Manuela Brunner: Flusshitzewellen werden unterschätzt
vor 1 Woche
Flüsse sind in den letzten 40 Jahren jedes Jahrzehnt um 0.5 Grad
wärmer geworden, insgesamt um 2 Grad. Dies zeigen erste Resultate
des Forschungsprojekts zu Flusshitzewellen. Das Phänomen werde
unterschätzt, sagt Manuela Brunner, ETH-Professorin für H ...
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Beschreibung
vor 1 Woche
Flüsse sind in den letzten 40 Jahren jedes Jahrzehnt um 0.5 Grad
wärmer geworden, insgesamt um 2 Grad. Dies zeigen erste Resultate
des Forschungsprojekts zu Flusshitzewellen. Das Phänomen werde
unterschätzt, sagt Manuela Brunner, ETH-Professorin für Hydrologie
und Klimafolgen. Die Aare überschritt bereits im Mai die
20-Grad-Marke. Letztes Jahr verendeten Fische aufgrund zu hoher
Temperaturen in den Flüssen, oder Gewässer mussten notfallmässig
ausgefischt werden. Das Phänomen der Flusshitzewellen nimmt
europaweit zu. Dies zeigen erste Resultate eines
ETH-Forschungsprojekts des Nationalfonds am Schnee- und
Lawinenforschungsinstitut in Davos. «Das Risiko von
Flusshitzewellen werde bisher unterschätzt», sagt die Leiterin
Manuela Brunner, Professorin für Hydrologie und Klimafolgen an der
ETH Zürich. Mit Modellrechnungen werden aus über 170
Flusseinzugsgebieten in Europa die Temperaturen der Gewässer
analysiert und für die Zukunft berechnet. Welche Folgen hat diese
Erwärmung der Gewässer für die Fische, das Trinkwasser und die
Energieversorgung? Manuela Brunner ist zu Gast im Tagesgespräch bei
Karoline Arn.
wärmer geworden, insgesamt um 2 Grad. Dies zeigen erste Resultate
des Forschungsprojekts zu Flusshitzewellen. Das Phänomen werde
unterschätzt, sagt Manuela Brunner, ETH-Professorin für Hydrologie
und Klimafolgen. Die Aare überschritt bereits im Mai die
20-Grad-Marke. Letztes Jahr verendeten Fische aufgrund zu hoher
Temperaturen in den Flüssen, oder Gewässer mussten notfallmässig
ausgefischt werden. Das Phänomen der Flusshitzewellen nimmt
europaweit zu. Dies zeigen erste Resultate eines
ETH-Forschungsprojekts des Nationalfonds am Schnee- und
Lawinenforschungsinstitut in Davos. «Das Risiko von
Flusshitzewellen werde bisher unterschätzt», sagt die Leiterin
Manuela Brunner, Professorin für Hydrologie und Klimafolgen an der
ETH Zürich. Mit Modellrechnungen werden aus über 170
Flusseinzugsgebieten in Europa die Temperaturen der Gewässer
analysiert und für die Zukunft berechnet. Welche Folgen hat diese
Erwärmung der Gewässer für die Fische, das Trinkwasser und die
Energieversorgung? Manuela Brunner ist zu Gast im Tagesgespräch bei
Karoline Arn.
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