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Episoden

15 Minuten
Plädoyer Extra!Ihr fragt, wir antwortenDank unserer Community wächst „Plädoyer für Verbrecher“ immer stärker. Inzwischen gibt es zu jeder Folge Hunderte von Posts mit Fragen. Die wollen wir ab sofort in „Plädoyer Extra“ beantworten. In der ersten Folge gibt‘s ein Update zum Urteil im Mordprozess um die acht Jahre lang vermisste Wienerin Jennifer Scharinger. Hier nochmal der ganze Fall zum Nachhören: Mordfall Jennifer nach acht Jahren geklärt: Mutter überführt Freund ihrer Tochter - YouTube
39 Minuten
Ein totes Baby, laut Gerichtsgutachtern eindeutig zu Tode geschüttelt, ein Vater auf der Anklagebank, viele offene Fragen – und dann ein Freispruch. Mit diesem Prozess, insbesondere seinem Urteil, sorgte Astrid Wagner im Oktober 2024 österreichweit für Schlagzeilen. Nur wenige Monate zuvor war der kleine Rafael in Wien an schwersten Hinverletzungen gestorben, weil er von einem Erwachsenen zu Tode geschüttelt wurde. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft kam nur der Vater (30) des Babys als Täter in Betracht. Sie klagte ihn wegen Mordes an. Doch obwohl der Fall eindeutig schien, endete der Prozess mit einem Paukenschlag. Der dringend Tatverdächtige wurde freigesprochen.Ein Urteil, das große Teile der Bevölkerung fassungslos zurückließ. Im Zweifel für den Angeklagten - ist das wirklich gerecht? Oder stimmt das Sprichwort „Was Recht ist, muss nicht gerecht sein“? In ihrem neuem Podcast schildert Astrid Wagner den tragischen Fall und gerät dabei selbst in Kreuzverhör. Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch lässt nicht locker und hakt immer wieder nach: „Astrid, der Tod des kleinen Buben wird für immer ungesühnt bleiben. Kannst du nach so einem Prozess, bei dem so viele Fragen offen geblieben sind, noch gut schlafen? Findest du das wirklich gerecht? Und wieso übernimmst du solche Fälle überhaupt?“Unbedingt reinhören: “Plädoyer für Verbrecher“ –  überall zu hören, wo es Podcasts gibt.
34 Minuten
Der heutige Fall führt in eine Szene, die der breiten Öffentlichkeit bislang größtenteils verborgen blieb. Es geht um so genannte Pedro-Hunter, die sich als „Rächer“ verstehen und im Internet Jagd auf mutmaßliche Kinderschänder machen, um diese in Selbstjustiz zu bestrafen. Zu ihren Opfern werden häufig jedoch unbescholtene Männer, die allein aufgrund ihrer Homosexualität ins Fadenkreuz der zwielichtigen Selbstgerechten geraten sind. Wie vor wenigen Tagen im niederösterreichischen Langenzersdorf, als ein 18-Jähriger einen Wiener (29) in die Falle lockte, ihn brutal folterte und schließlich tötete.

Astrid Wagner vertritt den mutmaßlichen Mörder, sie geht von Unzurechnungsfähigkeit ihres Mandaten aus. In ihrem neuen Podcast versucht die Strafverteidigerin gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch, die Hintergründe der unfassbaren Tat zu beleuchten – unbedingt reinhören: “Plädoyer für Verbrecher“, überall zu hören, wo es Podcasts gibt.

Intro-Videos mit KI erstellt.
31 Minuten
Stundenlang missbraucht, gequält und lebensgefährlich verletzt: Dieses grausame Verbrechen sorgte im Juli 2020 in ganz Österreich für Entsetzen und ließ sogar die Ermittler, Gerichtsmediziner und -psychiater fassungslos zurück. Nach dem Besuch eines sehr bekannten Lokals nahe des Wiener Naschmarkts fielen drei Männer, darunter ein Fußballprofi, über eine Kindergartenpädagogin (29) her und missbrauchten sie abwechselnd auf das Brutalste. Nur eine Notoperation verhinderte, dass die junge Frau an ihren inneren Verletzungen verblutete. Die Staatsanwaltschaft klagte das Trio wegen schweren Missbrauchs an, im Hauptverfahren wurde der Vorwurf auf versuchten Mord ausgeweitet. Die Vergewaltigter fassten insgesamt 41 Jahre Gefängnis aus. Astrid Wagner vertrat den Hauptangeklagten.

Ist das gerecht? Eine junge Frau, die laut Gutachten mehrerer Gerichtsmediziner nie wieder ein normales Leben wird führen können. Hätte es für ein derart brutales Verbrechen nicht lebenslange Haft geben müssen? In ihrem neuen Podcast muss sich Astrid Wagner erneut den kritischen Fragen von Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch stellen – unbedingt reinhören: “Plädoyer für Verbrecher“, überall zu hören, wo es Podcasts gibt. 
41 Minuten
Kaum ein Fall hat in der österreichischen Kriminalgeschichte für so viel Entsetzen und Empörung gesorgt: Josef Fritzl, der Inzest-Vater von Amstetten, der seine Tochter 24 Jahre lang in den Keller gesperrt, gequält und mit ihr sieben Kinder gezeugt hat. Jetzt, 17 Jahre nach seiner Verurteilung zu lebenslanger Haft, sorgt er wieder für Schlagzeilen. Strafverteidigerin Astrid Wagner hat einen Pflegeplatz für ihren mittlerweile 91-jährigen schwerkranken Mandaten gefunden – und erneut seine Entlassung beantragt!

 

Eine mögliche Wende, die nicht nur in der Bevölkerung die Gemüter erregt. Auch in der neuen und bereits 4. Podcast-Folge zum Jahrhundertfall Josef Fritzl geht’s heiß her: Während Astrid Wagner argumentiert, ihr Mandant habe die Mindeststrafe von 15 Jahren verbüßt und sei in keinster Weise mehr gefährlich, trotzt Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch allen juristischen Fakten und hält eisern dagegen, dass Fritzl immerhin wegen Mordes, Blutschande, Vergewaltigung und schwerer Nötigung sitze und bis heute der einzige Mensch in Österreich ist, der wegen Sklaverei verurteilt wurde.

 

Unbedingt reinhören: Das große Fritzl-Update ab heute in “Plädoyer für Verbrecher“ –  überall zu hören, wo es Podcasts gibt.
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Über diesen Podcast

In „Plädoyer für Verbrecher“ spricht Österreichs bekannteste Strafverteidigerin Astrid Wagner gemeinsam mit Gerichtsreporter Michael Koch über echte Kriminalfälle – schonungslos, direkt und tiefgehend. Sie verteidigte Vergewaltiger, Mörder und einige der meistdiskutierten Täter Österreichs. Doch was steckt hinter diesen Menschen? Wie entstehen solche Taten und wie fühlt es sich an, sie zu verteidigen? Dieser Podcast geht weiter als klassische True-Crime-Formate: Er zeigt nicht nur die Tat, sondern auch die Perspektive dahinter. 🎙️ Echte Fälle. Echte Einblicke. Keine einfachen Antworten.
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„Plädoyer für Verbrecher “

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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