Raphael Rues: Rehabilitierung für Tessiner Widerstandskämpfer
vor 5 Tagen
Ein weitgehend vergessenes Kapitel des Zweiten Weltkrieges:
Tessinerinnen und Tessiner unterstützten italienische Partisanen im
Kampf gegen den Faschismus. Der Tessiner Historiker Rues spricht im
Tagesgespräch mit Iwan Santoro über diese damals verbot ...
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 5 Tagen
Ein weitgehend vergessenes Kapitel des Zweiten Weltkrieges:
Tessinerinnen und Tessiner unterstützten italienische Partisanen im
Kampf gegen den Faschismus. Der Tessiner Historiker Rues spricht im
Tagesgespräch mit Iwan Santoro über diese damals verbotene
grenzüberschreitende Hilfe in Kriegszeiten. Rund zwei Jahre lang,
bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, kämpften Partisanen im Gebiet
um Domodossola nahe der Schweizer Grenze gegen italienische
Faschisten und die deutsche Wehrmacht. Kurz vor Kriegsende entstand
dort für wenige Wochen die freie Partisanenrepublik Ossola. Auch
Tessinerinnen und Tessiner unterstützten den Widerstand. Sie
schmuggelten Waffen über die Grenze und versteckten Partisanen vor
den Faschisten. In der neutralen Schweiz war diese Form der
Nachbarschaftshilfe jedoch verboten. Viele der Helferinnen und
Helfer wurden deshalb bestraft. Mehr als 80 Jahre später sollen sie
nun für ihr Engagement offiziell rehabilitiert werden. Der
Nationalrat hat bereits zugestimmt. Der Ständerat dürfte der
Rehabilitierung nächste Woche zustimmen. Der Tessiner Historiker
Raphael Rues hat die Ereignisse in seinem Buch «Kampfzone Ossola»
aufgearbeitet. Im Tagesgespräch mit Iwan Santoro erzählt er, wie
nah die Wirren des Zweiten Weltkriegs damals an die Schweizer
Grenze heranrückten.
Tessinerinnen und Tessiner unterstützten italienische Partisanen im
Kampf gegen den Faschismus. Der Tessiner Historiker Rues spricht im
Tagesgespräch mit Iwan Santoro über diese damals verbotene
grenzüberschreitende Hilfe in Kriegszeiten. Rund zwei Jahre lang,
bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, kämpften Partisanen im Gebiet
um Domodossola nahe der Schweizer Grenze gegen italienische
Faschisten und die deutsche Wehrmacht. Kurz vor Kriegsende entstand
dort für wenige Wochen die freie Partisanenrepublik Ossola. Auch
Tessinerinnen und Tessiner unterstützten den Widerstand. Sie
schmuggelten Waffen über die Grenze und versteckten Partisanen vor
den Faschisten. In der neutralen Schweiz war diese Form der
Nachbarschaftshilfe jedoch verboten. Viele der Helferinnen und
Helfer wurden deshalb bestraft. Mehr als 80 Jahre später sollen sie
nun für ihr Engagement offiziell rehabilitiert werden. Der
Nationalrat hat bereits zugestimmt. Der Ständerat dürfte der
Rehabilitierung nächste Woche zustimmen. Der Tessiner Historiker
Raphael Rues hat die Ereignisse in seinem Buch «Kampfzone Ossola»
aufgearbeitet. Im Tagesgespräch mit Iwan Santoro erzählt er, wie
nah die Wirren des Zweiten Weltkriegs damals an die Schweizer
Grenze heranrückten.
Weitere Episoden
26 Minuten
vor 1 Tag
29 Minuten
vor 3 Tagen
26 Minuten
vor 4 Tagen
26 Minuten
vor 6 Tagen
30 Minuten
vor 1 Woche
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.