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Beschreibung
vor 6 Tagen
Im Februar 2025 schreibt Félix Tshisekedi, Präsident der
Demokratischen Republik Kongo, einen Brief an Donald Trump, mit
einem Angebot: Zugang zu den Kobalt-, Coltan- und Kupfervorkommen
seines Landes im Gegenzug für amerikanische Sicherheitsgarantien im
andauernden Kampf mit den M23-Rebellen im Osten des Landes. Ein
Rohstoffe-gegen-Schutz-Deal, der wenige Monate später als
Washington Accords unterzeichnet wird und damit die Frage, wem der
Boden des ansonsten international wenig beachteten Kongo eigentlich
gehört, schlagartig wieder in die Mitte der Weltpolitik rückt.
Dabei folgt der neue Deal mit Trump eigentlich nur einem sehr alten
Muster, das sich im Kongo über die letzten 140 Jahre etabliert hat:
Große, oft vage Versprechen aus dem Ausland im Austausch für die
realen Rohstoffe des Kongo. Diese Reihe widmet sich der Geschichte,
die zu dem Deal geführt hat, sowie seiner Gegenwart und damit der
heutigen Demokratischen Republik Kongo wie dem internationalen und
nationalen Ringen um ihre Rohstoffe. Einem Ort, der politisch und
medial wenig betrachtet wird - als die vermeintliche globale
Peripherie -, der aber gleichzeitig nicht nur überladen ist mit
allerlei Symbolik, sondern real eigentlich schon immer einer der
Knotenpunkte der Weltpolitik ist: über die Kolonialgeschichte, den
Kalten Krieg bis hin zur heutigen Energiewende. Folge eins legt das
historische Fundament. Von der Berliner Konferenz 1884, auf der
Leopold II. den Kongo zugesprochen bekommt, über die belgische
Kolonialherrschaft und die Ermordung Patrice Lumumbas bis zu
Mobutus drei Jahrzehnten Kleptokratie und den Kongokriegen. Eine
Folge über die Frage, wie ein Land so systematisch arm geblieben
ist - obwohl, oder eher: weil es auf einem der größten
Rohstoffvorkommen der Welt sitzt.
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Ihr könnt dieses Podcast finanziell unterstützen, via: Überweisung
an: Mick Klöcker ING-Diba IBAN DE17 5001 0517 5446 1036 89 Paypal
an: Mick.Kloecker@gmx.de oder über steadyhq.com: Neben der Spur
https://steadyhq.com/de/neben-der-spur/
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Produktion, Recherche und Moderation: Mick Klöcker Feedback,
Anregungen und Kritik an: Mick.Kloecker@gmx.de oder über Twitter:
@NDS_mk1 Besonderer Dank für künstlerische, musikalische,
technische und freundschaftliche Unterstützung an: Musik: Joscha
@gruneWav Logo: Danny @Dann_____y
Demokratischen Republik Kongo, einen Brief an Donald Trump, mit
einem Angebot: Zugang zu den Kobalt-, Coltan- und Kupfervorkommen
seines Landes im Gegenzug für amerikanische Sicherheitsgarantien im
andauernden Kampf mit den M23-Rebellen im Osten des Landes. Ein
Rohstoffe-gegen-Schutz-Deal, der wenige Monate später als
Washington Accords unterzeichnet wird und damit die Frage, wem der
Boden des ansonsten international wenig beachteten Kongo eigentlich
gehört, schlagartig wieder in die Mitte der Weltpolitik rückt.
Dabei folgt der neue Deal mit Trump eigentlich nur einem sehr alten
Muster, das sich im Kongo über die letzten 140 Jahre etabliert hat:
Große, oft vage Versprechen aus dem Ausland im Austausch für die
realen Rohstoffe des Kongo. Diese Reihe widmet sich der Geschichte,
die zu dem Deal geführt hat, sowie seiner Gegenwart und damit der
heutigen Demokratischen Republik Kongo wie dem internationalen und
nationalen Ringen um ihre Rohstoffe. Einem Ort, der politisch und
medial wenig betrachtet wird - als die vermeintliche globale
Peripherie -, der aber gleichzeitig nicht nur überladen ist mit
allerlei Symbolik, sondern real eigentlich schon immer einer der
Knotenpunkte der Weltpolitik ist: über die Kolonialgeschichte, den
Kalten Krieg bis hin zur heutigen Energiewende. Folge eins legt das
historische Fundament. Von der Berliner Konferenz 1884, auf der
Leopold II. den Kongo zugesprochen bekommt, über die belgische
Kolonialherrschaft und die Ermordung Patrice Lumumbas bis zu
Mobutus drei Jahrzehnten Kleptokratie und den Kongokriegen. Eine
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ist - obwohl, oder eher: weil es auf einem der größten
Rohstoffvorkommen der Welt sitzt.
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