Rezension: Wild wuchern von Katharina Köller

Rezension: Wild wuchern von Katharina Köller

vor 4 Tagen
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Beschreibung

vor 4 Tagen
Die eine hat alles, was das bürgerliche Leben anbietet und blutet
darunter. Die andere hat sich all dem entzogen und lebt in einer
Art von Freiheit, die fremd und faszinierend zugleich wirkt. Die
beiden Protagonistinnen Marie und Johanna könnten unterschiedlicher
nicht sein. „Wild wuchern“ erschien am 26. Februar 2025 im Penguin
Verlag und hat 208 Seiten. Es ist ein Roman, der bleibt. Nicht weil
er Antworten gibt, denn das Ende löst nichts auf, und das ist gut
so. Sondern weil er Fragen stellt, die man mit sich trägt: Wovor
fliehen Frauen, wenn alles von außen stimmt? Was bedeutet Freiheit
wirklich? Und was könnten wir sein, wenn wir aufhören, das zu sein,
was andere von uns erwarten? Empfehlenswert für alle, die Lust auf
ausgefallene Sprache, Bergkulisse, weibliche Selbstermächtigung und
eine Geschichte haben, die bis zur letzten Seite in der Schwebe
hält. Katharina Köller ist Schriftstellerin, Schauspielerin und
Theatermacherin aus dem Burgenland, heute in Wien und Innsbruck
zuhause. 2020 debütierte sie mit dem preisgekrönten Roman „Was ich
im Wasser sah", 2025 folgte „Wild wuchern". Ihre Texte verbinden
literarisches Erzählen mit theatralem Denken – sinnlich,
atmosphärisch und an den Grenzen der Genres.
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