieder nacheinander an ihren Instrumenten profilieren
können. Moritz Weber hört und analysiert mit dem Liedbegleiter und
Komponisten Daniel Fueter und die Geigerin Agata Lazarczyk vom
Carmina Quartett das Streichquartett in G-Dur von Haydn in den
Gemäuern des altehrwürdigen Klosters.
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