Beschreibung
vor 5 Tagen
Gleichgewicht ist viel mehr als nur die Fähigkeit, auf einem Bein
zu stehen oder nicht umzufallen.
In dieser Episode von AmygdaBLA geht es darum,
warum unser Gleichgewicht eine zentrale Grundlage für Bewegung,
Stabilität, Kraftentwicklung, Sicherheit und Leistungsfähigkeit
ist. Ich erkläre, warum klassisches Gleichgewichtstraining mit
Einbeinstand oder Wackelbrett zwar nicht falsch ist, aber oft zu
kurz greift.
Denn aus neurozentrierter Sicht entsteht Gleichgewicht nicht nur
in den Füßen, sondern vor allem durch das
Zusammenspiel von drei wichtigen Systemen:
Propriozeption, also unsere Körperkarte,
das vestibuläre System, also unser Gleichgewichtsorgan im
Innenohr,
und das visuelle System, also unsere Augen.
Wenn eines dieser Systeme nicht sauber arbeitet, kann das Gehirn
Unsicherheit wahrnehmen und mit typischen Kompensationen
reagieren: mehr Muskelspannung, steifere Bewegungen, kürzere
Schritte, Unsicherheit, Nackenverspannungen oder eingeschränkte
Beweglichkeit.
In der Folge erfährst du:
warum Gleichgewicht mehr ist als Einbeinstand und Wackelbrett
welche Rolle Körperkarte, Innenohr und Augen spielen
wie das Gehirn Gleichgewicht erzeugt
warum Unsicherheit häufig zu Spannung und Steifigkeit führt
woran du propriozeptive, vestibuläre und visuelle Defizite
erkennen kannst
welche einfachen Übungen du nutzen kannst, um dein
Gleichgewicht neurozentriert zu trainieren
Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest, findest du viele
theoretische Grundlagen, Tests und praktische Übungen in meinem
Buch:
„Neuronales Training für ein besseres Gleichgewicht“
https://www.dersportverlag.de/detailview?no=137962
Neuro-Trainer finden:
https://artztneuro.com/pages/trainer?srsltid=AfmBOorcgQtTt3xDCRAbpE0NdLjy4w3mxlxPGVQ4I6rN3Fb2-mgBs6f8
Viel Spaß beim Hören, Kommentieren und Weiterdenken. Und wie
immer gilt: Manchmal reicht ein kleiner neuronaler Impuls, um
große Veränderungen auszulösen.
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