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Beschreibung
vor 2 Wochen
Es war einer ihrer ersten Fälle als Strafverteidigerin – und
einer ihrer traurigsten: Im Sommer 2015 übernahm Astrid Wagner
die Verteidigung einer zweifachen Mutter. Nur wenige Tage zuvor,
am 4. August, hatten sich Gerichtsvollzieher Zutritt zur kleinen
Gemeindewohnung von Izabela L. (38) in Wien-Hernals verschafft,
um die Wohnung der Familie zwangszuräumen. Grund: 2500 Euro
Mietrückstand. In Panik griff die gebürtige Polin zu einem elf
Zentimeter langen Küchenmesser und stach mehrfach auf ihre
vierjährige Tochter Nicola ein. Das Mädchen erlag noch vor Ort
seinen schwere Verletzungen. Obwohl laut Gutachten voll
zurechnungsfähig wurde die Angeklagte im Jänner 2016 am Wiener
Straflandesgericht wegen Mordes zu nur 15 Jahren Haft verurteilt
und vergangenen Herbst nach zehn Jahren in Freiheit entlassen.
In ihrem neuen Podcast rollt Astrid Wagner gemeinsam mit Polizei-
und Gerichtsreporter Michael Koch den tragischen Fall noch einmal
auf und versucht, die unfassbare Tat zu erklären: Es habe sich
„um keine geplante Tat“ gehandelt, es sei „nicht passiert, weil
sie eine böse, grausame Mutter ist. Sie hat die Tat begangen,
weil sie ihre Tochter abgöttisch geliebt hat.“
Unbedingt reinhören! “Plädoyer für Verbrecher“ – überall zu
hören, wo es Podcasts gibt.
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