Podcaster
Episoden
31.05.2026
31 Minuten
Es war einer ihrer ersten Fälle als Strafverteidigerin – und einer ihrer traurigsten: Im Sommer 2015 übernahm Astrid Wagner die Verteidigung einer zweifachen Mutter. Nur wenige Tage zuvor, am 4. August, hatten sich Gerichtsvollzieher Zutritt zur kleinen Gemeindewohnung von Izabela L. (38) in Wien-Hernals verschafft, um die Wohnung der Familie zwangszuräumen. Grund: 2500 Euro Mietrückstand. In Panik griff die gebürtige Polin zu einem elf Zentimeter langen Küchenmesser und stach mehrfach auf ihre vierjährige Tochter Nicola ein. Das Mädchen erlag noch vor Ort seinen schwere Verletzungen. Obwohl laut Gutachten voll zurechnungsfähig wurde die Angeklagte im Jänner 2016 am Wiener Straflandesgericht wegen Mordes zu nur 15 Jahren Haft verurteilt und vergangenen Herbst nach zehn Jahren in Freiheit entlassen.
In ihrem neuen Podcast rollt Astrid Wagner gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch den tragischen Fall noch einmal auf und versucht, die unfassbare Tat zu erklären: Es habe sich „um keine geplante Tat“ gehandelt, es sei „nicht passiert, weil sie eine böse, grausame Mutter ist. Sie hat die Tat begangen, weil sie ihre Tochter abgöttisch geliebt hat.“
Unbedingt reinhören! “Plädoyer für Verbrecher“ – überall zu hören, wo es Podcasts gibt.
In ihrem neuen Podcast rollt Astrid Wagner gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch den tragischen Fall noch einmal auf und versucht, die unfassbare Tat zu erklären: Es habe sich „um keine geplante Tat“ gehandelt, es sei „nicht passiert, weil sie eine böse, grausame Mutter ist. Sie hat die Tat begangen, weil sie ihre Tochter abgöttisch geliebt hat.“
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17.05.2026
30 Minuten
Wieder schockiert ein Mord, mutmaßlich begangen durch einen Teenager, das ganze Land. Nur wenige Wochen nach einer Bluttat, mit einer erst 14-jährigen Verdächtigen auf dem Friedhof Baumgarten in Wien, soll im April in St. Peter am Ottersbach in der Steiermark ein 17-jähriger Lehrling in ein Haus eingebrochen und dort auf ein wehrloses Ehepaar eingestochen haben. Der Mann (84) verblutete, seine Frau (80) überlebte nur knapp. „Es war Neugierde, ich wollte wissen, wie es ist, einen Menschen zu töten“, gab der Lehrling bei der Polizei zu Protokoll. Brutalität habe ihn schon immer fasziniert, sagte er aus. Der Jugendliche kannte seine Opfer nicht einmal.
Astrid Wagner vertritt den geständigen Beschuldigten, der bislang keinerlei Reue zeigt. In ihrem neuen Podcast schildert sie die schockierende Tat, erzählt von ihren Besuchen bei ihrem jungen Mandanten in der Justizanstalt Graz-Jakomini und versucht gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch zu erörtern, wie es dazu kommen konnte. Wie kann es sein, dass innerhalb von nur wenigen Wochen zwei noch so junge Menschen aus Mordlust so unfassbar kaltblütige Taten begehen?
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Astrid Wagner vertritt den geständigen Beschuldigten, der bislang keinerlei Reue zeigt. In ihrem neuen Podcast schildert sie die schockierende Tat, erzählt von ihren Besuchen bei ihrem jungen Mandanten in der Justizanstalt Graz-Jakomini und versucht gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch zu erörtern, wie es dazu kommen konnte. Wie kann es sein, dass innerhalb von nur wenigen Wochen zwei noch so junge Menschen aus Mordlust so unfassbar kaltblütige Taten begehen?
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03.05.2026
38 Minuten
Ein Elite-Polizist des Sondereinsatzkommandos Cobra soll am 9. Jänner seine schwangere Geliebte, die 34-jährige Fitnesstrainerin Johanna G., in seinem Auto mit einem Gürtel vorsätzlich erdrosselt haben, glaubt zumindest die Staatsanwaltschaft Graz. Es war ein Sexunfall bei einvernehmlichen Würgespielen, sagt dagegen der beschuldigte 30-Jährige. Beides scheint nach den bisherigen Ermittlungen im Bereich des Möglichen – Mord, fahrlässige Tötung oder doch nur ein unbeabsichtigter Unfall – fest steht, dass auf das delikateste Tötungsdelikt des Jahres der spannendste Prozess der jüngeren Vergangenheit folgen wird.
Astrid Wagner vertritt den Elite-Polizisten. Sie ist von seiner Unschuld restlos überzeugt und kämpft für einen Freispruch für den 30-Jährigen. In ihrem neuen Podcast erklärt die Strafverteidigerin warum. Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch hat da allerdings seine Zweifel und nimmt Wagner gewohnt kritisch ins Verhör.
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19.04.2026
42 Minuten
Überraschende Wende um die jüngste mutmaßliche Mörderin Österreichs in der Kriminalgeschichte des Landes: Wie erst vor kurzem in unserem Podcast berichtet, soll ein 14-jähriges Mädchen am 23. Februar auf dem Friedhof Baumgarten in Wien-Penzing eine ihr vollkommen fremde Frau (64) mit mehr als 20 Messerstichen getötet und das Foto des entstellten Opfers per Handy verschickt haben. Bislang wurde davon ausgegangen, dass die junge Täterin wegen einer schweren psychischen Erkrankung im Wahn gemordet hat. Doch inzwischen mehren sich Hinweise darauf, dass die 14-Jährige die Tat durchaus geplant haben könnte und zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig war. Droht dem Mädchen tatsächlich ein Mordprozess?
In ihrem neuen Podcast rollt Astrid Wagner gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch den Fall noch einmal auf, erzählt von ihren Besuchen bei ihrer jungen Mandantin und erklärt, warum nach dem Gutachten einer Kinder- und Jugendpsychiaterin nun doch mit einer Mordanklage zu rechnen ist.
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In ihrem neuen Podcast rollt Astrid Wagner gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch den Fall noch einmal auf, erzählt von ihren Besuchen bei ihrer jungen Mandantin und erklärt, warum nach dem Gutachten einer Kinder- und Jugendpsychiaterin nun doch mit einer Mordanklage zu rechnen ist.
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05.04.2026
36 Minuten
Der 20. Juni 2015 – ein Tag, der das ganze Land erschütterte. An diesem Samstag raste ein 26-Jähriger mit seinem SUV durch die Grazer Innenstadt und machte regelrecht Jagd auf Passanten. Drei Menschen, darunter ein vierjähriger Bub, starben, 36 weitere wurden teils lebensgefährlich verletzt. Das Motiv der Amokfahrt ist bis heute unklar. War der Täter zurechnungsfähig? Im Prozess widersprachen sich die Gutachter, letztendlich wurde Alen R. aber zu lebenslanger Haft verurteilt und in eine Anstalt für geistig abnorme Straftäter eingewiesen. Astrid Wagner versuchte, ihren Mandanten aus dem Maßnahmenvollzug zu holen. Allerdings ohne Erfolg. Acht Jahre nach der Amokfahrt in Graz nahm sich der Täter in seiner Gefängniszelle das Leben. In ihrem neuen Podcast erzählt Strafverteidigerin Astrid Wagner von ihren letzten Besuchen bei Alen R. in der Justizvollzugsanstalt Stein, von seinem Wahn und den „Teufeln, die in verfolgten“. Und sie versucht gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch, die vielen ungelösten Fragen zu klären, die bis heute für Spekulationen sorgen. Unbedingt reinhören! “Plädoyer für Verbrecher“ – überall zu hören, wo es Podcasts gibt.
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Über diesen Podcast
In „Plädoyer für Verbrecher“ spricht Österreichs bekannteste
Strafverteidigerin Astrid Wagner gemeinsam mit Gerichtsreporter
Michael Koch über echte Kriminalfälle – schonungslos, direkt und
tiefgehend. Sie verteidigte Vergewaltiger, Mörder und einige der
meistdiskutierten Täter Österreichs. Doch was steckt hinter diesen
Menschen? Wie entstehen solche Taten und wie fühlt es sich an, sie
zu verteidigen? Dieser Podcast geht weiter als klassische
True-Crime-Formate: Er zeigt nicht nur die Tat, sondern auch die
Perspektive dahinter. 🎙️ Echte Fälle. Echte Einblicke. Keine
einfachen Antworten.
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